von MikeSt » 8. Jan 2006 08:47
Stimmt Kubi.
Sie können durchaus eine Größe erreichen, die viele zur Annahme verleitet, es handle ich um die Lochkrankheit.
3 unterschiedliche Dinge konnte ich mehrfach beobachten:
1.
Zunächst die starke Keimbelastung. Wenn also z.B. in einem herkömmlichen Standardzuchtwürfel mit vielen Jungen die Wasserbelastung dahingehend steigt. Das ist für Ungeübte dadurch zu erkennen, dass sich im Becken oftmals ein weißer oder heller Rasen an den Scheiben und den Einrichtungsgegenständen bildet. An den Scheiben vermeint man, kleine, weiße Haare zu sehen. In den gängigen, messbaren Wasserparametern muss sich das nicht niederschlagen.
Das gleiche gilt für eingerichtete Becken, die über einen Bodengrund verfügen, der nicht mittels Bodenheizung eine Durchflutung aufweist, Toffe also in Fäulnis übergehen. Oder das bekannte Problem mit den Naturwurzeln, welches immer noch unterschätzt wird.
durch gründliche Umstellung der Beckenpflege, verschwinden diese Pickel dann nach einigen Tagen oder Wochen, reduzieren sich aber zumindest sehr stark.
2.
Schalgartige Veränderungen der Wasserparameter bei guter Hygiene ( Temperatur, LW, PH usw).
Ich hatte einen Snake Skin Bock, der mit diesem Phänomen aufwartete, sobald er in weiches Zuchtwassr kam. Nach dem Umsetzen verschwanden die Pickel wieder. Er zeigte sich für die Zucht als ungeignet.
hier konnte ich nicht gegensteuern.
3.
Bei einer Medikamentierung. Ich erinnere mich an eine Metridinazolbehandlung, wi ein mitbehadelter, aber eigentlich nicht betroffener Fisch während der Behandlung schlagartig Pickel bekam, die dann auch wieder verschwanden.
Allgemein konte ich beobachten, dass dieses Krankheitsbild, sodenn es eines ist, häufiger auftaucht, als man vermutet. Fast alle Tiere zeigen ein normales erhalten bis hin zur Balz. die Tiere reagieren mit disem Bild auf unterschiedlichste Stressfaktoren. eist verschwinden diese Pickel nach dem Ausschalten dieser Faktoren.
Es sind nicht alle Tiere betroffen. Aus einer Gruppe kann nur einer das Bild zeigen, wähernd alle anderern fit sind. Wichtig ist, dass es nicht ansteckend ist. Das ist auch der Grund, warum ich nie ien Tier in der akuten Phase von einem Labor kleinschneiden liess.
Einmal befallene Tiere bleiben damit infiziert. Es kommt in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder, odhne das Tier aber direkt zu beeinflussen.
Gruß,
Mike
T'schuldigung für die Fehler. Tastatur ist im Eimer...