Hallo Frank<br><br>> Du weißt doch , daß ich flüssige Spurenelemente verwende ,<br>> von denen in Pulverform halte ich nix

<br>> Aber selbst bei der Verwendung der Pulverform , gibst du<br>> diese einfach in Osmosewasser und mißt die dann entstanden<br>> Werte , danach wendest du wie gehabt die Kreuzregel an.<br>> Dann halt 2 mal : <br>> Mineralienwasser X Osmosewasser , das Ergebnis X Leitungswasser<br><br>Das hat was ;o). Ich finde die Flüssigmineralien schon nur von der Handhabung her viel bequemer, aber da kriegt man ja keinen Leitwert hin und ich hätte Angst, dass die Pufferung ungenügend ist (das Problem hatte ich sogar, als ich die Flüssigmineralien noch mit Pulver ergänzte, siehe unten).<br><br>> Du mußt das Leitungswasser nur in einem separaten Behälter<br>> eine Zeit lang (am besten über nacht) belüften , dann die<br>> Werte messen und diese bei der Kreuzregel verwenden

<br><br>Stimmt, aber in meinem Fall ist das nicht so relevant, da ich eh nur einen kleinen Teil (ca. 5%) Leitungswasser zugebe. Da lohnt sich das Belüften fast nicht ;o).<br><br>> Mit dem Diskus-Mineral von Weber kriegst du diese Pufferung<br>> auch ohne Leitungswasser hin und ohne eine grosse<br>> Leitwertzunahme.<br><br>Ich bin da eben etwas skeptisch. Als ich ausschliesslich mit Diskusmineralien (Tropic Marin) und den Flüssigmineralien (ungefähr nach Gebrauchsanweisung ;o) aufbereitet und vollständig auf Leitungswasser verzichtet habe, sind in meinen Becken die pH-Werte ziemlich tief gesunken (trotz regelmässigem TWW). Im Schaubecken wars 5.7 (Leitwert 200), in einem kleineren Becken sogar 5.0, und das bei einem Leitwert von 300. Das hat mich ganz schon erstaunt! Ich hätte mir das noch einigermassen erklären können durch eine starke Nitrifikation, aber im kleinen Becken (wo der pH besonders niedrig war) habe ich nur einen Eheim-Topffilter angehängt. Im grossen Becken, wo der pH deutlich höher war, ist hingegen ein grosser Biofilter angehängt. Hätte eigentlich genau das Umgekehrte erwartet. Habe dann wieder ein bisschen Leitungswasser beigemischt und der pH ist dann wieder langsam in unkritische Bereiche angestiegen. Ist doch immer wieder faszinierend, wie unberechenbar die Aquaristik ist ;o).<br><br>> > Aber halt nur soviel, dass der pH nicht nach oben abhaut. Da<br>> > hilft halt nur Ausprobieren.<br>> <br>> Könnte ich mir bei meiner Beckenzahl aber nicht erlauben und<br>> da ich mit Regenwasser arbeite, habe ich meist eine stets<br>> wechselnde Komponente, aber dank der Kreuzregel funktioniert<br>> dies in einen Intervall von 0,1- 0,4 beim PH-Wert ganz gut ,<br>> die KH kann ich eh nicht messen

)<br><br>Doch, diese Präzision lässt sich sehen ;o). Alter Hase!! ;o)))<br><br>Viele Grüsse, Andreas