Walnußblätter?

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Beitragvon m.kaiser » 6. Mär 2008 14:26

Hi, hier ist ja eine schöne Diskussion im Gange, also ich werde es auf jedenfall mal mit den Walnußblättern versuchen, so wie es geschrieben ist, grün vom Baum und dann getrocknet.
Das habe ich eben bei Wikipedia noch gefunden:


Halbreife Nüsse und im Frühsommer geerntetes Laub haben einen Gehalt an Vitamin C von bis zu 1 Prozent und gehören damit zu den Vitamin C-reichsten Pflanzenteilen in Mitteleuropa. So fanden sie schon seit der Antike vielseitige medizinische Verwendung. Ihre Extrakte werden noch heute in der Naturheilkunde eingesetzt. Sie sollen unter anderem bei Anämie, Diabetes mellitus, Durchfall, Darmparasiten, Frostbeulen, Hautgeschwüren und Wunden helfen. So wird ihnen eine antiseptische, wurmtreibende, tonische, blutreinigende und narbenbildende Wirkung nachgesagt.

MfG Marco
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Beitragvon qasim » 6. Mär 2008 14:30

Hallo Marco, interessanter Beitrag! :top

Unter was was hast Du dort gesucht?
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Beitragvon Wolfgang Eckhardt » 8. Mär 2008 11:38

Hallo !
Hier noch was gefundenes zu den Walnuss Blättern.
Weitere in nennenswerten Mengen vorkommende Wirkstoffe wären die Flavonoide Quercetin, ein häufig in
Bäumen vorkommendes Flavonoid und Hyperosid, ein eher seltener vorkommendes Flavonoid. Beide sind
nicht giftig. Über andere Flavonoide in der Walnuß hab ich bisher nix finden können.
An Gerbstoffen ist fast nur Ellagitannin enthalten.
Das ätherische Öl enthält höhere Mengen an Germacren D. Da aber das ätherische Öl nur zu höchstens
0,03% im Blatt enthalten ist und Germacren D nicht als giftig bekannt ist, kann man davon ausgehen, das
Germacren D nicht schädigt.
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Beitragvon Erwin » 8. Mär 2008 14:49

Hallo zusammen,

also dass hier was vermischt wurde ist doch gerasde das interessante daran.
Nämlich, dass es wohl Unterschiede in der "Erntereife" zwischen den verschiedenen Blättern gibt.
Eichenlaub wird trocken und völlig braun von den Bäumen geerntet.
Schwarzerlenzäpfchen ebenso im getrockneten zustand vom Baum geholt, am besten noch vor einem starken Regenguß.
SMBB werden sowohl grün, als auch halbreif (gelbbraun) geerntet und dann in der Sonne getrocknet. Verwendung nicht nur getrocknet, sondern auch grün (?).
Walnussblätter werden (immer?) grün geerntet, dann getrocknet und braun verwendet.

Zumindest habe ich das jetzt so verstanden.
Unter "Gerbstoffe" stehen bei wiki auch einige interessante Dinge.

MfG
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Beitragvon Wolfgang Eckhardt » 8. Mär 2008 15:12

Erwin, das mit den Erlenzapfen mache ich anders. Nach einem Regenschauer ist der Staub abgewaschen und sie sind sauber. Ich brühe sie allerdings auch nicht mehr ab. grün kannst Du sie auch ernten. Eine Woche auf de Fensterbank (oder ähnliches ) und sie sind auch braun. Haben dann allerdings noch Samen in sich.
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Beitragvon drkk » 8. Mär 2008 15:53

Ich meine auch, das mit den Erlenzapfen ernten vor dem Regenschauer (wann haben wir denn schon sowas im Sauerland ?) ist nicht so wörtlich zu nehmen. Die Inhaltsstoffe befinden sich ja nicht auf der Oberfläche der Zapfen, sondern in der Masse.
Was gemeint ist: Man solle nicht vollkommen ausgelaugte Zapfen (die z.B. auf der Erde im Wasser gelegen) verwenden.

.
Gruß

Karl


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Beitragvon qasim » 8. Mär 2008 17:06

Zusammenfassung Inhaltsstoffe in Wallnußblätter:

Inhaltsstoffe:
Flavonoide Quercetin
Flavonoid
Hyperosid
Gerbstoff Ellagitannin
ätherische Öl (3% im Blatt) enthält Germacren D

Nähere Erläuterung von Wolfgang

Wolfgang Eckhardt hat geschrieben:Hallo !


Hier noch was gefundenes zu den Walnuss Blättern.

Weitere in nennenswerten Mengen vorkommende Wirkstoffe wären
die Flavonoide Quercetin, ein häufig in Bäumen vorkommendes Flavonoid
und Hyperosid, ein eher seltener vorkommendes Flavonoid. Beide sind
nicht giftig.

Über andere Flavonoide in der Walnuß hab ich bisher nix finden können.
An Gerbstoffen ist fast nur Ellagitannin enthalten.

Das ätherische Öl enthält höhere Mengen an Germacren D.
Da aber das ätherische Öl nur zu höchstens 0,03% im Blatt enthalten ist
und Germacren D nicht als giftig bekannt ist, kann man davon ausgehen,
das Germacren D nicht schädigt.

Wolfgang



Hallo Wolfgang, so ist es ein bisschen Übersichtlicher, Stimmt's!
Danke für deine Lehrreiche Infos!
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Beitragvon m.kaiser » 28. Apr 2008 16:56

Hallo nochmal,

ich wollte demnächst einmal sammeln gehen und frage mich ob man die Blätter nicht auch etwas schneller trocknen kann bei z.B.: 60°C im Backofen?
Außer Wasser sollte normalerweise nichts entweichen.
Was ich mich sowieso frage, was soll an Chlorophyll schlimm sein? Aquarienpflanzen enthalten das dies genauso wie alle anderen grünen Pflanzen auch und wenn mal paar Blätter im AQ verotten stirbt auch kein Fisch.
Also wenn ist noch ein anderer Stoff im Blatt enthalten der toxisch wirkt, Chlorophyll kann es m.M.n nicht sein.

MfG Marco
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Beitragvon Guenter » 28. Apr 2008 19:14

Hallo Erwin

>>>>SMBB werden sowohl grün, als auch halbreif (gelbbraun) geerntet und dann in der Sonne getrocknet. Verwendung nicht nur getrocknet, sondern auch grün (?). <<<<

.Auch da habe ich mal Züchter in Asien Nachgefragt ob grüne also frisch getrocknete Seemandelbaumblätter die selben Wirkstoffe wie Rote oder Braune Blätter haben.
Die verschiedenen Färbungen der Blätter sei lediglich ein Reifungsprozess
(vor dem Blattabfall)hat aber mit den Wirkstoffen selbst nichts zu tun.

Bei den Walnuss Blätter ist es auch so (wurde mir auch so gesagt) das sie grün gepflügt werden müssen/sollten und es ein Ausgezeichnetes Zusatzfutter für Garnelen so wie verschiedene Welse sein soll.

Die Welsen fressen die grünen getrockneten Blätter sehr gerne bei mir ,habe auch nichts gegenteiliges bis jetzt durch das noch vorhandene Chlorophyll feststellen können ebenso habe ich auch grüne SMBB benutzt auch da konnte ich nichts gegenteiliges beobachten.

Irgend wo habe ich mal gelesen das auch die Rinde von dem Seemandelbaum u.a. eine Keimzahl senkende Wirkung hätte, was ich nicht bestätigen kann da ich noch nirgends bei den Asiaten Rinde in den Becken gesehen habe.
Lieben Gruß
Günter-W
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Beitragvon Pompadur-Fisch » 28. Apr 2008 20:34

Hallo,
da hab ich bisher wieder Alles falsch gemacht.Hab doch
immer lieber die Nüsse gegessen anstatt die Blätter zu
sammleln.Man lernt eben nie aus.
Im Spass Karl-Heinz
Liest Du diesen Beitrag zum ersten Mal-so lernst Du einen neuen Freund kennen.
Liest Du diesen Beitrag zum zweiten Mal-so
begegnet Dir ein alter Freund.
(In Abänderung eines alten japanischen Sprich-
wortes)
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Beitragvon drkk » 28. Apr 2008 20:59

....und ich wußte schon vor 19 und 11 Jahren, warum ich zur Geburt meiner Kinder jeweils eine Walnuß im Garten in die Erde gegraben hatte.

Damit die Fischlis dieses Jahr gesunde Blätter bekommen :top

.
Gruß

Karl


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Beitragvon Matthias F. » 28. Apr 2008 22:34

Hi,
ich nutze Walnussblätter schon länger und ernte sie auch frisch bei meinen Eltern im Garten, negative Erfahrungen habe ich nicht gemacht. Die Garnelen fallen direkt darüber her, scheinen besser zu schmecken als SMBB :mrgreen:
Gruß Matthias

Mein Becken:
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Beitragvon Guenter » 29. Apr 2008 07:55

Hallo Matthias

>>>Die Garnelen fallen direkt darüber her, scheinen besser zu schmecken als SMBB <<<

Stimmt, das ist mir auch aufgefallen.
Lieben Gruß
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Beitragvon m.kaiser » 29. Apr 2008 14:44

Hi, haben die frischen Blätter dann auch schon den ,,antibakteriellen" Effekt wie es ja SBB haben sollen?
Es soll sich ja auch positiv auf die Verdauung auswirken, vielleicht mal ein neuer Zusatz in der RH-Mischung :?: .
MfG Marco

Edit.: Blätter müssen wohl erst noch wachsen :roll: , aber war ein schöner Spaziergang :twisted:
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