Video vom eingeisseligen Flagellat

Pflege und Zucht von parasitenfreien Diskus

Moderator: Moderatoren

Beitragvon KochA » 7. Jun 2007 20:17

Hallo Jörg,

ich habe mir den Eingeißeligen auch wieder "eingefangen" und werde wieder von vorn beginnen.

Ich sehe das so wie Günter, wenn schon denn schon.

Ein Argument für mich ist, das man die Entwicklung des Eingeißeligen nicht genau absehen kann. Es könnte durchaus sein das er irgendwann in größeren Massen auftritt und den Fisch dann doch schädigt.

Also werde ich mir die Arbeit wieder antun. :wink:

Aber das der Eingeißelige weiter verbreitet ist als gedacht, da kann ich Dir nur beipflichten.

Viele Grüße Andy
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Beitragvon Joerg_Staben » 7. Jun 2007 21:08

Hallo Andy,

eine Massenvermehrung des Eingeißligen im Diskus wurde noch nie festgestellt. Er zählt damit nicht zu den obligaten Parasiten. Damit ist eine
Schädigung des Wirts/Diskus komplett auszuschliessen.

@ Günter - wenn man von flagellatenfreien Fischen spricht, darf der Eingeißlige selbstverständlich nicht vorhanden sein. Da stimmt die
Analogie zur Schwangerhaft. Parasitenfrei wären sie damit aber immer
noch. :lol:
Gerade Dir brauche ich wohl nicht zu erzählen, was Institute fähig sind zu finden - nicht umsonst lässt Du in diesen Instituten auch nicht untersuchen. Du willst ja schliesslich sichergehen, steht doch auch Dein Name auf dem Spiel... :roll:

Wie schon gesagt - jedem das Seine...

Gruß Jörg
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Beitragvon KochA » 7. Jun 2007 21:26

Hallo Jörg,

ich habe mich kürzlich mit Gerhard über dieses Thema unterhalten und er ist sich da nicht so sicher, dass sich der Eingeißelige nicht in der Pathogenität verändern kann.

Er berichtete mir von einem Flagellaten, der zunächst in geringer Anzahl und einige Jahre später in vielfacher Anzahl vorhanden war.

Ich selbst hatte jahrelang Tiere, die nur mit dem Eingeißeligen infiziert waren, und konnte nie Probleme feststellen, aber dennoch: flagellatenfrei ist mir lieber.

Gruß Andy
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Beitragvon Joerg_Staben » 7. Jun 2007 22:00

Hallo Andy,

ich kann Dich verstehen - ich war ja auch mal so extrem drauf. Vielleicht ja
auch irgendwann mal wieder... :lol:

Gruß Jörg
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Beitragvon Guenter » 8. Jun 2007 06:51

Hallo Jörg

>>>>Gerade Dir brauche ich wohl nicht zu erzählen, was Institute fähig sind zu finden - nicht umsonst lässt Du in diesen Instituten auch nicht untersuchen. Du willst ja schliesslich sichergehen, steht doch auch Dein Name auf dem Spiel... <<<<<

ganz genau! :opa
Lieben Gruß
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Beitragvon wkirr » 8. Jun 2007 11:43

Hallo Günter,

(Er weis aber wie es passiert ist)

kannst Du kurz beschreiben wie dein Bekannten sich den Eingeisligen wieder
eingefangen hat.
Gruß

Kirry
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Beitragvon Reinhard » 8. Jun 2007 15:24

Hallo Günter,

mich interessiert auch, auf welchem Wege sich Dein Bekannter den "Eingesseligen" eingeschleppt hat. Ist schon komisch, dass es sich bei unerklärlichen Reinfektionen von parasitenfreien Beständen sehr oft um diesen Gesellen handelt.
Ob der "Eingeisselige" den Diskus nun schadet oder nicht (wer weiss das schon), mein Ziel ist wieder ein 100% sauberer Bestand!

schöne Grüsse aus Osnabrück
Reinhard
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Beitragvon Reinhard » 8. Jun 2007 15:29

Hallo Klaus,

>>>Wir wissen zwar, wie wir beide dran gekommen sind, ich wüsste trotzdem gern, ob es Futtertechnisch möglich ist, sich den Eingeissler einzuschleppen.<<<

Tja, gute Frage!

>>>Aber wir arbeiten dran Ihn wieder los zu werden / auszurotten Wink<<<

Das schaffen wir schon.
Die Kleinen haben jetzt 20 Cent-Stück-Grösse. :-)

schöne Grüsse aus Osnabrück
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Beitragvon Guenter » 8. Jun 2007 15:43

Hallo Waldemar

Das ist kurz erklärt, einfach durch Zukauf.

Eine Möglichkeit schließe ich nicht aus ,dass man sich durch frisches Frostfutter (Mücknelarven) die nicht oder lange genug bei 20/22° Minus Eingefroren waren /sind möglicherweise Flagellaten (Bandwürmer?)einschleppen kann/könnte.

Wie hast du dir denn den Eingeißligen eingeschleppt, Reinhard?

Daher wäre es für mich unerlässlich bevor ich saubere Fische zukaufen würde, sie auf alle Fälle auf Flagellaten untersuchen zu lassen.

Mag ja sein das der Züchter selbst es nicht weis das er zB den Eingeißligen in der Anlage hat, daher die vor Untersuchung, wenn ich gerade einen speziellen Fisch für die Zucht dringend benötige.

Anbei ein Foto wo Gerhard einen Fisch von mir Untersucht. So eine Untersuchung kann schon mal 1-2 Stunden dauern, je nach dem wie groß der Darm ist und auf was Untersucht wird.
Dateianhänge
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Lieben Gruß
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Beitragvon Klaus Schmitz » 8. Jun 2007 15:46

Hallo Reinhard, Günter, Andy, Jörg ...

genau Reinhard, wir werden das schaffen.

Schließlich hatte ich mit ständiger Kontrolle von Gerd über mehr als zehn Jahre parasitenfreie Tiere.

Somit ist es wahrscheinlich :?: auch nur schwer möglich :?: sich über Frostfutter, das ich ja auch verfüttert habe zu infizieren. Wenn dies so schnell funktionieren würde, hätte diesen langen Zeitraum nicht geschafft.

Ich habe meine Tiere durch Hinzusetzen neuer Fische (Tiere eines sehr guten Bekannten, der nachweislich :!: bisher immer freie Tiere hatte) infiziert.

Der Kontakt dieser Tiere mit meinem Bestand betrug nur ca. 3 Std.

Demnach liegt der Fehler bei mir selber :oops: , da Fische ohne Überprüfung zugesetzt wurden. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser :wink:

Gruß Klaus
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Beitragvon Reinhard » 8. Jun 2007 16:12

Hallo Günter, Klaus,

so ganz sicher bin ich mir nicht wie ich zu dem "Eingeissligen" gekommen bin. Am wahrscheinlichsten sind in meinem Fall zwei Quellen: 1. Zukauf oder 2. ein Fehler beim Saubermachen von Sturisoma.
Naja, nach dem Schaden ist man klüger und vorsichtiger.

Reinhard
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Beitragvon Klaus Schmitz » 8. Jun 2007 18:06

Hallo Reinhard,
du sagst es, dass wird mir auch nie mehr passieren.

Aber trotz allem möchte ich hier bemerken, dass dieses Maleur dem guten Kontakt keinen Abbruch getan hat :wink:

Wir sollten`s wie besprochen weiter durchziehen!

Gruß Klaus
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Beitragvon Reinhard » 8. Jun 2007 18:13

Hallo Klaus,

klar machen wir das.

Reinhard

p.s.: Ich habe diese Woche übrigens mit Marius telefoniert und ihm berichtet, wie sein Rezept bei mir funktioniert hat. :-)
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Beitragvon Ireneus » 12. Jun 2007 12:08

Hallo Leute

ich habe jeweils ein Tier an der Düsseldorfer- und der Hannover-Uni untersuchen lassen. Weder der Prof noch die Dr haben den eingeisseligen Flagellaten gefunden. Herr Rahn brauchte nicht allzu lange dafür.....

Was die Auswirkung auf unsere Fische anbetrifft, so kann ich berichten, dass keine Probleme in einem vollgepackten ( musste ich aus Platzgründen machen, als ich meine Kelleranlage trockenlegte ) AQ über ca. sechs Monate auftraten.

Könnte / würde jemand vielleicht etwas über die künstliche Aufzucht, vor allen Dingen über das verwendete Futter verraten ?

Im Voraus vielen Dank !

mfG

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Beitragvon Joerg_Staben » 12. Jun 2007 12:32

Hallo Irene,

die von Dir genannten Institute nehmen das aber auch nicht unbedingt
für sich in Anspruch, nämlich den Eingeißligen zu finden, geschweige denn ihn überhaupt zu beschreiben.
Letztendlich ist die Qualität einer mikroskopischen Untersuchung davon
abhängig, wer wirklich durchs Mikroskop schaut. Außerdem wird in aller Regel nach Stundensatz abgerechnet. Das kann u.U. auch das Untersuchungsergebnis beeinflussen.
Wie schon gesagt, kann die gründliche Untersuchung eines Fisches/Diskus schon mal 1-2 Stunden dauern...

Also: Man sollte sich also davor hüten, Fische als flagellatenfrei zu verkaufen, die "nur" dort untersucht worden sind.

Gruß Jörg
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