Hallo Andre,
dass Pflanzen knapp unter der Wasseroberfläche mehr Licht abbekommen als in tieferen Regionen ist in jedem Becken der Fall, egal wie hoch die Beleuchtungsstärke ist. Wenn man die oben angekommende Pflanze dann flutend weiterwachsen lässt, wird sie sich schön groß entwickeln. Gleichzeitig nimmt sie jedoch den unteren Pflanzen noch mehr Licht weg.
Aus diesem Grund kürzt man die Pflanze bereits bei erreichen der Wasseroberfläche ein.
Was ich kaum erlebt habe ist, dass der zurückgeschnittene Teil samt Wurzeln faulen soll. Wenn dies wirklich einmal der Fall sein sollte, kann man ihn immer noch entfernen. In der Regel wachsen jedoch neue Triebe aus diesem Teil der Pflanze.
Will man die Cabomba schnell vermehren, (was jedoch nicht die Fragestellung war), so nimmt man den mittleren Teil und setzt ihn quer auf den Sand (mit Steinen oder Pflanznadeln gesichert). Es werden sich dann bald viele neue Wurzeln bilden und natürlich jede Menge neuer Triebe. Selbstverständlich nur, wenn keine pflanzenfressenden (neutriebfressenden) Fische im Becken sind.
Auch sehe ich keinen so großen Unterschied zwischen einem "reinen" Pflanzenbecken und einem bepflanzten Diskusbecken.
Unter den reinen Pflanzenbecken gibt es nicht nur stark beleuchtete Becken. Ist weniger Licht vorhanden, so ist das Licht der wachstumslimitirende Element und kann nicht durch Düngung ausgeglichen werden. Es ist eine Frage der Pflanzenauswahl, ob man bei geringerem Licht trotzdem noch einen guten Pflanzenwuchs erzielt. Schau dir doch mal Qasims Becken an, schönes Gesamterscheinungsbild mit mittlerem Beleuchtungsaufwand .
auszuege-aus-meiner-diskuswelt-t25017-s135.htmlDer größte Unterschied liegt eigentlich nur in der Düngung. In einem reinen Pflanzenbecken werden nur zwei Nährsalze (N+P) zusätzlich gedüngt, die in einem fischbesetztem Becken durch die Fütterung sowieso oft schon im Übermaß anfallen.
MfG
Erwin
Mein "persönliches Album" enthält mehrere Seiten.
Und wo ist Bayern München ?
Herzlichen Meisterglückwunsch an den BVB 09