Hallo,
ich habe für meine Helena je Stück 4,99 Euro bezahlt. Bestellt habe ich Sie bei Interaquaristik.
Der
wissenschaftliche Name lautet: Anentome helena in Deutschland wird sie als Raub-Turmdeckelschnecke bezeichnet.
Ihren Namen trägt sie nicht von ungefähr, sie ist ein Räuber und jagt und
ernährt sich hauptsachlich von kleineren Schnecken, wie zum Beispiel Posthornschnecken, Turmdeckelschnecken und Blasenschnecken. Sie kann aber auch mit Füttertabletten (mit Eiweissanteil) tiefgefrohrenen Mückenlaven, Salat oder Erbsen zugefüttert werden. Futterreste der Fische werden auch angenommen. Ich konnte meine Helenas noch nie an den Pflanzen beobachten. Somit gehe ich davon aus, dass Sie die Pflanzen nur im Notfall anknappern.
Verhalten und Aussehen:
Diese Schnecke besitzt ein dunkelbraunes Gehäuse, welches durch einen gelblichen / cappucinofarbenen Streifen, der sich mit der Windungen des Gehäuses dreht, gekennzeichnet ist. Die liebe Helena wir 1,5 bis 3cm groß.
Diese Schnecke besitzt einen Rüssel mit dem sie ihre potenziellen Opfer aufspürt. Meist verbuddelt sie sich im Sand oder im Kies bis nur der Rüssel herausschaut. Nun wartet Sie auf vorbei kommende Schnecken. Es wird auch Berichtet, dass sie den Schleimspuren der anderen Schnecken folgt.
Wurde eine Schnecke als Nahrungslieferant erkannt, saugt Sie das Gehäuse mit Hilfe ihres Rüssels komplett aus. Übrig bleibt nur noch das leere Gehäuse.
Herkunft: Thailand / Indonesien / Südostasien
A.Helena
vermehrt sich über die Ablage von Eiern. Die Vermehrung sehe ich bei dieser Schnecke nicht als problematisch an. Zum einen sind die Schnecken keine Zwitter. Dies sollte die schnelle Vermehrung hemmen. Zudem werden diese Schnecken doch relativ groß und können gut abgesammelt werden. Artgenossen werden soweit mir bekannt ist nicht verspeist.
Ich hoffe ich konnte eure Fragen beantworten.
Gruß Joachim