Hallo Markus,
meine Tips wären zu den Bohrungen :
Bohrungsgröße hängt von der Wassermenge ab, die durch die Rohre muss. Das hängt von der Pumpe ab die verwendet wird und dafür gibt es Berechnungs-Tools. Bedenkte aber dass die Pumpenleistung rapide abnimmt, wenn Bypass-Filter, UVC Klärer, CO² Reaktoren oder Ähnliches verwendet werden. Oft ist es schlecht den Ablauf zu groß zu dimensionieren weil dann mehr Platz im Kanal ist die Geräusche verursachen können.
Meiner Meinung nach brauchst du immer 2 Abläufe : Ablauf und Notüberlauf um geräuschlos arbeiten zu können. Sprich du staust den tiefer liegenden Ablauf mit einem Ventil dass nur noch ein Rinnsal den Notablauf geräuschlos hinunterläuft.
Wenn du dann auch noch die Druckleitung über eine Bohrung in das Becken bringen willst müsstest du also über eine dritte Bohrung nachdenken.
Ausserhalb des Beckens müssen Abflussrohre immer Schräg angebracht werden, anderenfalls ist die Geräuschentwicklung einfach zu hoch.
Zu dem Filterbecken :
eine Breite von 50 ist echt recht wenig. Da bleibt dir nicht viel Spielraum. Eine standard-Mattengröße ist 10cm, so würde ich die ersten 3 Kammern auch so bemessen und die erste mit grober, blauer Matte bestücken.
Nummer 2 und 3 kannst du nach Vorlieben bestücken. Bedenke dass ein 50er Becken Aussenmaße von 50 hat und durch die eigenen Wände und auch die Trennwände viel verloren geht.
Die letzte Kammer ( 4 ) muss in der Regel breiter als 10 cm sein muss ( hängt auch von der Pumpe ab die hier untergebracht werden muss. Ergo stehen dir hier 50 - 30 ( Filterkammern ) - 2,5 ( Aussenwände Aq. ) - 3 cm ( Trennwände ) zur Verfügung was auch mit 14,5 in etwa reichen wird.
Bedenke beim Einbau immer die unterschiedlichen Pegelstände in den Kammern die durch die unterschiedliche Trennwand-Höhe hervorgerufen wird. Eine Stauwand muss mind. 5 cm eventuell sogar höher sein. Dass hängt von der Dichte des Filtermaterials ab.
Jetzt musst du dich nur noch entscheiden, ob du mit einem Überlauf- oder einem Ablauf-Schacht anfangen willst
Das ist reine Geschmackssache und hängt aber von den verwendeten Filtermaterialien ab. Ich selbst fange in meinem Becken mit einem Ablauf an der zur Hälfte unten mit grober, blauer Matte bestückt ist.
Als letzten Ratschlag kann ich dir folgendes auf den Weg geben : mach dir genaue Gedanken über den Rücklauf aus dem Becken wenn die Pumpe abgeschaltet wird ( Schachtvolumen und möglicherweise höhe des Wasserstandes im Becken oberhalb des Wassereinlaufs ) und Bemesse die Filterbeckenmenge nur so hoch dass du noch genügend Rücklaufwasser aufnehmen kannst und kalkuliere großzügige Toleranzen.
Viele Grüße,
Kai