Pflanzen gehen ein

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Pflanzen gehen ein

Beitragvon SunShine » 5. Okt 2005 19:18

Hallo zusammen

kann mir einer ein Tipp geben was ich mir für Pfanzen anschaffen kann die bei 28-30°C nich vergammeln
die verlieren tw. die farbe oder werden schwarz bei mir

danke Agnes
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Beitragvon Bibo » 5. Okt 2005 19:23

Hallo Agnes,
welche Pflanzen hast du den z. Z. drin???????

Ansonsten sind Echinodorus-Arten bei Hohen Temperaturen zu empfehlen!

Auch sehr schön ist die Tigerlotus, die ebenfalls hohe Temp. aushält!

Gruss
Thomas
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Beitragvon SunShine » 5. Okt 2005 19:27

Die lothus ist bei mir grün angelaufen bei einigen ist nur die knolle übrig geblieben Cryptocoryna und diverse wurzelpfanzen habe ich die langsam zu grunde gehen
habe noch ein paar fransige pflanzen weiss aber nicht wie sie heissen
muss mir neue anschafen was würde man da empfehlen
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Beitragvon Bibo » 5. Okt 2005 19:29

Hallo,
schau mal unter http://www.dennerle.de dort hast du eine Pflanzen-Datenbank, wo du dir was schönes zusammenstellen kannst! :wink:

Gruss
Thomas
Zuletzt geändert von Bibo am 5. Okt 2005 19:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon SunShine » 5. Okt 2005 19:31

Danke schön für die seite
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Beitragvon Bibo » 5. Okt 2005 19:32

Kein Probleme :wink:
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Zur Pflanzenfrage

Beitragvon vision » 5. Okt 2005 23:19

Hallo zusammen,

Pflanzen im Diskus-AQ, auch bei hoher Temperatur, ist eigentlich kein Problem. Es liegt nicht an der hohen Temperatur, daß Pflanzen nicht wachsen. Vielmehr sind es die anderen Randbedingungen, an denen ein guter Pflanzenwuchs scheitert.

1) Düngung
2) Licht
3) Schmutz

Die hier z. B. angesprochene Tigerlotus hat sehr große Blätter, und natürlich auch einen großen Nährstoffbedarf.
Bei geringem Lichteinfall kann die Pflanze natürlich nicht genügend assimilieren.

Schmutz betrifft natürlich besonders feingliedrige Pflanzen, also Cabombas, Limnophilas usw.
Hat sich der Schmutz auf solchen Pflanzen niedergelassen, so wird eine solche Pflanze regelrecht erstickt, einhergehend mit mangelhafter Photosyntese.


MfG

Frank :wink:
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Beitragvon Mattin » 6. Okt 2005 06:50

Hallo zusammen,

bei mir wachsen die Vallisnerien wie verrückt, ich spiele einmal die Woche mit einer Schere Fisör. (schreibt man das jetzt so??)

Bei den Temperaturen habe ich die Erfahrung gemacht, daß die Pflanzen das am Anfang recht gut aushalten - dann aber nach 3 Monaten langsam den Geist aufgeben.

Gruß,
Martin
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hmmm

Beitragvon ericjoo » 6. Okt 2005 07:07

Hallo Vision,

Pflanzen im Diskus-Becken und die Temperatur sind nicht das Problem ???

Sorry, sehe ich ganz anders, es seih denn Du sprichst von den klasischen Diskus-Pflanzen (Echis, Cryptos + Vallis.). Es gibt genügend Pflanzen, denen man die tollsten Bedingungen hinsichtlich: Düngung, Licht und Schmutz (?) bieten kann; sie werden sich über kurz oder lang verabschieden ! Leider. :(

Ansonsten sehe ich es auch so, dass es die Rundumversorgung ist, die viele Pflanzen zum scheitern bringt. Es wird zu oft nur an einer Stellschraube gedreht...und dann wundert man sich, dass es nicht klappt. Bekommt man aber alle Parameter in Richtung optimum, sollten es einige Pflanzen gut im Diskusbecken schaffen. Die Frage wird dann sein, wenn ich alles in Richtung optimum bringe, ist es dann noch "ok" für den/die Bewohner....den DISKUS ???

Wenn ich hier an Licht und CO² denke, ist da ein unwohl sein, nicht weit entfernt ?!?

@Mattin

Bezüglich Deiner 3 Monate bin ich selbst sehr gespannt, was bei mir demnächst passiert. :roll:
Habe aber genau Deine Aussage schon oft gehört und auch bei befreundeten Aquarianern beobachten können. 8)

Frank
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Beitragvon Datcheffe » 6. Okt 2005 08:41

Moin erstmal,

also ich habe mal eine Frage. Reden wir über Pflanzen, die direkt im Zoogeschäft oder einer Zooabteilung eines Kaufhauses gekauft wurden , oder nicht.

Ich habe festgestellt, das bei Pflanzen die ich bei OBI, Futterhaus usw. gekauft wurden , erstmal ein drastischer Rückgang dieser festgestellt wurden. Trotz Düngung , Licht usw.

Mir wurde erklärt , das es daran liegt, das diese Pflanzen über Wasser groß gezogen werden und sich erstmal umstellen müssen.
Komischweise ist bei mir genau dies geschehen, alle Blätter diverser Pflanzen sind im Laufe der Zeit abgestorben und fingen dann an, neu auszutreiben und genau diese Blätter wachsen und gedeihen nun so vor sich hin, das ich mit dem *Gärtnern* eigentlich garnicht mehr nachkomme.

Vielleicht wäre das eine Lösung.

LG Datty
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Beitragvon Mattin » 6. Okt 2005 08:56

Hallo Datty,

soviel ich weiß, werde sehr viele Pflanzen "emers" gezogen, obwohl sie bei uns "submers" gepflegt werden.

Liegt natürlich auch daran, daß einige Pflanzen nicht wirklich für unter Wasser geschaffen sind bzw. sich auch ohne Weiteres über Wasser (mit nassen Füßen) wohlfühlen.
Bei vielen Stengelpflanzen (nicht Hornkraut o.ä.) ist es so, daß sie über das Aqua hinauswachsen und in dem Moment, in dem sie die Wasseroberfläche erreicht haben, werfen sie alle Unterwasserblätter ab.
Scheinbar sind auch diese Pflanzen nicht für dauerhaft unter Wasser gedacht.

Welche das sind und welche Auswirkungen das hat, kann ich allerdings nicht sagen.

Gruß,
Martin
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Beitragvon Ralph.E » 6. Okt 2005 09:11

Moin Moin,

das ist so ziemlich richtig, die meisten AQ-Pflanzen werden über Wasser vermehrt, weil das kostengünstiger ist.

Kommen diese Pflanzen dann ins AQ sind natürlich schlagartig andere Hälterungsbedingungen vorhanden und die Pflanzen müssen sich umgewöhnen. Ist aber i.d.R. kein Problem, wenn entsprechend die Bedingungen hergestellt werden die für ein Wachstum notwendig sind.

Mir sind Echinodoren und Anubias bekannt die schon länger als 10 Jahre in AQ verweilen und wachsen, mal mehr mal weniger, je nach Jahreszeit.

Am besten kauft man auch AQ-Pflanzen im Frühjahr und von anderen Aquarianern. Auf Zierfischbörsen werden häufig welche angeboten. Der Vorteil ist, das diese Pflanzen submers nachgezogen worden sind und sich schon leidlich angepasst haben.

Vielleicht kann Tycoon noch was dazu schreiben, sollte ich was vergesen haben.

Grüße aus dem sonnigen Norden

Ralph
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hmmmm

Beitragvon ericjoo » 6. Okt 2005 09:32

Moin moin zusammen,

wie bereits beschrieben, ist der Rückgang von der Emersen auf die Submerse Blattbildung zurückzuführen. Das kann je nach Pflanze (nach meinen Erfahrungen) mal schnell...aber auch mal ziemlich langsam von statten gehen. Bei den von mir bisher gepflegten Pflanzen war das ein Spielraum von 10-30 Tagen (gibt aber auch Ausnahmen). Danach fängt (wenn die Bedingungen passen) der eigentliche, für Aquarianer interessante Wuchs an. :)

Das mit dem Pflanzen im Frühjahr kaufen oder auf Börsen, sehe ich etwas anders. :wink: Ich habe wirklich "einige" Quellen durch, wo man Pflanzen beziehen kann; wichtig scheint aus meiner Sicht nur eins: die Qualität der Pflanzen !!! Und wenn (jeder für sich :) ) mal diese Quelle für sich entdeckt hat, geht es schon wieder ein Stück leichter. :wink:

Bei Echis, Cryptos, Vallis, etc. (eher einfach zu pflegende Pflanzen) mag es noch alles gehen, aber bei empfindlichen und schwierigen Pflanzen schlägt eine "nicht" 100%ige Qualität sofort durch. :?

Bei normal gestalteten Diskus-Becken sollte man aber sicherlich mit den Pflanzen z.B.: von Börsen gut fahren. :)

Frank
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Konkretes zur Pflanzenauswahl u. zu (meinen) Randbedingungen

Beitragvon vision » 6. Okt 2005 20:00

In meinem Becken wachsen bei 28,5 °C Tigerlotus rot und grün, Javafarn, Anubias, verschiedene Cryptocorynen, Wassernabel, Amazonasschwertpflanzen, Cabombas.

Beleuchtet wird über einen Leuchtbalken 2x80 W (gedimmt auf 52%). Beheizt wird sowohl mit Stab-, als auch mit Bodenheizung. Vorrangschaltung tagsüber Boden, nachts Stab. Temperatur wird nachts abgesenkt um 0,5 °C.
Wasserwerte: Leitf. ca. 350 µS/cm, pH-Wert tagsüber 6,5, nachts bis 6,8.
Düngung per Flüssigdünger und zusätzlich mit Düngekugeln im Knollenbereich der Tigerlotus und im Wurzelbereich d. Amazonas. CO2 Zugabe erfolgt über feinperligen Keramik-Reaktor.

Die Diskus fühlen sich im Becken meines Erachtens sehr wohl. Es ist nicht so, daß die Tiere unter Lichtbeschuß sind und im Becken scheu wären. Sie haben durch die Bepflanzung auch genügend Rückzugs-/Unterstellräume.
Die Tiere haben schon während des Wasserwechsels gelaicht.

Habe eben gelesen, daß die Tigerlotus sich zurückziehen, also sozusagen nur noch die Knolle im Boden steckt.
Es stimmt, daß macht Sie gern mal.
Meine Erfahrung, nichts machen, Knolle im Boden lassen.
Die Tigerlotus kommt, wenn die Knolle wieder richtig Kraft getankt hat, wieder.
Bei mir hat die Tigerlotus geblüht, sich dann innerhalb kurzer Zeit völlig zurückgezogen.
Der Blütenstengel ist innerhalb weniger Tage bis an die Wasseroberfläche gestoßen und hat der Pflanze wohl viel Kraft gekostet.
Danach hat es Monate gedauert bis die Pflanze wieder ausgetrieben ist.

Gruß, Frank :)
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hui

Beitragvon ericjoo » 6. Okt 2005 20:11

Hallo Vision,

Du schreibst in Deinem ersten Post....die Temperatur ist kein Problem. 8)

Jetzt führst Du allerdings Pflanzen auf, die alle (Ausnahme Cabomba) recht easy zu halten sind. Wirklich nix wildes...die schaffen diese Temperaturen auch. :wink:

Probiere das mal mit etwas schwierigeren Pflanzen bei den Temperaturen. Da ist ein Becken schnell mal leer. :wink:

Frank
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