Osmosewasser aufbereitet

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Osmosewasser aufbereitet

Beitragvon Ingo » 22. Mai 2008 10:51

Hallo

Ich würde mal gerne wiesen wie ihr das Osmosewasser aufbereitet und eure Erfahrung da mit sind. Ob ihr es mit Leitungswasser verschneidet oder was ihr für ein Salz zum aufhärten nimmt oder ob ihr selbst was zusammen möchte zum aufhärten das habe ich schon mal wo gelesen das, das gemacht wirrt.
Bis dann
Ingo



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Beitragvon jgottwald » 22. Mai 2008 10:55

Hallo Ingo!
ich habe knüppelhartes und recht sauberes Wasser, dieses enthärte ich und verschneide es mit Leitungswasser.
mfg
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Beitragvon Andre1042 » 22. Mai 2008 18:23

Hallo Ingo !

Je nach dem was du für Wasserwerte erzielen möchtest wird der Anteil Osmosewasser zum Leitungswasser sein. Wenn du nicht mehr als 75% Osmosewasser brauchst, dann ist meiner Ansicht eine Beigabe von Aufhärtungsmitteln ( Salze,Mineralien) nicht notwendig.

Mit freundlichen Gruß
Andre
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Beitragvon Wissler » 14. Jun 2008 01:48

Hallo Ingo,

ich selber nutze z.B. nur Osmosewasser, welches ich aus Brunnenwasser gewinne. Die Wasserwerte vom Brunnenwasser sind wie folgt:
PH 8,2
KH 32
NO3 >400mg/l
PO4 >5mg/l
FE >0,5mg/l
LW 1750µS

Im Ergebnis erhalte ich Wasser nach belüften mit:
PH 6,7
KH 1,25
NO3 <5mg/l
PO4 0,1mg/l
FE 0,05mg/l
LW 110 µS.

Ist kein "richtiges" Osmosewasser allerdings weitestgehend frei von Belastungen und auf jeden Fall besser wie unser Leitungswasser das eh an den erlaubten Grenzwerten knapp vorbei tangiert. Daher will ich auch hier nicht damit verschneiden.

Zum aufsalzen bzw. mineralisieren nutze ich Mineral Salz von Preis bzw. Diskus Mineral Salz. Bei einer Dosierung von 1 Gramm auf 10 Liter erhöht sich der Leitwert um ca. 125µS. Die KH steigt nicht merklich auf 1,75.

Ich habe bis jetzt keinerlei Mangelerscheinungen feststellen können. Weder an den Alttieren noch an den Nachzuchten. Ich dosiere das Mineral Salz mit 1,5 Gramm auf 10 Liter, aufgelöst direkt mit dem Wechselwasser zu. Die so erreichte KH von ca. 2,25-2,5 bietet für mich in den Aufzuchtbecken genügend Puffer für den PH Wert der sich bei 6,7-6,8 einpendelt.
In den Zuchtwürfeln dosiere ich dementsprechend nur in homöopathischer Menge von 0,1 Gramm auf 10 Liter um den Leitwert niedrig zu halten und die KH, damit weniger mit Torf gearbeitet werden muss für einen entsprechenden PH Wert, was natürlich separat vorbereitet wird.

Gruß Tibor
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Beitragvon Ingo » 14. Jun 2008 15:46

Hallo Tibor

Und wie lange machst du das schon mit dem Brunnen Wasser?
Und wie viel Wasser kannst du mit einer Membran gewinnen bevor du die austauchen musst?
Bis dann
Ingo



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Beitragvon Wissler » 18. Jun 2008 20:19

Hallo Ingo,

ich habe als Osmoseanlage die GE Merlin (von Jörg) die als Vorfilter bei mir einen 5µ Sedimentfilter verbaut hat.

Anfangs habe ich den herkömmlichen Vorfilter drin gehabt, merke aber zum 5µ Sedimentfilter keinen großen Unterschied.
Nach ca. 15000 Litern "Osmosewasser", also grob überschlagen 50000 Liter Wasserdurchsatz (Anlage läuft am Brunnenwasser mit 1:2,9), wechsle ich den Vorfilter und spüle die Membranen vorsichtig ab.

Momentan habe ich jetzt den 3ten Vorfilter laufen (erinnert mich jetzt schlagartig ganz stark Jörg wegen Nachschub anzuhauen 8) ) und jetzt langsam nach 12000 Litern Osmosewasser, bei diesem Vorfilter, einen "Leistungseinbruch" von 140l/h auf 100l/h.

Wenn die 15000 Liter Osmosewasser durchgelaufen sind habe ich in etwa noch eine Leistung von 75l/h. Der Vorfilter ist dann so ziemlich dicht mit einer 5mm Schicht Partikeln überzogen.
Nach der Reinigung und Tausch des Vorfilters wirft die Anlage wie gewohnt ihre 140l/h am Brunnenwasser bei einer Wassertemperatur von ca. 12°C und 4,2 Bar Eingangsdruck.

Die Anlage läuft jetzt seit 18 Monaten in etwa und die Wasserqualität ist gleichbleibend. Die 2 Membranen haben bis jetzt in etwa 42000 Liter Osmosewasser produziert und mussten von mir noch nicht getauscht werden (soweit ich weiß sind das zwei 150 GPD Membranen... bin mir aber nicht mehr sicher - Jörg weiß das sicherlich genauer :D).

Gruß Tibor
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Beitragvon jgottwald » 18. Jun 2008 20:29

Hallo Tibor!
das sind zwei TLC 350 Membranen. Das heisst: es sind low pressure Membranen und die werden von Osmonics gebaut. Ich kann nur bestätigen was du schreibst, es gibt wohl keine haltbare Membrane, lediglich bei Bakterien scheint diese Membrane empfindlich zu sein.
mfg
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Beitragvon Wissler » 18. Jun 2008 20:54

Hallo Jörg,

danke für deine schnelle Antwort... Habe es mir jetzt endlich mal aufgeschrieben :lol:
Ich bin auch von den Membranen mehr als begeistert und lasse in der Regel spätestens nach 3 Tagen die Anlage laufen damit das Wasser nicht zu lange in der Anlage steht und sich Bakterien anhäufen.

Gruß Tibor

PS: PN schicke ich morgen!
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Beitragvon jgottwald » 18. Jun 2008 21:19

Hallo Tibor!
es steht auch auf der Membrane drauf. Mein System läuft seit 12/05 mit einem sagen wir mal härteren Wasser. Gestern habe ich es ausgelitert :
21 Sekunden pro Liter Reinwasser 13 Sekunden pro Liter Abwasser. Ich muss dazu aber sagen, das meist 6 bar auf der Leitung sind.
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