Hallo Dani,
ehrlich gesagt glaube ich nicht dass die Schreckhaftigkeit an erhöhten Nitrat- oder Phosphatwerten liegt. Bei Nitrat sind ja deine Werte ein Indiz dafür, obwohl sich der Gehalt vor und nach dem Wasserwechsel nicht ändert, sind die Fische danach weniger schreckhaft.
Ich würde eher vermuten dass andere vermutlich organische Belastungen dafür verantwortlich sind. Die Üblichen Verdächtígen sind da Wurzeln, Gammelstellen im Boden oder ungereinigte Filter.
Es könnte aber sein dass die Nitratharze u.U. auch dabei helfen, da sie auch Huminstoffe binden können. Von daher könnte es ein Versuch Wert sein. Ein weiterer Aspekt ist, dass diese Harze Chlorid abgeben, zuviel Chlorid schadet wiederum den Pflanzen, sodass du vermutlich nicht allzuviel Wasserwechsel sparen wirst.
Wie du aus
diesem Link unter Wasseraufbereitung entnehmen kannst, gibt es selektive Nitratharze und nicht Selektive mit unterschiedlichen Nitratbindungskapazitäten. Der Nicht-Selektive dürfte auch Phosphat binden, senkt allerdings auch die KH, sodass man bei niedriger KH aufpassen muß.
Soweit ich weiß, gibt auch selektive Nitrat+Phosphatharze.
Ich denke auch dass du je nach Beckengröße eine 3-5 Liter Säulen brauchen würdest, wie lange die Säule reicht kannst du ja ausrechnen wenn du weißt um wieviel der Nitratgehalt im Laufe der Woche steigt und wie groß das Becken ist. Angenommen du hast ein 500 L Becken das 40 mg/L Nitrat pro Woche erzeugt. Das wären dann 20 g Nitrat pro Woche. Damit würde ein Liter des selektiven Harzes ungefähr 4 Wochen reichen.
würde da mal anrufen und mich beraten lassen. Interessant wäre auch eine Aussage welche dieser Harze auch Huminstoffe und wenn in welchem Ausmaß binden. Das würde mich auch interessieren. Wenn du da was rausbekommst, laß es mich wissen.
Gruß,
Robert