Meine ersten Erfahrungen mit dem Nachziehen

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Meine ersten Erfahrungen mit dem Nachziehen

Beitragvon CGNToddy » 1. Feb 2007 20:40

Hallo zusammen,

wie mit Martin bereits abgesprochen, habe ich euch mal eine kleine Dokumentation zusammengestellt. Ich hoffe diese gefällt euch:


Meine ersten Erfahrungen mit dem Nachziehen von Diskusfischen

Ein kleine Darstellung von einem fortgeschritten Diskushalter, aber einem absoluten Einsteiger in Bezug auf Diskusnachzucht, daher resultiert der Inhalt dieses Berichtes zu mind. 80% von den Ratschlägen der erfahrenen Züchter aus dem Diskusportal.


Der Wunsch oder wie alles anfing

Sicherlich bin ich nicht der einzige bei dem dies so oder zumindest sehr ähnlich angefangen hat. Nach zwei Jahren (meistens) erfolgreicher Diskushaltung (auch hier noch einmal ein großes Dankeschön an die geduldigen Mitglieder des Diskusportals) durfte ich immer wieder in meinem Gesellschaftsbecken das ein oder andere Pärchen beim laichen beobachten. Wodurch mein anfänglich nicht vorhandener Wunsch des Nachziehens geboren und von mal zu mal verstärkt wurde.

Im Gesellschaftsbecken haben die Pärchen es aber leider nie weiter als zum Freischwimmen der Larven gebracht, da ich unter anderem keine räumliche Trennung (z.B. mit Hilfe eines feinmaschigen Netzes oder Filterschwammes) vorgenommen habe. Andere Mitglieder des Forums konnten mit dieser Trennung bereits erfolgreich nachziehen.
Der Aufwand und die Verantwortung (okay in Wirklichkeit meine Gattin) haben mich aber lange Zeit davon abgehalten dieses „Projekt“ zu starten.


Bevor es los geht

… sollte man sich unbedingt darüber im klaren sein, dass das nachziehen (verwende absichtlich dieses Wort, da „Zucht“ meines Erachtens nach bei meinem Vorhaben übertrieben wäre zu verwenden) wirklich eine Menge Arbeit ist und nicht zu unterschätzen ist!!! Kommerzielle Gedanken, weil Diskusbuntbarsche ja so wertvoll sind, sollte man von vorne herein verwerfen, da es im besten Falle in so kleinem Stil kostendeckend ist. Weiterhin sollte man sich darüber im klaren sein, dass aus einer Brut auch schon mal 200-300 Jungfische (wenn man alles richtig macht) entstehen können. Dies bedeutet entweder jede Menge Aquarien zu Hause aufstellen (Faustformel: 50l Wasser pro Diskus) oder eine Möglichkeit finden die Fische abzugeben und dies am besten bevor man die Love-Lounge der Fische frei gibt.
Zu den Hauptaufgaben gehört zum Beispiel ein täglicher Wasserwechsel und 10 x am Tag die Jungfische mit möglichst lebenden Artemia füttern, dazu aber später detaillierter.



Die Hardware

Die optimale Basis liegt bei einem Zuchtwürfel (50x50x50cm) und einem Aufzuchtbecken von mind. 250l (besser mehr).

Da ich aus Platzgründen einen Kompromiss eingehen musste habe ich mich zu 2 Würfel a 50x50x50cm entschließen müssen, diese werden über ein gemeinsames Filterbecken gefiltert und zusätzlich verwende ich in jedem Becken einen Luftheberfilter, welche über eine Membranpumpe betrieben werden. Weiterhin sorgen 2 Jäger-Heizstäbe für wollige 30 Grad Celsius in den Becken.
Die Becken verfügen jeweils über 2 Bohrungen (je 1 Zulauf und je 1 Ablauf) und werden durch PVC Rohre verbunden. Bei der Verrohrung reichen die günstigen aus dem Baumarkt oder Aquariumfachgeschäft, da die Leitungen ja keinen großen Druck aushalten müssen.
Für gedämmte Stimmung sorgen tagsüber 2 schwache Leuchtbalken und Nachts jeweils 2 blaue LED-Lampen (als Mondlicht Ersatz). Zur Wasserüberwachung habe ich noch ein permanent laufendes PH-Messgerät angeschlossen. Und natürlich habe ich noch einen Laichkegel aus Ton in einem Becken stehen.


Der Boden

Auf Bodengrund jeglicher Art sollte gänzlich verzichtet werden! Worauf ich anfänglich nicht hörte und eine hauchdünne Sandschicht in beiden Würfel hatte, habe aber schnell festgestellt warum alle davon abraten! Der Boden lässt sich ohne Bodengrund wesentlich schneller und einfacher reinigen als mit Belag, weiterhin können sich im Bodengrund immer Bakterien bilden.


Das Wasser

Wie in jedem Aquarium benötigen die Filter, um stabile Wasserwerte zu erreichen, eine gewisse Einlaufzeit. Mein Filterbecken habe ich 5 Wochen einlaufen lassen bevor ich dort einen Fisch eingesetzt habe. Nachträglich habe ich die Luftheberfilter eingesetzt, welche aber auch eine Einlaufzeit von ca. 4 Wochen benötigen. Die Luftheberfilterschwämme sollten einmal wöchentlich mit lauwarmen Wasser gereinigt werden.

Um das Einlaufen der Filter zu beschleunigen habe fast alle 2 Tage Wasser aus dem Gesellschaftsbecken in die Zuchtwürfel gepumpt!

Wöchentlich kontrolliere ich folgende Wasserwerte: NO2, N03, KH und PH! Für Nitrat und Nitrit gelten die gleichen Regeln wie im Gesellschaftsbecken, am besten gar nicht. Die KH habe ich nach dem umsetzen der Fische langsam von 3 auf 1 gesenkt und den PH Wert von etwa 7,48 auf etwa 6,85 gesenkt. Das herabsenken der beiden Werte habe ich bewusst nach dem Umsetzen des Paares gemacht, damit die Fische erst mal die gleichen Wasserwerte vorfinden wie in ihrer gewohnten Umgebung. Der PH-Wert war anfänglich überraschenderweise sehr hoch, diesen habe ich mit dem herabsenken der KH und Torfgranulat, welches ich in einem Nylonstrumpf im Filterbecken platziere, in den Griff bekommen.

Da ich in Köln wohne und das Leitungswasser hier in etwa Flüssigbeton gleich zu setzen ist, filtere ich dieses über eine Umkehrosmose-Anlage und verschneide dieses Osmosewasser (KH=0) inzwischen mit einem Schuss Leitungswasser.


Der Wasserwechsel

Nachdem ich die Tiere in den Zuchtwürfel gesetzt habe, habe ich 2-3 mal die Woche einen Wasserwechsel von 30% durchgeführt und täglich den Kot und Futterreste abgesaugt und immer mit reinem Osmosewasser aufgefüllt. Trotz der vielen Eingriffe ins Becken fingen die beiden recht schnell an zu putzen und haben nach einen geeigneten Laichplatz gesucht, jede Stelle wurde genau betrachtet, nur der Laichkegel war anfänglich total uninteressant. Als es dann jedoch ernst wurde und die beiden sich dann doch für den Kegel entschlossen haben und dort gelaicht haben, habe ich nur noch vorsichtig den „Dreck“ vom Boden abgesaugt und natürlich wieder mit Osmosewasser aufgefüllt. Dies sollte man bis zur Zufütterung der Jungfische auch weiter so Händeln. Ab dann heißt es täglich Wasser wechseln.


Der Laich und wie es dann weiter geht

Vorweg möchte ich hier noch erwähnen, dass sich meines Erachtens nach ein Paar selber finden sollte und vom selben Farbschlag sein sollte. Weiterhin sollte dieses Paar nicht zu jung sein und möglichst ausgewachsen, da das Nachziehen die Tiere sehr anstrengt und sie über einen längeren Zeitraum kaum etwas zu sich nimmt.

Nachdem sich nun mein Paar gefunden hat und mehrfach im Gesellschaftsbecken abgelaicht hat und ich alles wie bisher beschrieben vorbereitet habe, durfte es dann auch endlich los gehen. Das Umsetzen hat den beiden kaum etwas ausgemacht und haben bereits nach 5-10 Minuten eine normale Atmung gehabt und haben sich keinerlei Stress anmerken lassen. Nach nicht mal einer Woche fingen sie wie bereits beschrieben im Becken alles an zu putzen was ihnen so einfiel, dies hat dann auch 2-3 Tage gedauert bis sie sich dann auf den Mittelpunkt des Beckens, wo der Laichkegel stand, geeinigt haben.
Nachdem alles schön sauber gemacht wurde ist die Dame den Kegel angeschwommen und hat ihre Eier dort angeklebt, anschließend schwamm das Männchen die Eier an und hat diese befruchtet, das haben sie solange abwechselnd wiederholt bis sie ihr Gelege komplett hatten. Nun ging für die Tiere die Strapaze erst richtig los, sie bewachten und pflegten die Eier so intensiv, dass man ihnen die Anstrengung förmlich ansah. Nach ca. zwei Tagen sind leider einige Eier verpilzt gewesen, meine Enttäuschung hielt sich aber in Grenzen da ich nur ca. 10 verpilzte Eier entdeckt habe und das Gelege sehr groß war. Diesen „Erfolg“ führe ich auf Seemandelbaumblätter zurück, wovon ich in jedem Würfel 3 Blätter mit Hilfe einer Wäscheklammer befestigt habe.
Kurz bevor die Larven schlüpften (was nach ca. 60 Stunden geschieht) ist mir jedoch ein fataler Fehler unterlaufen und zwar hat das Pärchen, was ich im Gesellschaftsbecken noch nie gesehen habe, die gesamte Brut an einer Stelle umgesetzt, wo ich sie nicht mehr sah. Vor lauter Angst das mit dem Wasser etwas nicht in Ordnung sei, habe ich dann einen sehr großzügigen Wasserwechsel vorgenommen und da ich nun im nachhinein vermute das sie die Brut an dem Absaugrohr entlang setzten, ist leider der größte Teil der Brut abgestorben! Trotz allem haben es immerhin 20 Larven geschafft und schwammen nach weiteren 60 Stunden frei im Becken.
Die kleinen Larven ernährten sich in den ersten Tagen ausschließlich von einem Sekret welches die Eltern von ihrer Haut abgegeben haben, daher wichen sie auch nicht von ihrer Seite, sondern „knabberten“ ständig ihre Eltern an.

Seit dem vierten Tag füttere ich nun lebende Artemia (später mehr dazu) zu. Dies mache ich indem ich die lebenden Artemia in einer Spritze aufziehe und an dieser einen dünnen Schlauch befestige und in die Nähe der Brut ins Becken gebe. Leider habe ich das Gefühl das sie die nun 7 Tage nach dem Freischwimmen noch nicht so annehmen wie ich es mir Wünsche, daher füttere ich diese bis Dato 4 mal täglich, werde dies aber nun täglich um eine Mahlzeit erhöhen. An dieser Stelle möchte ich noch einmal auf die Dringlichkeit des täglichen Wasserwechsels hinweisen, da nicht gefressene Artemia innerhalb einer Stunde im Süßwasser absterben und das Aquariumwasser stark belasten können.
Wenn die Tiere nun 14 Tage frei schwimmen werde ich ihnen weitere Futtersorten anbieten und euch berichten wie gut sie was annehmen.
Da die Eltern sich weiterhin sehr rührend um ihre Sprösslinge kümmern und keine Anzeichen von putzen, also einer neuen Brut, machen, möchte ich die beiden insgesamt 3-4 Wochen bei ihren Jungen zu lassen. Hierbei sollte man allerdings sehr wachsam sein, denn es könnte passieren das die Eltern, falls sie ein neues Gelege machen möchten, ihre Jungfische auffressen.


Artemia


Um Artemia aufzuziehen gibt es diverse Möglichkeiten, am einfachsten geht es mit der Artemia Aufzuchtschale von Hobby, leider ist diese aber nicht so effizient wie die herkömlichen Incubator Flaschen, daher beschreibe ich euch die Aufzucht der Artemia mit Hilfe dieser Flasche:

- Incubator Flasche mit Salzwasser (auf 1l Wasser ca. 3 Teelöffel jodfreies Salz) befüllen.

- 1-2 Messerspitzen Artemia Eier mit Hilfe eines Trichters in die Flasche geben.

- Flasche auf den Kopf stellen und mit Hilfe einer Membranpumpe stark belüften. Zur Aufzucht von Jungfischen benötigt man mind. 2 Incubator Flaschen, welche man am besten mit einem Tag unterschied ansetzt.

- Nach 24-38h (abhängig von der Wassertemperatur) schlüpfen die Nauplien und sollten innerhalb eines Tages verfüttert werden, da diese schnell an Nährstoffe verlieren. Vor dem verfüttern der Artemia muss man diese von ihren Eierschalen trennen, dies macht man in dem man die Flasche schräg stellt und ca. 5 Minuten wartet bevor man die Artemia an der kleinen Öffnung der Flasche ablässt. Die Nauplien die nicht innerhalb von einem Tag verfüttert werden, kann man bedenkenlos einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt verfüttern.

- Diskuslarven ab dem 3-4 Tag nach dem Freischwimmen mit frisch geschlüpften und gespülten Artemia möglichst 10mal am Tag füttern.
Hierbei jedoch beachten, das die Artemia im Süßwasser max. 1 Stunde überleben und daher nur so viel füttern wie die Diskuslarven in kurzer Zeit essen. Mit Hilfe einer Spritze und einem kleinen Schlauch kann man die Artemia gleich bei der Brut platzieren.


Vorläufiges Fazit

Nun am 8.Tag der freischwimmenden Larven möchte ich euch schon mal, obwohl bei weitem noch nicht das gröbste überstanden ist, ein kleines Resümee mitteilen.
Am meisten beeindruckt mich die instinktive Hingabe und Aufopferung der Eltern, die wirklich tagelang auf Essen verzichteten um ihre Brut zu bewachen. Weiterhin finde ich die tägliche Veränderung der Jungtiere faszinierend, man kann den Kleinen beim wachsen förmlich zu sehen, sodass ich mich schon jetzt für den ganzen Aufwand entschädigt fühle. Nun hoffe ich alle gut Groß zu bekommen und lange an ihnen Freude zu haben. Von dem weiteren Verlauf werde ich euch sicherlich berichten.

Zu guter letzt möchte ich auch noch einmal darauf verweisen, dass die von mir gewählte „Hardware“ als absolute Untergrenze anzusehen ist und nicht unterschritten werden sollte.

Ich hoffe bis hier hin hat euch dieser Bericht gefallen und vielleicht sogar ein wenig geholfen. Für weitere Anregungen, Tipps und Ratschläge bin ich wie immer sehr dankbar.

Lieben Gruß Thorsten
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Beitragvon CGNToddy » 3. Feb 2007 11:30

Hallo liebe Leute,

an dieser Stelle möchte ich noch einmal zum diskutieren anregen!!! Also Lob, Kritik, Tipps und Ratschläge sind erwünscht!!!

Am Wochenende werde ich versuchen noch einmal vernünftige Bilder einzustellen und euch ein wenig von der Entwicklung der letzten Woche zu berichten.

Gruß Thorsten
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Beitragvon Wolfgang » 3. Feb 2007 12:23

Hallo Thorsten,

deinen Bericht finde ich Klasse.

Gruß
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Beitragvon CGNToddy » 3. Feb 2007 13:02

Hallo Wolfgang,

vielen Dank für dein Lob, freut mich sehr das der Bericht dir gefällt!!!

Übriegens beim 1. Durchzählen der Larven haben sich wohl 4 versteckt, Schlawiner, es sind 24 putzmuntere kleine Fischlies!

Jedoch hat das Pärchen wohl einen Fehler gemacht!!! Die haben nämlich keine Diskusfische gezeugt sondern eher Kugelfische :lol:

Gruß Thorsten
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Beitragvon CGNToddy » 6. Feb 2007 21:22

Hallo zusammen,

in der letzten Woche sind die kleinen Racker ganz schön gewachsen! Nun schwimmen sie schon 14 Tage frei und entwickeln sich, soweit ich es beurteilen kann, richtig prächtig.

An der Fütterung habe ich doch noch nicht viel geändert, da sie immer noch sehr viel an ihren Eltern knabbern, gebe ihnen nun 4 mal am Tag Artemia, sauge täglich den Boden ab und mache alle 2 Tage einen Wasserwechsel von 30-50% mit verschnittenem, aufgewärmten Osmosewasser!

Der KH Wert liegt nun zwischen 2 und 3

Lustig zu beobachten ist, das die Kleinen richtig zutraulich geworden sind, wenn ich nämlich einen Wasserwechsel mache und mit der Hand ins Becken gehe, schwimmen sie diese an!!! Verbinden diese wohl inzwischen mit frisch geschlüpften Atemia.

Anbei nochmal Bilder, leider bekomme ich die im moment nicht so gut hin! Die Kleinen wollen aber auch einfach nicht ruhig bleiben!!!

AN DIE PROFIES: Wann kann ich denn noch etwas anderes bei Füttern und was?

Gruß Thorsten
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Beitragvon CGNToddy » 22. Feb 2007 12:52

Woche 3 und 4

Die Halbstarken ähneln nun immer mehr einem Diskus und man kann schon richtig gut erkennen was aus ihnen mal werden soll. Mittlerweile wagen sie sich an Mückenlarven jeglicher Art und auch an Granulat, was jedoch alles eher wie kosten als wie futtern aussieht.

An oberster Stelle stehen bei den Kleinen immer noch lebende und gefrorene Artemia.

Da die Mutter nach ca. 3,5 Wochen sehr gestresst aussah und die Kleinen eher abschüttelte anstatt sie zu behüten, habe ich sie aus dem Zuchtwürfel heraus genommen. Dem Vater macht das anknabbern der Jungfische scheinbar nicht viel aus und daher möchte ihn gerne noch 1-2 Wochen im Würfel lassen.

Allerdings verursachen die Kleinen, obwohl es nur 24 sind, immer mehr Dreck und der tägliche Wasserwechsel inklusive dem Absaugen des Bodens ist demzufolge unabdingbar.
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Beitragvon CGNToddy » 3. Mär 2007 08:53

Viel Arbeit, die hoffentlich belohnt wird!!!

Darüber das ein täglicher Wasserwechsel Pflicht ist, habe ich ja inzwischen schon häufiger berichtet und ich war mir ja darüber auch voll im Klaren, aber wenn man dies jetzt nun fast 6 Wochen lang macht schlaucht das schon ein wenig, vor allem wenn man „neben bei“ noch eine Familie und einen Job hat, der einen eigentlich voll in Anspruch nimmt.

Berücksichtigt habe ich dabei nicht, dass es nun auch ein gewisses Geschick bedarf, wenn man z.B. auf einen Geburtstag eingeladen ist, Karneval feiern möchte oder einfach mal ein Wochenende weg fahren möchte.

Hieraus schließe ich nun ein weiteres Fazit: Wenn man gewisse Regeln befolgt ist es keine große Kunst den König des Süßwassers nachzuziehen, es bedarf nur viel Geduld, eine konsequente Arbeit und viel, viel Wasser und Futter.

Dennoch macht es mir weiterhin unglaublich viel Freude die Entwicklung der Jungfische zu beobachten. Die Kleinen wachsen und entwickeln sich sehr unterschiedlich. Sie fressen inzwischen alles was gereicht wird und sind fast nicht satt zu bekommen! Das Sprichwort „Sie fressen mir die Haare vom Kopf“ ist hier sehr treffend.

Leider sind von den 24 Jungfischen inzwischen 2 urplötzlich und ohne jegliche Anzeichen verstorben. Die verbleibenden 22 machen aber weiterhin einen sehr fidelen Eindruck. Das einzig leicht Besorgnis erregende ist der unterschiedliche Wachstum, daher überlege ich die Größeren, welche bei der Futteraufnahme sehr forsch sind und die Kleineren dabei auch gerne „mobben“, von den Kleinen räumlich zu trennen.

Die Elterntiere habe ich wie angekündigt aus dem Zuchtwürfel genommen und anstatt sich von den Strapazen zu erholen, viel ihnen nichts besseres ein, als gleich ein neues Gelege zu machen. Das nenne ich mal Fortpflanzungstrieb.
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Beitragvon Wolfgang » 3. Mär 2007 14:55

Hallo Thortsen,

der Arbeitsanfall beim Aufziehen von Disken wird halt oft unterschätzt. Wie du schon sagtest, wenn man gewisse Regeln beachtet ist Zucht und Aufzucht keine Zauberei.

Keine schlechte Idee, deine Jungtiere zu trennen, wenn würde ich hälftig teilen, also 11 zu 11 sonst wird die Gruppe zu klein.

Weiter viel Erfolg.

Gruß
Wolfgang
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Beitragvon CGNToddy » 5. Mär 2007 09:12

Hallo Wolfgang,

Danke für deine Antwort, habe die Kleinen noch nicht getrennt, werde dies aber so wie du beschrieben hast diese Woche noch machen. Muß mir noch eine kleine Beleuchtung kaufen, da die vom zweiten Becken einen kleinen Wackler hat und nicht mehr so richtig will.

Sag mal wie lange füttert ihr eigentlich Artemia?

Gruß Thorsten
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Beitragvon Wolfgang » 4. Jun 2007 09:08

Hallo Thorsten,

leider erst jetzt gelesen, sorry.

Artemianaupliem füttere ich mindestens 14 Tage oft auch länger, jenachdem wie gut die Kleinen Zusatzfutter annehmen.

Wie haben sich denn deine Jungen in der Zwischenzeit gemacht?

Gruß
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Beitragvon Guenter » 19. Aug 2007 18:44

Hallo Thorsten

Dein Bericht ist schon sehr Informativ, gerade für Hobbyisten die nicht nur ihre Fische pflegen, sondern auch einmal die Zucht unter bestimmtem Vorrausetzungen natürlich, mit ihren Diskus wagen wollen um das wirklich einmalige Brutverhalten ihrer Diskus Fische zu beobachten. :)

Auch ich schließe mich Wolfgang seiner Frage an: >>>>>>>> Wie haben sich denn deine Jungen in der Zwischenzeit gemacht? <<<<<<

Wäre schön wenn du uns jetzt mal von den ,,Halbstarken,, Fotos zeigen könntest. :klatsche
Lieben Gruß
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Beitragvon YnH » 20. Aug 2007 22:52

@Guenter

..letzter Post vom Ersteller ist vom 5/03/07 ich glaub es wird nix mehr werden?
Mfg Alexander

Suche Rechteck Becken (300 Liter) evtl. mit Schacht - Günstig
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Beitragvon CGNToddy » 21. Aug 2007 11:33

Hallo zusammen,

oooh doch das gibt wohl noch was :wink:

Sorry habe im moment ziemlich viel um die Ohren, daher habe ich mich auch in letzter Zeit hier ein wenig dünne gemacht!!! Ist aber nix persönliches :wink:

Werde, sobald es die Zeit zu lässt, natürlich Bilder machen und hochladen.

Gruss vom gestressten

Thorsten
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Beitragvon Wolfgang » 30. Okt 2007 10:32

Hallo Gestresster,

sag mal, müssen wir uns um dich Sorgen machen?

Naht der Herzinfarkt?

Oder zeigst du uns demnächst schon die Nachzucht deiner Nachzuchten :lol:

Gruß
Wolfgang
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