Mehrkammer-Innenfilter richtig planen - mit UV+Schnellfilter

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Mehrkammer-Innenfilter richtig planen - mit UV+Schnellfilter

Beitragvon susaana » 10. Jan 2017 14:30

Hallo, Ihr Lieben ! :D

Ich bin ja grad am Planen meines neuen Diskusbeckens (Raumteiler) in der Größe von ca. 200 x 60 x 60 cm
und hab hier schon viele hilfreiche Informationen sammeln können und auch Tipps bekommen.

Da ich die Filterung aus Sicherheitsgründen unbedingt im Becken haben möchte,
hab ich mich für einen Mehrkammer-Innenfilter (3 oder 4 Kammern) entschieden.
Das Becken wird bald bestellt, vermutlich ein Acrylbecken von Schuran. (auch wenns sauteuer ist :) )
Der Mehrkammer-Innenfilter soll entlang der schmalen Seite , welche an der Wand ist, angebracht werden.
Geplante Größe: ca. 20-25 cm tief x 60 x 60cm

D.h. ich kann den Mehrkammer-Innenfilter jetzt noch genau nach meinen Wünschen planen.
Für die Details zur Ausführung wäre ich allerdings sehr dankbar über Euren Input.
Ich möchte mich nicht im Nachhinein ärgern müssen, weil ich Fehler in der Planung gemacht hab...

Grundsätzlich hab ich schon einiges darüber gelesen, hab aber trotzdem noch ne ganze Menge Fragen:

WASSER ANSAUGEN:
Kann man ja oben und unten machen. Ich bin eher für unten, da ich gerne hätte, dass die Pflanzenreste und der Mulm
gleich mit abgesaugt werden. Funktioniert das mit so einem Teil überhaupt oder ist die Pumpe dafür zu schwach ??
Früher hatte ich zusätzlich zum Außenfilter als Schnellfilter noch einen Innenfilter im Becken, den ich öfter reinigte.
Das funktionierte ganz gut. Eigentlich war ein zusätzliches Absaugen des Bodengrundes nur selten notwendig.
Nur wie soll ich die mechanische Schnellfiterung bei einem Mehrkammer-Innenfilter realisieren ? Oder könnte ich in eine der Kammern einfach einen Innenfilter geben ??

KAHMHAUT:
Wenn die Absaugung durch Öffnungen im unteren Bereich erfolgt, wie kann ich dann der Kahmhaut (mit dieser musste ich bisher immer kämpfen) Herr werden ?

UV-KLÄRER:
Zur Keimreduzierung würde mir der Einsatz eines UV-Klärers gefallen.
Aber die meisten dieser Teile sind ja für den Einsatz außerhalb des Beckens konzipiert.
Welchen UV-Klärer könnt Ihr mir empfehlen, den ich hier im Innen-Filterbecken verstecken könnte und wie ??

Nachdem ich jetzt ja noch die Möglichkeit hab, möchte ich den Mehrkammer-Innenfilter so planen, dass ich meine gesamte Technik dahinter verstecken kann. (Heizstab, UV-Klärer, ev.CO2-Diffusor (Das werde ich beim laufenden Becken sehen, obs notwendig ist), natürlich die Pumpe(n?) )

Es gibt ja 3 oder 4Kammer-Innenfilter.
Was ist in meinem Fall besser ?

Freue mich schon auf Eure Antworten.

LG
Sonja :au
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susaana
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Re: Mehrkammer-Innenfilter richtig planen - mit UV+Schnellfilter

Beitragvon Markus » 10. Jan 2017 20:57

Hallo Susaana,

ich bin kein wirklicher Fan von Innenfiltern, kann dein Sicherheitsbedürfnis aber nachvollziehen.
Den Wassereintritt in den Filter würde ich sowohl mit Überlaufkamm versehen um keine Kahmhaut zu bekommen. Zusätzlich relativ weit am Boden Einströmgitter, um den unten am Boden "vagabundierenden" Mulm in den Filter zu bekommen.
Allerdings muss dieser Mulm regelmäßig zum Großteil entfernt werden, sonst wird der Filter zu einer Keimschleuder, das Problem wird ein UV-Klärer auch nicht vollends eliminieren können.

Mit UV-Klären im AQ kenne ich mich nicht aus. Unabhängig davon würde ich mich alternativ mal mit dem Twinstar/Chihiros Doctor beschäftigen. Es ist ein anderes Prinzip, um Keime abzutöten, m.E. aber auf jeden Fall ein interessantes Prinzip !

Beim Aufbau des Mehrkammerfilters würde ich Vorschläge von Schuran anfragen. Je nachdem, wie das AQ aufgestellt wird, stelle ich mir die Zugänglichkeit der Kammern als nicht so ideal vor.

LG
Markus
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Re: Mehrkammer-Innenfilter richtig planen - mit UV+Schnellfilter

Beitragvon Andre1042 » 11. Jan 2017 08:40

Hallo Susanna !
Ich habe dir bereits den Aufbau geschildert aber einen 4 Kammerfilter wirst du bei der Breite des Beckens von 60 cm nicht hinbekommen und mußt dich mit 3 Kammern begnügen und auf jeden Fall mindestens 25 cm Tiefe wählen um genügend Platz zu haben. 1 Kammer unten Ansaugung-Lochbohrung vom Becken oben Ausnehmung für Überlauf, Wasser läuft in die zweite Kammer oben, 2 Kammer diverses Filtermaterial Wasser läuft unten in die 3.Kammer als Klarkammer wo sich Pumpe und Heizer befindet und dann über eine Lochbohrung oben etwa 10 cm unter dem Wasserspiegel das durchgeführte Rohr von der Pumpe leitest du dann entsprechend ins Becken mit Bögen nach oben zur Wasseroberfläche für die Bewegung zum Sauerstoffeintrag. für die Pumpe habe ich dir berteits zwei Hersteller empfohlen, muß auf jeden fall stark genug und regelbar sein. Ich würde das Becken nicht ganz an die Wand stellen um noch Raum für die Zuführung von CO2 und UV zu haben. CO2 würde ich für ein Diskusbecken sowieso weglassen.

Mit freundlichen Gruß
Andre
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Re: Mehrkammer-Innenfilter richtig planen - mit UV+Schnellfilter

Beitragvon DTMaahs » 11. Jan 2017 10:33

Hallo Susanne

Mein Becken 200 x 70/80 x 60
Ich betreibe nun meinen Dreikammerfilter seit nunmehr 6 Jahren.
In dieser Zeit wurde noch nie der große Biofilter in der mittleren Kammer gereinigt.
Mit einem Endoskop kontrolliere ich alle paar Monate einmal den Boden in der Biokammer.
Es ist immer noch blankes Glas ohne jegliche Ablagerungen sichtbar.
Dies hatte mir zwar der Hersteller damals auch so vorhergesagt allerdings geglaubt habe ich ihm nicht.

Nun zur Technik:
Der Innenfilter ist komplett hinter der "Back to Nature 3D Rückwand und noch zur hälfte der Seitenwände.
Auf der rechten Seite wird in der Höhe von 5cm und 6cm über dem Boden mit zwei Bohrungen von 5cm Durchmesser in die Vorkammer angesaugt.
In der Vorkammer ist ein Titanheizer von 200W und der Eheim Compakt 3000+ in U-Form mit einer Filterpatrone 10x40cm
So kann ich den mechanischen Vorfilter ( Filterpatrone ) in weniger als 10 Sekunden wechseln.
Die Pumpe drückt nun an drei verschiedenen Stellen in die Tiefe des sehr langen Biofilters.
Im Biofilter steckt mittig in der Tiefe der Temperatursensor zur Steuerung der beiden Titanheizer.
In der Klarkammer ist der zweite Titanheizer mit 300W.
Eine Eheim BioPower 240 mit 6 Kammern und voll Zeolith mit 750L/h sorgen für ausreichender Oberflächenbewegung.
In der Klarkammer sind noch die pH , Redox und Leitwertsensoren.
Der Abgang des Filterwassers ist 5cm über dem Boden.
Bedeutet:
3000L/h werden am Boden rechts angesaugt und wieder auf der linken Seite also nach 2m mit 3000L/h am Boden abgeben.
Somit brauchte ich noch nie den Boden absaugen.
Die ordentliche Oberflächenströmung verhindert wiederum jegliche Kammhaut.
Heißt ich bewege theoretisch 3750L/h Wasser im Becken.
Durch die hohe Saugleistung der Pumpe in der relativ kleinen Vorkammer kann sich kein Mulm absetzen.
Auch dort habe ich noch nie gereinigt außer wöchentlich vor dem Wasserwechsel die Filterpatrone gewechselt.
In Kombination meiner „Back to Nature“ Rückwand war es die Ideale Filterlösung die ich keine Sekunde missen möchte.
Für solch lange Standzeiten ist natürlich auch ein moderater Fischbesatz Voraussetzung.
Lässt man also dem Filter genügend Zeit oders anders herum gibt man ihm nur soviel Mulm wie er auch verbrennen kann hält der Filter auch etliche Jahre um nicht Jahrzehnte zu sagen.
Und ja ich mache auch Keimdichte Test einmal im Jahr.

Einen 36W außen und einen 24W Innen UV-C im Ersatzteilregal für den Fall der Fälle liegen.
Eher für Quarantänebecken gedacht allerdings noch nie benötigt.
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Gruß Ditmar
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Re: Mehrkammer-Innenfilter richtig planen - mit UV+Schnellfilter

Beitragvon susaana » 17. Jan 2017 14:11

Hallo, Ihr Lieben ! :bier

Erstmal vielen Dank für Euren Antworten und die Tipps bzw. Anregungen !
Sorry, dass ich mich jetzt erst wieder melde, aber ich war mit Infos einholen beschäftigt.

@ Markus:
Den Twinstar hab ich vorher schonmal gesehn, aber verworfen, weil glaub ich für so ein großes
Becken nichts Passendes angeboten wurde...
@ Andre:
Ja, Du hast mich erst auf diesen Filter gebracht und mir auch schon super Tipps gegeben, danke.
@ Ditmar:
Tolles Becken, das Du da hast und schöne Fische !
Nur ist die Situation bei mir ja ein bisschen anders gelagert,
da mein Mehrkammer-Innenfilter an einer schmalen Seite des Beckens hinkommt, weils ein Raumteiler ist.
Eine Frage hab ich aber an Dich:
Ich hab immer wieder was von einer stündlichen Uwälzung von 1-1,5x des Beckeninhalts gelesen.
Ist Deine Pumpe mit 3000 l/h da nicht zu stark, dass der Biofilter funktioniert oder hast Du sie gedrosselt ?
Oder passt das, weil das Wasser ja so einen langen Weg zurücklegen muss ?

Einen für mich halbwegs passenden UV-Klärer mit 24 Watt hab ich schon gefunden:
https://www.garnelen-tom.de/zwerggarnel ... ng-Machine


Bezüglich der Aufteilung des Mehrkammer-Innenfilters hatte
der Aquaristikhändler meines Vertrauens da eine meiner Meinung nach recht brauchbare Idee
und ich würde gerne wissen, ob ich das so verwirklichen kann:

SCHNELLFILTER: (zusätzlich)
In eine sozusagen imagnäre 4. Kammer kommt ein Innenfilter/Schnellfilter, der den groben Schmutz auffängt und somit auch einen Teil der Vorfilterung übernimmt. Dieser Teil ist entweder links oder rechts im Eck und wird nur zum Teil mit Glas verkleidet, damit das Wasser ausreichend einströmen kann.
Diesen Grobfilter würde ich voraussichtl. bei jedem Wasserwechsel reinigen.

+ 3-KAMMER-INNENFILTER, 1. Kammer:
Aus dem Rest der Stirnseite des Beckens (also ca. 45 cm) entsteht dann ein 3-Kammer-Fitersystem.
Hier müsste es mit dem Einlauf von oben über einen Kamm reichen, nachdem den Rest ohnehin der Schnellfilter übernimmt. Somit wäre das Thema Kahmhaut hoffentlich auch gelöst, sollte ich Probleme damit haben.
Außerdem könnte ich dann fast die ganze Kammer mit Filtermaterial (Großteils grobe Filtermatte?) befüllen.
Natürlich muss hier der obere Teil auch regelmäßig gereinigt werden.

2.KAMMER/Filterkammer:
In der 2. Kammer ist dann noch biologisches Filtermaterial (ev.Siporax und/oder Zeolith), feinere Filterwatte, ganz obenauf ev. feineres Vlies falls es Schwebeteilchen gibt.

3. KAMMER/Technikkammer
In die letzte Kammer packe ich die Pumpe, den UV-Klärer und den Heizer.
Ist es eigentlich möglich, dass ich den UV-Klärer hinter die Pumpe plaziere ode umgekehrt?
Dann bräuchte ich aber sowas wie eine Verlängerung des Auslaufs... Der Länge nach wäre mehr Platz.

Mir ist klar, dass das Ganze natürlich ein bisschen eng wird, aber ich hab kleine Hände und könnte mir vorstellen, dass es klappt.

Was haltet Ihr davon ?
Könnt Ihr mir einen schlanken Innenfilter empfehlen, der genug Power hat ?

Danke, dass Ihr Euch Zeit genommen habt fürs Lesen und
LG
Sonja :D :au
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Re: Mehrkammer-Innenfilter richtig planen - mit UV+Schnellfilter

Beitragvon DTMaahs » 17. Jan 2017 18:54

Hallo Sonja

Den UV-C habe ich ebenfalls.
Er hat einen eigenen Antrieb.
Bedeutet er muss nicht an eine Pumpe im Bypass angeschlossen werden.

Zu meiner Eheim Compakt 3000+
Der Biofilter läuft in einem regelbaren Baypass läuft mit etwa 1000L/h.

Als schlanken Innenfilter nutze ich den Eheim BioPower 240 mit zusätzlichen Kammern.
Ca. 750L/h laut Hersteller.
Durch die vielen Kammern kann man unterschiedliche Filtermedien nutzen ohne eine vermischung zu riskieren.
Ich nutze diesen Filter zur Oberflächenströmung mit Zeolith gefüllt in der Klarkammer.
Gruß Ditmar
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Re: Mehrkammer-Innenfilter richtig planen - mit UV+Schnellfilter

Beitragvon Andre1042 » 18. Jan 2017 08:53

Hallo Sonja !

Ein Zweifiltersystem ist immer gut, aber was ich nicht ganz verstehe wo leitest du den Auslauf des Innenfilters hin, direkt in die anschließenden Filterkammern ist sicher nicht gut da du dann eine zu große Durchflußbewegung erzeugst. Du müßtest meiner Auffassung den Auslauf wieder zurück ins Becken leiten. Bei UV kenne ich mich nicht so aus, aber gringer der Durchfluß desto effektiver ist die Entkeimung.

Mit freundlichen Gruß
Andre
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Re: Mehrkammer-Innenfilter richtig planen - mit UV+Schnellfilter

Beitragvon susaana » 18. Jan 2017 13:45

Hallo, Ditmar und Andre ! :D

Danke für Eure raschen Antworten.

@ Ditmar:
D.h. Deine Eheim-Pumpe läuft gar nicht auf 3000 l/h.
Hätt mich auch gewundert...

Genau, dieser UV-Klärer ist ein eigenes System für sich. Find ich ziemlich genial.
Und der Preis schreckt mich auch nicht. Ich würde ihn in die Klarwasserkammer packen.
Muss mich allerdings noch schlau machen, wie ich es schaffe, den Pflanzen trotzdem
regelmäßig die benötigten Nährstoffe zur Verfügung zu stellen.

Du hast dann auf dem Eheim Biopower 240 noch zusätzliche Filterteile dazugesteckt ?
Für meinen Zweck bin ich mir nicht sicher, ob der genügend Leistung bringt.


@ Andre:
Klar, den Auslauf des Innenfilters kann ich nicht in die nächste Kammer leiten.
Das wäre kontraproduktiv. Ich muss sie irgendwie wieder zurück ins Becken leiten.
Bin allerdings nicht so der Strömungsexperte. Weil wenn der Innenfilter rechts ausströmt
und die Pumpe bzw. der UV-Klärer links, dann läuft die Strömung ja gegengleich.
Da muss ich mich noch ein bisschen damit beschäftigen, damit das passt.

In meinem alten Becken hab ich den Auslauf des Innenfilters ziemlich nah an die Scheibe gestellt.
Die hat somit das meiste ausegbremst, da ich nicht so viel Strömung haben wollte.
Diskus müssen das ja auch nicht unbedingt haben.

LG
Sonja :)
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Re: Mehrkammer-Innenfilter richtig planen - mit UV+Schnellfilter

Beitragvon DTMaahs » 18. Jan 2017 14:56

Hallo Sonja

Doch meine Pumpe läuft mit 3000L/h.
Nur nicht durch den Biofilter sondern nur im Bypass mit 1000L/h
Bei der länge des Biofilters von 160cm und Filtermaterial bis zur Wasseroberfläche sind 1000L/h relativ.

Der Eheim BioPower 240 hat bei mir ausschließlich die Aufgabe der Oberflächenströmung.
Das man ihn auch nutzen kann um effektiv mit Torf oder Zeolith zu filtern ist ein schöner Nebeneffekt.
Rein von der Filterleistung des Gesamtsystems bräuchte ich ihn wohl nicht.

Der BioPower ist sehr schlank und daher ideal in meiner Klarkammer.
Übrigens auch in meinem 120Liter Quarantäne Becken läuft seit Jahren ein BioPower von Eheim.

Vorteil:
Der BioPower zieht das Wasser von unten durch jede einzelne Kammer bis nach oben.
Das machen nur wenige Innenfilter so konsequent.
Gruß Ditmar
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Re: Mehrkammer-Innenfilter richtig planen - mit UV+Schnellfilter

Beitragvon smuggi83 » 18. Jan 2017 16:37

Hallo Susanne

Mein Becken 200 x 70/80 x 60
Ich betreibe nun meinen Dreikammerfilter seit nunmehr 6 Jahren.
In dieser Zeit wurde noch nie der große Biofilter in der mittleren Kammer gereinigt.
Mit einem Endoskop kontrolliere ich alle paar Monate einmal den Boden in der Biokammer.
Es ist immer noch blankes Glas ohne jegliche Ablagerungen sichtbar.
Dies hatte mir zwar der Hersteller damals auch so vorhergesagt allerdings geglaubt habe ich ihm nicht.

Nun zur Technik:
Der Innenfilter ist komplett hinter der "Back to Nature 3D Rückwand und noch zur hälfte der Seitenwände.
Auf der rechten Seite wird in der Höhe von 5cm und 6cm über dem Boden mit zwei Bohrungen von 5cm Durchmesser in die Vorkammer angesaugt.
In der Vorkammer ist ein Titanheizer von 200W und der Eheim Compakt 3000+ in U-Form mit einer Filterpatrone 10x40cm
So kann ich den mechanischen Vorfilter ( Filterpatrone ) in weniger als 10 Sekunden wechseln.
Die Pumpe drückt nun an drei verschiedenen Stellen in die Tiefe des sehr langen Biofilters.
Im Biofilter steckt mittig in der Tiefe der Temperatursensor zur Steuerung der beiden Titanheizer.
In der Klarkammer ist der zweite Titanheizer mit 300W.
Eine Eheim BioPower 240 mit 6 Kammern und voll Zeolith mit 750L/h sorgen für ausreichender Oberflächenbewegung.
In der Klarkammer sind noch die pH , Redox und Leitwertsensoren.
Der Abgang des Filterwassers ist 5cm über dem Boden.
Bedeutet:
3000L/h werden am Boden rechts angesaugt und wieder auf der linken Seite also nach 2m mit 3000L/h am Boden abgeben.
Somit brauchte ich noch nie den Boden absaugen.
Die ordentliche Oberflächenströmung verhindert wiederum jegliche Kammhaut.
Heißt ich bewege theoretisch 3750L/h Wasser im Becken.
Durch die hohe Saugleistung der Pumpe in der relativ kleinen Vorkammer kann sich kein Mulm absetzen.
Auch dort habe ich noch nie gereinigt außer wöchentlich vor dem Wasserwechsel die Filterpatrone gewechselt.
In Kombination meiner „Back to Nature“ Rückwand war es die Ideale Filterlösung die ich keine Sekunde missen möchte.
Für solch lange Standzeiten ist natürlich auch ein moderater Fischbesatz Voraussetzung.
Lässt man also dem Filter genügend Zeit oders anders herum gibt man ihm nur soviel Mulm wie er auch verbrennen kann hält der Filter auch etliche Jahre um nicht Jahrzehnte zu sagen.
Und ja ich mache auch Keimdichte Test einmal im Jahr.


Gibt es noch Alternativen zu Zeolith zur Stickstoffbindung im Wasser? Das ist ja so eine Sache mit der ständigen Ph-Wert Kontrolle im Hinblick auf die Entstehung von Ammoniak? :)
smuggi83
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