Mal wieder ne Frage zur Statik

Dokumentationen über Planung und Aufbau von Aquarien und Anlagen

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Mal wieder ne Frage zur Statik

Beitragvon labmaster » 11. Okt 2010 21:05

Hallo,

nachdem wir unser Terrarium im Wohnzimmer abgeben, ist wieder Platz für ein größeres Diskusbecken im Wohnzimmer.
Wir haben vor ein Becken mit den Maßen 180x60x60cm (evtl. auch nur 50cm Höhe) an einer tragenden Aussenwand aufzustellen.
Jetzt ist es so, dass bei uns im Flur schon ein Becken mit 120x60x60cm (eigentlich mitten im Raum) steht.
Hier haben wir keine Probleme mit dem Boden. Jetzt geht meine Überlegung dahin, dass Tiefe und Höhe des neuen Becken identisch mit dem alten ist und sich nur die Länge verändert. Sprich das Gewicht verhält sich proportional zur Stellfläche.
Eigentlich wird das Gewicht bei dem neuen Becken noch besser verteilt (Alu-Vierkantrohre bestehend aus vier Querstreben, auch auf dem Boden), das alte Becken steht auf einem Unterbau aus Ytong in U-Form. Das neue Becken soll zur besseren Lastverteilung, so wie das Alte, auf einer 24mm dicken Holzplatte stehen.
Achso, der Boden ist Stahlbeton, so wie der Rest des Hauses (versucht mal hier nen Dübel zu versenken, kaum eine Chance, selbst mit Bohrhammer).
Gehe ich in der Annahme richtig, dass sich die Last im Vergleich zudem anderen Becken proportional verhält?
Ich weiss, Statiker ist immer die sicherste Lösung, jedoch geben die leider auch keine klare Aussage und das zu einem horenden Preis.

schematische Frontansicht des Unterbaus aus Alu-Vierkantrohr
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Gruß

Christian
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Re: Mal wieder ne Frage zur Statik

Beitragvon guderian » 12. Okt 2010 19:45

der preis für einen staiker ist gerechtfertigt!hast du schonmal einen statiker aufgesucht- oder wie kommst du auf die äußerung hohrender preis?? oder nur einfach mal gehört? was würde es denn bei dir kosten solch ein ortstermin???
schon gut...ich weiß
wenn du es auf eine betondecke stellst - unterhalb eine tragenden außenwand - da passiert nix!!
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Re: Mal wieder ne Frage zur Statik

Beitragvon *Ninchen* » 13. Okt 2010 00:51

Hallo Christian!

Wir haben ein 180x60x60 Becken + Filterbecken und schwerem Holzgestell an einer nicht tragenden Wand stehen.

Boden ist ebenfalls Stahlbeton.

Wie du es auch vorhast steht das Gestell auf einer Holzplatte.

Wir haben damals unsern Vermieter gefragt und der hat wohl angeblich nen Statiker gefragt... Jedenfalls wurde es so genehmigt. Dazu wurde allerdings gesagt, dass das Becken nicht größer sein sollte an der nicht tragenden Wand.

Wir habens seit 2,5 Jahren so stehen. Unter uns ist eine Bäckerei und bisher gabs noch keine Fischbrötchen ;)

Ist das eine Mietwohnung, oder Eigenheim? Bei einer Mietwohnung würd ich mich einfach beim Vermieter absichern.

Ich würd mir bei der Größe nicht sooo Sorgen machen... Wenn ich überleg, was wir gerechnet haben, als wir unser erstes 400 Liter Becken bekamen... Und nu steht hier im Wohnzimmer ne knappe Tonne... ;) (Was anderes wäre es natürlich bei nem Altbau mit Holzdielen etc...)

Achso unser Becken steht auf Lamitat. Dem scheints auch noch nix zu machen...
LG Janine

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Re: Mal wieder ne Frage zur Statik

Beitragvon labmaster » 13. Okt 2010 05:34

Hallo Janine,

wir wohnen zur Miete, und haben gestern das okey von unserem Vermieter bekommen. Er meinte es gäbe auch Leute bei uns im Haus die ein großes Wasserbett stehen haben und da würde auch auch keine Probleme geben.
Zum Glück ist unter uns nur der Fahrradkeller, falls doch mal was ausläuft :wink:

Gruß
Christian
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Re: Mal wieder ne Frage zur Statik

Beitragvon Hendrix » 29. Okt 2010 08:28

Also wenn man so sieht, was für Becken teilweise in altbauwohnen stehen, Frage ich mich Immer, warum es so selten zu Unfällen kommt ;-)
Was ich damit sagen will: wichtiger als die Tragfähigkeit des Bodens ist meiner Meinung nach die Qualität des untergestells und die Qualität der auflagefläche, besonders bei einem Gestell mit Füssen.
Jedes raumhohe Bücherregal kann es mit dem Gewicht eines Beckens aufnehmen. Solange man also darauf achtet, dass das Becken auf voller breite plan steht, kann i.d.r. Nichts passieren.besonders an aussenwänden.
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Re: Mal wieder ne Frage zur Statik

Beitragvon Seroga » 29. Okt 2010 09:41

Hallo Christian,

ein Bekannter von mir ist ein Statiker und hat mir nach meiner Anfrage folgendes gesagt: die Stb.- Geschossdecken sind in der Tat ausreichend dimensioniert und können größere AQs problemlos vertragen, wenn das AQ direkt auf der Stahlbetondecke aufgestellt würde. Das eigentliche Problem könnte im Fußbodenaufbau liegen. Es kommt auf die Druckfestigkeit der Trittschall- bzw. Wärmedämmung unterhalb der Estrichschicht. Diese kann durch Stauchung den Estrich zum Reißen bringen. Diese Verformung wird durch das Untergestell an das AQ wetergeleitet und durch entstandene Spannung reißt das Glas. Deswegen soll das Gewicht möglichst gleichmäßig (flächig) verteilt werden.

In dieser Hinsicht ist mancheiner Altbau klar im Vorteil!

Gruß,
Sven
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Sven
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