Keinen grünen Daumen, jetzt Kunststoffpflanzen :(

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Re: Keinen grünen Daumen, jetzt Kunststoffpflanzen :(

Beitragvon big-daddy » 6. Feb 2012 16:30

Hallo Olli,

meine Aussage beruft sich darauf, das ich davon ausgehen muss, das es doch klar sein sollte, das wenn ich Pflanzen einplane, diese nicht nur einfach einsetze und mich dann nie mehr so richtig um diese Kümmere. Ich gebe dir Recht, das beide Sachen in einer Gewissen Sorgfalt behandelt werden sollten, weil wenn dem nicht so ist, dann hast du auch Recht das es da zu Problemen kommen wird.

Wenn ich ein Becken neu Plane, dann suche ich mir die Pflanzen aus die man auch gut mit Diskus pflegen kann, wenn ich hier schon falsch Anfange geht das Projekt direkt in die Hose. Dann wie du schon geschrieben hast, muss man ein solches Becken einfahren lassen, was am besten geht am Anfang mit den schnellwachsenden Pflanzen. Das ganze wird sicher so 6-8 Wochen dauern (wenn nicht sogar was länger) und dann kann man sich um den Fischbesatz Gedanken machen, da man ja meist zu Diskus auch 2 oder 3 andere Beifischarten zulegen will.

Bevor ich aber nach der Einlaufzeit jetzt schon die Fische einsetze, sollte man doch vorher besser anfangen und nach und nach die schnellwachsenden Pflanzen ausdünnen und dann seine Wunschpflanzen einsetzen. Wenn einem aber die Schnellwachsenden Pflanzen gefallen, spricht ja auch nichts dagegen diese weiterhin drinnen zu lassen. So eine Hintergrundbepflanzung mit Riesenvallis hat schon was.

Wenn dann nach 2 oder 3 Monaten ein Bepflanztes Becken mal läuft, hat man selten Probleme mit den Pflanzen und man muss sich nur noch vieleicht 1 x die Woche mit der Pflanzenpflege auseinandersetzen. In dieser Zeit sollte man auch rausgefunden haben, was die Pflanzen an Zusatzdünger und evtl. an CO² brauchen. Das wäre das Ideale Szenario und wenn man sich an gewisse Regeln hält klappt es auch so. Wenn das so läuft, greife ich nur selten in das Becken ein und die Fische, egal ob Diskus oder nicht, sind einem Dankbar.

Es bringt mir nichts wenn ich täglich in das Becken eingreifen muss, nur weil die Pflanzen nicht das machen, wie ich es mir vorstelle. Hier kommt für mich die Stelle, was ich damit meinte das der Fokus beim Diskus liegen sollte in einem Bepflanzten Becken. Nun sehe ich, das die Pflanzen dahinkümmern, sich Algen ausbreiten und und und. Nun versucht man Krampfhaft dem Entgegen zu Wirken, indem man Anfängt auf Teufel komm raus alles mögliche an Düngemittel auszuprobieren und massig CO² ins Wasser jagt. So, das bringt aber auch nichts (Oh Wunder ;)), dann gehts weiter und man pfucht am Filter oder Filterbecken rum und das Drama nimmt seinen Lauf. Ich kann dir sagen, das Ende des Lied ist, das die Fische darunter leiden werden. Ach und die Pflanzen werden dann komplett rausgepfeffert da sie ja eh nichts mehr sind. Meistens vergisst man dann die Wurzeln aus dem Bodengrund zu entfernen und schon hat man ein Biologisches Schreckgespenst.

Ich denke ich weiß wovon ich hier tippe, da ich selber zu meinen Anfangzeiten genau solche Fehler begangen habe. Ich habe von eh her immer mal mehr, mal weniger Pflanzen mit Diskus gehabt und entsprechend auch gute wie schlechte Zeiten erlebt.
Weiterhin hatte ich vor dem jetzigen Filterbecken auch Eheim Topfilter, mal einen HMF oder mal nur einen Innenfilter am laufen gehabt und bei allen Varianten kann man sehr schöne Pflanzenbecken betreiben. Für mich hat sich aber ein Filterbecken gerade im Bezug auf die Pflege von Diskus als Ideal rausgestellt, da es hier ja nicht nur um Filtervolumen alleine geht, sondern auch an dem + an zusätzlichen Wasser. Da ich mein Filterbecken (ca. 125 Liter) aber nur zu ca. 30% mit Filtermaterial bestückt habe, habe ich auch keinerlei Probleme mit meinen Pflanzen. Sicherlich in der Einlaufphase hatte ich Algen, aber das hat man auch bei anderen Filterarten. Die Aussage das ein Filterbecken eher Kontrapdoduktiv im Bezug auf Pflanzen ist, sehe ich daher eher als falsch an. Natürlich dünge ich aber meine Pflanzen und habe eine CO² Anlage am laufen und was sicher auch richtig ist, das man mehr düngen muss mit einem Filterbecken, keine Frage. Aber wenn ich das doch weiß und dies in Kauf nehme ist es doch OK, oder nicht?

Es hat bei mir ca. 7 Jahre gedauert, bis ich ein Pflanzenbecken mit Diskus richtig realisieren konnte und wo mein Hauptaugenmerk nicht nur auf den Pflanzen lag. Davor habe ich teures Lehrgeld zahlen müssen, wie sicher viele andere auch die eben nicht auf Pflanzen verzichten wollten wie ich. Heute erfreue ich mich an ein Wirklich gut bepflanztes Becken, wo ich viele Sachen auch automatisiert habe, wie Wasserzufuhr und Düngezufuhr. Wenn es hoch kommt muss ich 1 oder 2 x im Monat nur noch gezielter die Pflanzen zurechtstutzen, hier und da mal ein altes Blatt rauszupfen und das war es auch schon, was ich noch an Zeit nur für die Pflanzen opfere.

Wichtig ist einfach, ich sollte was von der Wasserchemie verstehen, etwas Wissen über die Bedürfnisse von Pflanzen haben und was sonst damit alles verbunden ist. Ist dem nicht so, muss ich es lernen, oder ich lasse es von vorne herein solche Experimente durchzuführen. Es ist einfach so, das ganz klar sein sollte, das ein Bepflanztes Diskusbecken - natürlich je nach Bepflanzungsdichte - immer ein Mehraufwand da stellt, das kann keiner wegreden und würde ich auch nie machen.

So, ich denke das reicht von meiner Seite nun. Nun warten wir mal ab, was nun weiteres geplant ist vom Threaderstellen und dann kann man ja sich wieder gezielter dem Thema an sich zuwenden.
Viele Grüße
Uwe
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Re: Keinen grünen Daumen, jetzt Kunststoffpflanzen :(

Beitragvon Olli2 » 6. Feb 2012 20:20

Hi Uwe,

na das nenne ich mal eine ausführliche Stellungnahme :bier

Die Nummer mit dem Lehrgeld ist uns "Pflanzidioten" wohl bestens bekannt :lol:

Dein Hinweis zur Notwendigkeit einer mehrwöchigen Einfahrphase kann man gar nicht oft genug wiederholen.
Leider halten sich hier viele nicht dran. Ich finde es nur etwas schade, dass solche Fehler den Mythos am Leben erhalten, dass Diskus & Pflanzen nicht funktionieren.

LG
Olli
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Re: Keinen grünen Daumen, jetzt Kunststoffpflanzen :(

Beitragvon @mazonas » 6. Feb 2012 22:46

Hi Uwe!
Da wir unterschiedliche Auffassungen von der Diskushaltung haben wird wohl nie der eine dem anderen Recht geben!?;)
Ich schreib hier nur meine Erfahrungen mit dieser Art Becken.
Als wichtiger Faktor wurde die Beckengröße nicht behandelt weil Pflanzen ja auch Volumen brauchen. Auch für den Bodengrund geht viel an Beckenvolumen drauf. Ich würde sagen das unter 600l alles etwas schwer werden wird.
Schon wegen der Anzahl der Fische(auch Beifische) die man pflegen muss.
Gruß Holger
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Re: Keinen grünen Daumen, jetzt Kunststoffpflanzen :(

Beitragvon big-daddy » 7. Feb 2012 00:33

Hallo Holger,

ich denke es geht doch nicht um Recht oder nicht Recht haben. Da viele Wege nach Rom führen macht jeder so seine ganz eigene Erfahrungen und das ist doch gerade das interessante bei unserem Hobby. Ich nenne mal ein gutes Beispiel, wo du evtl. auch wieder sagen würdest, das kann so mit Pflanzen nie Klappen. In jeder Einlaufphase - egal welche Filterart ich nun benutze - nutze ich immer reichlich Hochwertiges Zeolith. Fast jeder hier steht zu der Aussage, das Zeolith und Pflanzen sich nicht vertragen, da das Zeolith die nötigen Nährstoffe absolviert. Ich konnte sowas bei meinen Becken nie feststellen, ganz im Gegenteil das Zeolith hat zu ca. 90% sogar so gut gewirkt, das ich ganz selten mal stärkeren Algenbefall am Anfang hatte und all meine Pflanzen haben sich trotz Zeolith prächtig entwickelt. Es gibt einfach kein Patentrezept für ein Bepflanztes Diskusbecken. Nur durch eigenständiges lernen und auch die Kunst das Geschehen beurteilen zu können bringt den erwünschten Erfolg.

Auch geht es hier nicht vom Prinzip her um die Diskushaltung, sondern um die Pflanzen in einem Diskusbecken. Auch ich schreibe nur was ich alles schon miterlebt und auch bei vielen anderen Leuten gesehen habe. Ob das alles auch bei jedem anderen anwendbar ist, würde ich direkt sagen "Nein" ;). Du könntest selber bei dir 2 oder 3 Identische Becken betreiben, wo wirklich alles exakt gleich Konfiguriert ist und du wirst festellen, das sich alle Becken vom Verlauf ganz anders entwickeln werden. Von daher ist es also auch fast Unmöglich hier jemanden eine Patentrezept zu unterbreiten, wie er sein Becken stabil zum laufen bekommt.

Genau so deine Aussage das es erst ab ca. 600 Liter Wasser aufwärts besser klappen würde, kann ich aus eigener Erfahrung auch nicht bestätigen.

Meine ersten guten Erfolge mit Pflanzen in einem Diskusbecken habe ich vor ca. 8 oder 9 Jahren schon sammeln können und da hatte ich nur ein 375 Liter Becken zur Verfügung, was aber nur mit einem Eheimaussenfilter gefiltert wurde und ich meine ersten CO² Erfahrungen mit einer selbtgebastelten Bio CO² Anlage gesammelt hatte. Das Becken war wirklich ein Urwald nach ca. 2 Jahren Laufzeit. Ich hatte da Hauptsächlich aber nur 2 Pflanzenarten drinnen. Einmal 2 rote Tigerlotus und 2 gewaltige Riesenamazonas. Die Lotus haben praktisch 2 x im Monat eine Blüte gebildet und die Blätter die ich absichtlich nach oben austrieben lies waren echt Riesig. Da hatte keine Pflanze auch nur einen Hauch von Löcher oder gelben Blätter. Die 2 Amazonas Pflanzen hatten jeweils gewaltige Wurzeln im Sand ausgetrieben, praktisch auf die gesamte Beckenkänge von 1,50 Meter und die Wurzeln waren strahlend Weiß ;). Das Beste war sogar, das ich auch auf jede weitere Art von Flüssigdünger zu der Zeit verzichten konnte. 4 mal im Jahr hatte ich Substral Düngesticks benutzt. In dem Becken schwammen damals 8 Adaulte Rot Türkise Diskus und 10 Panzerwelse. In jedem Becken, wie auch in diesem hatte ich immer als Bodengrund recht feinen Sandboden drinnen und der war auch noch recht hoch, glaube da in dem Becken sicher an die 8 cm ca. .

In meinem jetzigen 840 Liter Becken sieht das ganze aber nun doch ganz anders aus, also im Bezug auf die Düngung. Was aber wohl auch mit dem Filterbecken zusammenhängt, wie du es ja auch schon angesprochen hast. Aber das hatte ich ja auch schon zugestanden, das man sicherlich mit einem Filterecken sowas einkalkulieren sollte. Nur sehe ich hier mehr den Positiven Effekt des FB darin, das es mehr den Diskus oder anderen Beifischen dient, als den Pflanzen und das ist das ganz Wesentliche was man nicht aus dem Auge verlieren sollte.
Viele Grüße
Uwe
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Re: Keinen grünen Daumen, jetzt Kunststoffpflanzen :(

Beitragvon @mazonas » 7. Feb 2012 01:46

Hallo!

Hast du schön geschrieben!*Danke*
Also ich sehe unsere Unterhaltung als Diskussion nicht als Streit!!!!
Gerade bei Zeolith hab ich die Erfahrung gemacht das es sich sehr ungleichmäßig verhält.
Braucht lange um seine Eigenschaften aufzubauen und verliert sie schlagartig.
Hab mal mit ner Salzbehandlung(vor 15Jahren) alle Schadstoffe im Becken freigesetzt und meine 20cm Skalare geschrottet.
Ich finde ja auch gut das hier jeder die vielen Wege lesen kann die zum Ziel führen können.
Wichtig ist halt nur das jeder sein Ziel erst mal feststecken sollte.

Gruß Holger
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Re: Keinen grünen Daumen, jetzt Kunststoffpflanzen :(

Beitragvon Sony&Tobi » 9. Feb 2012 06:56

Guten Morgen,

Ersteinmal wollt ich mich schon mal bedanken für die anregende Diskussionen hier, wie ich sehe gibt es hier auch unterschiedliche meinungen. Ich werd mal versuchen hiervon die goldene mitte zu treffen, wenn es die überhaupt gibt ;)

zum Filterbecken. Ich hab den Überlauf und das Filterbecken hier schon etwas länger liegen, deswegen möchte ich dies auch gerne nutzen.

Zu den Pflanzen wollte ich sagen das ich nur ein Paar Pflanzen einsetzten möchte, also kein voll bestücktes Pflanzen Becken.
Es sollte aus ein paar Vallisneria, Echinodorus und ein paar Vordergrund Pflanzen bestehen.

PS: Ich glaub um eine CO2 Anlage komm ich wohl nicht rum, auch wenn ich eigentlich keine haben wollte.

Wünsch mir weitere anregende Diskussionen
Lieben Gruß Sonia
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Re: Keinen grünen Daumen, jetzt Kunststoffpflanzen :(

Beitragvon Andre1042 » 9. Feb 2012 09:22

Hallo Sonia !

Du hast jetzt eine Menge von Anregungen von erfahrenen Diskushaltern bekommen und ihr wollt ja schrittweise die Bedingungen verbessern. Gut ist schon einmal die Filterung umzustellen, ich würde auf jeden Fall die Filterpatronen in das Filterbecken packen um die Bakterien zu retten und nach und nach das Filterbecken für den Endzustand bestücken denn die Einlaufzeit eines Filterbeckens dauert etliche Wochen, solltest auch den Aussenfilter auf eine längere Zeit beibehalten und sehen ob du den Durchfluß für das Filterbecken soweit wie möglich herabsetzen kannst ob die Aquabee-Pumpe sich soweit zurückregeln läßt kann ich nicht sagen aber das wird sich ja zeigen. Bei guter Filterung entsteht ja durch die Nitrifikation als Endprodukt neben Nitrat auch CO2 und Salpetersäure das dir die Wasserwerte also KH und PH etwas absenken wird wieweit wird man dann ja sehen. Die Anschaffung einer CO2-Anlage wäre meiner Ansicht nicht ratsam, bedenke CO2 senkt dir nur den PH aber nicht die KH, denn maßgeblich ist den KH-Wert tiefer zu bekommen um automatisch mehr CO2 im Wasser zu binden, das könnte dann schon für einen bescheideneren Pflanzenwuchs auslangen.

Mit freundlichen Gruß
Andre
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Re: Keinen grünen Daumen, jetzt Kunststoffpflanzen :(

Beitragvon vision » 9. Feb 2012 22:27

Hallo Andre,

Die Anschaffung einer CO2-Anlage wäre meiner Ansicht nicht ratsam, bedenke CO2 senkt dir nur den PH aber nicht die KH, denn maßgeblich ist den KH-Wert tiefer zu bekommen um automatisch mehr CO2 im Wasser zu binden, das könnte dann schon für einen bescheideneren Pflanzenwuchs auslangen.


Das ist so nicht ganz richtig. Wenn die kH tiefer wäre, haben wir deshalb nicht mehr CO2 für die Pflanzen zur Verfügung.
Um die Karbonate in Lösung zu halten benötigt es eine bestimmte Menge Gleichgewichts CO2. Ist die kH niedriger ist die notwendige Gleichgewichtsmenge geringer. Wird den Pflanzen kein CO2 zur Verfügung gestellt, sind diese auch in der Lage sich die notwendige CO2 Menge durch Entzug des Gleichgewichts-CO2 zu beschaffen.
Damit wäre dann eine Kalkausfällung verbunden, da weniger Karbonate in Lösung bleiben können, was dann auch letzlich zu einem pH Wert-Anstieg führt.
Bei einer kH von 10 wird der pH Wert auch mit massiver CO2-Zufuhr kaum sinken.

Gruß, Frank
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Re: Keinen grünen Daumen, jetzt Kunststoffpflanzen :(

Beitragvon Olli2 » 10. Feb 2012 00:09

vision hat geschrieben:Bei einer kH von 10 wird der pH Wert auch mit massiver CO2-Zufuhr kaum sinken.
Gruß, Frank


Nö Frank, jeder halbwegs effektive Reaktor spült Dir pro Stunde - unabhängig von der KH - problemlos 10mg/l CO2 in´s Becken.
Letztlich brauchst Du um z.B. bei KH2 von PH 7,5 auf 7,2 zu kommen zwar in Summe weniger CO2 als bei KH10 und somit weniger Zeit um Deinen CO2-Gehalt zu verdoppeln, aber schaffen sollte das heutzutage so ziemlich jeder Reaktor.
Insofern ist es letztlich wurscht welche KH du fährst um auf Deinen Zielwert von z.B. 15mg/l. zu kommen.

Von einer "Gleichgewichtsmenge" habe ich noch nie gehört. Biogene Entkalkung setzt in dichter bepflanzten Becken bei CO2-Mangel unabhängig von der KH u.U. recht schnell ein. Besonders gern in Becken, wo der Halter nicht mitbekommt, dass die CO2-Flasche schon tagelang leer ist ;P

Eine CO2-Anlage lohnt sich eigentlich immer sobald Pflanzen im Spiel sind. Allerdings geht´s auch ohne und es gibt bekanntlich ja Pflanzen, die recht niedrige Ansprüche an die verfügbare CO2-Menge haben.

LG
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Re: Keinen grünen Daumen, jetzt Kunststoffpflanzen :(

Beitragvon Sony&Tobi » 10. Feb 2012 08:09

Guten Morgen zusammen,

ich bin schon ganz durcheinander ;) Filterbecken ja/nein CO2 Anlage ja/nein hmmmm

Ich werd das Filterbecken jetzt fertig machen und die nächsten Tage anschließen, aber mit der CO2 Anlage würd ich am liebsten noch warten. Mich würd interessieren welche Pflanzen ich nehmen kann und wieviele ich brauche wenn ich keine CO2 Anlage anschließen würde. Wenn es erstmal auch ohne geht würd ich dies gerne erstmal so machen, kann ich ja später immer noch kaufen.

Heute werden erstmal die Scheiben für das Filterbecken gekauft und am Wochenende eingeklebt :)
Zubehör für das Filterbecken und Niagara Überlauf werden heute auch bestellt, so das ich es am nächsten Wochenende anschließen kann. (Freu) :)

LG Sonia
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Re: Keinen grünen Daumen, jetzt Kunststoffpflanzen :(

Beitragvon Robert B » 10. Feb 2012 08:32

Hallo Sonia,

Mit ein paar wenigen anspruchslosen Pflanzen (wie den von dir genannten) kann das auch ohne CO2-Anlage klappen. Eine Senkung der KH wäre sowohl für die meisten Pflanzen als auch für die Diskus von Vorteil. Wie hoch ist eigentlich die GH?

ich denke wir sollten erstmal versuchen rauszufinden, warum dir die Pflanzen 2x eingegangen sind, bevor du dich ans Neueinrichten machst. Wenn du außer der Filterung nichts änderst (die die Bedingungen für den Pflanzenwuchs nicht unbedingt verbessert) halte ich die Gefahr für groß, dass wieder dasgleiche passiert.

Könntest du mal die Wasseranalyse deines Wasserversorgers einstellen?

Was für Pflanzen und welchen Bodengrund (wie alt) hast du im AQ? Wie hast du bisher gedüngt? Dein Nitratgehalt ist z.B. zu gering für einen guten Pflanzenwuchs - übrigens erstaunlich gering für ein besetzen AQ ohne guten Pflanzenwuchs. Ist das der Wert aus dem AQ oder vom Leitungswasser?

Gruß,
Robert
Viele Grüße,
Robert
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Re: Keinen grünen Daumen, jetzt Kunststoffpflanzen :(

Beitragvon Sony&Tobi » 10. Feb 2012 15:28

Hallo,

kleines Update von meinem Wasserversorger:

Ph = 7,33
Nitrat = 2
Nitrit = 0,01
Gesamthärte = 16,9
karbonathärte = 12,2
Magnesium = 5,1
Chlorid = 62
Natrium = 36

falls was fehlen sollte, eben bescheid sagen dann erweiter ich es noch.

LG Sonia
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Re: Keinen grünen Daumen, jetzt Kunststoffpflanzen :(

Beitragvon myra red » 13. Feb 2012 19:31

Hallo Sonja,

dein Filtersystem ist wirklich nicht ausreichend.Nitritgehalt soll Null sein.Du sollst mal versuchen die Filtervolumen auf ca.10% zum Beckeninhalt bringen.Und die Pumpenleistung geduzieren.Es wird dadurch auch Nitratabbau besser.Leuchtdauer deiner Beleuhtung ist auch nicht ganz OHNE.Versuch`s mal so,daß das Licht(ausreichend,wohl gemeint für dein Becken)in der Früh gegen 8:00Uhr angeht,(mit Zeitschaltuhr steuern)und gegen 21:00Uhr am Abend aus ist, aber in der Mittagszeit,legst du 2-3 Std.Pause.Sage ich mal zwischen 11:00 Uhr und 15:00uhr.Gegen Mittag ist im Zimmer so wie so hell.Die Diskuse haben ja große Augen,die brauchen um Mittagzeit kein Licht.Den Algen nimmst du aber das Licht weg,und die gedeihen nicht so stark.
Dein Wabenschilderwels,der ist ein Problem.Der ist ein Holz bzw.Pflanzenfresser.Der hatte bei mir,vor Jahren, auch große Löcher in die Echinodorueblätter reingefressen.Nach dem ich mich von ihm verabschiedete,ging es meinen Pflanzen auch sichtlich besser.Und meiner war erst 18cm.groß.Und dein Wels ist halt 3x so groß.Was denkst du,wie viel er fressen soll,um satt zu werden?

Beste Grüße
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Re: Keinen grünen Daumen, jetzt Kunststoffpflanzen :(

Beitragvon myra red » 13. Feb 2012 23:03

Hallo Sonja,

dein Filtersystem ist wirklich nicht ausreichend.Nitritgehalt soll Null sein.Du sollst mal versuchen die Filtervolumen auf ca.10% zum Beckeninhalt bringen.Und die Pumpenleistung reduzieren.Es wird dadurch auch Nitratabbau besser.Leuchtdauer deiner Beleuhtung ist auch nicht ganz OHNE.Versuch`s mal so,daß das Licht(ausreichend,wohl gemeint für dein Becken)in der Früh gegen 8:00Uhr angeht,(mit Zeitschaltuhr steuern)und gegen 21:00Uhr am Abend aus ist, aber in der Mittagszeit,legst du 2-3 Std.Pause.Sage ich mal zwischen 11:00 Uhr und 15:00uhr.Gegen Mittag ist im Zimmer so wie so hell.Die Diskuse haben ja große Augen,die brauchen um Mittagzeit kein Licht.Den Algen nimmst du aber das Licht weg,und die gedeihen nicht so stark.
Dein Wabenschilderwels,der ist ein Problem.Der ist ein Holz bzw.Pflanzenfresser.Der hatte bei mir,vor Jahren, auch große Löcher in die Echinodorusblätter reingefressen.Nach dem ich mich von ihm verabschiedete,ging es meinen Pflanzen auch sichtlich besser.Und meiner war erst 18cm.groß.Und dein Wels ist halt 3x so groß.Was denkst du,wie viel er fressen soll,um satt zu werden?

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Re: Keinen grünen Daumen, jetzt Kunststoffpflanzen :(

Beitragvon myra red » 13. Feb 2012 23:11

Hallo an Forenleser,
es tut mir echt Leid,dass ich jetzt 2x einen Bericht drin stehen habe.Ich hatte ein Problem mit meinem PC.Zuerst konnte mein Bericht nicht absenden,und dann steht er doppelt drin.
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