Jungfischen wachsen keine Flossen

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Beitragvon Alexander N » 9. Jan 2007 16:52

Hallo zusammen

also um nochmal klar zu stellen, zwecks strahlen handy oder strom...

IN genau diesem Becken, genau die selbe stelle, gleiches wasser ... keine veränderungen, habe ich wenige wochen zuvor 120 junge san merah gezüchtet, die hatten keine Schäden.

Ich kenn das selber auch mit dem Esmog, ich war mal auf einem Seminar der hatte so ein Gerät der Esmog gemessen hat. Jede Steckdose strahlt ca. 25cm esmog aus, obwohl nichts eingesteckt ist, es langt einfach nur das strom drauf ist. Aber es strahlt genau so Neonröhren und der Heitzstab esmog aus. Ich glaube aber nicht das das der grund ist,
weil wie gesagt ich hatte schon in dem Becken letztens junge aufgezogen.

Das einzigste was ich gemacht habe iist Tremanzol behandlung nach 14 Tagen. wegen Kiemenwürmer. Zuvor habe ich bei anderen jungfischen mal Gyrotox (metronidanzol) behandelt, da war nichts. Ich bezweifel aber daß das Tremanzol schuld ist.

Ach ja will jemand 60 junge blue diamond geschenk ??? sind auch ein paar gute dabei. müßten aber alle abnehmen.. größe ca. 1cm

Gruß Alexander
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Alexander N
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Beitragvon Markus » 9. Jan 2007 21:50

Hallo Alexander,

also um nochmal klar zu stellen, zwecks strahlen handy oder strom...

IN genau diesem Becken, genau die selbe stelle, gleiches wasser ... keine veränderungen, habe ich wenige wochen zuvor 120 junge san merah gezüchtet, die hatten keine Schäden.

Das beweist nicht unbedingt, dass es nicht daran liegen könnte.
Ich habe mal Messungen im AQ gemacht und festgestellt, dass die Lage des Geleges durchaus eine wesentliche Rolle spielt, wieviel Strahlung das Ei abbekommt. Die Strahlen verteilen sich nie gleichmässig und man kann an einer Stelle nichts messen und nur ein paar Zentimeter daneben einen deutlichen Aussschlag am Gerät messen.
Strahlen eines DECT-Telefones sind von der Frequenz, Leistung und Pulsung her was ganz anderes, als das, was von Steckdosen herrührt, welche ich als völlig irrelevant ansehen würde.

Aber wie schon bereits geschrieben - aufgrund meiner in den letzten Monaten gemachten Erfahrungen bin ich mir nicht mehr so sicher, ob diese Strahlen wirklich so gravierende Wirkungen haben.

Dass ich nicht ganz allein mit meinen Befürchtungen bin, kann man an der ein oder anderen Inetadresse sehen, die ich im Laufe der Zeit gefunden habe, nachdem ich die ganzen Versuche mit dem Abschirmen gemacht habe.
Z.B: http://www.mikrowellensmog.info/Tiere.html
Feststellen kann man aber, dass einige Publikationen im Inet nicht mehr auffindbar sind.
Gerne höre ich andere mögliche Ursachen von allen :-)

Medikamente zum falschen Zeitpunkt können auch zu solchen Ergebnissen führen.

Gyrotox (metronidanzol)

Das sind zwei paar Schuhe. Gyrotox enthält Chloramin-T und ist gegen Kiemenwürmer, Metro gegen Darmflagellaten.

Schöne Grüße
Markus
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Beitragvon Mattin » 10. Jan 2007 08:13

Moin zusammen,

ich bin immernoch der Meinung, daß die DECT-Strahlung da nicht wirklich ausschlaggebend ist. Wenn ihr euch bei mir im Haus mal umschaut, dann müßten fast die Fliegen von der Decke fallen. Das komplette Haus ist mit DECT, Bluetooth, WLAN (ok, die beiden, wie die Mikrowelle auch, sind bei 2,4 GHz und dringen wohl nicht tief ins Wasser ein) ausgestattet. Dieses Phänomen habe ich aber noch nicht erkennen können.

Ich würde es wirklich eher auf den Medikamenteneinsatz schieben, davon habe ich schon häufiger gehört, daß sowas den Jungfischen schadet.
Sagte man das nicht auch bei extremer Nitratbelastung nach? Obwohl Piwo da auch schon das Gegenteil bewiesen hat.

Viele Grüße,
Martin
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Beitragvon Hussy12 » 10. Jan 2007 11:04

Hallo Alexander,

wichtig ist das sich der pH- Wert die ersten 2 Wochen des Freischwimmens nicht großartig ändert, oft meint man es mit Wasserwechseln zu gut und ändert damit den PH Wert mit dem Frischwasser. Eigentlich ist es besser in dieser Zeit garnicht zu wechseln, vorrausgesetzt das Wasservolumen ist nicht zu klein, es wird gut gefiltert, die Futterreste sofort entfernt usw.
Dann solltest Du aber auch langsam das Wasser aufhärten, um erstens Mineralien ins Wasser zu bringen und zweitens den PH- Wert auch stabiler zumachen.
Dieses Problem hatte ich auch schon, habe erst auch an Eletrosmog gedacht
und diesbezüglich probiert, aber letztendlich habe ich das Problem so in den Griff bekommen.

MFG Mario
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Beitragvon Alexander N » 10. Jan 2007 13:31

ich glaube auch das es an dem tremanzol gelegen hat, ich hab ja sonst nichts verändert. Wie ist das mit den Mineralien, kann man die hinzufügen... was genau kann ich da machen um genügend Mineralien im Becken zu haben?

Danke euch
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Beitragvon Oswald » 10. Jan 2007 19:07

Hallo Markus,

es ist nicht all zu lange her, als wir uns in Duisburg über die Problematik unterhalten haben. :wink: ich kann mir schon vorstellen, dass durch das Bestrahlen des Geleges oder auch der Larven eine Schädigung des Erbgutes oder der Jungfische auftreten kann, und das nicht nur mit kurzwelligem Handy Strahlen, Mikrowelle Schnurloses Telefon....aber auch mit irgend welche Medikamene.
Aber, es ist vielen Züchtern bekannt ,die in den Prionierzeiten die ersten Diskusfische nachgezogen haben, dass es auch damals zu starken Deformationen der Beflossung oder der Kiemendeckel bei den Larven kam. Obwohl es früher keine schnurlosen Telefone, Mikrowellen.......gab. Ich bin mir sicher, dass es durch ein Defizit an Mineralien zu einer massenhaften Verkrüppelung der Brut kommt.
Genaugenommen spielt der Calziumgehalt (PH-Wert) eine wesentliche Rolle, ob sich die Flossen vollständig entwickeln können oder nicht, so einfach ist es. Ich würde dir nur empfehlen wie der Mario schon geschrieben hat, so schnell wie möglich das Zuchtwasser mit Leitungswasser oder Kalzium aufzuhärten. Übrigens, deine Blauen gefallen mir sehr, sind die Tiere auch flagellatenfrei?

servus,

Ossy
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Beitragvon Markus » 10. Jan 2007 21:47

Hallo Oswald,

Ich bin mir sicher, dass es durch ein Defizit an Mineralien zu einer massenhaften Verkrüppelung der Brut kommt.

Das ist ja die am meisten genannte Ursache. Da ich aber mein Zuchtwasser schon auf die verschiedensten Arten u. Weisen hergestellt habe, bin ich davon überzeugt, dass es bei mir daran nicht liegt.
Folgende Mixturen habe ich schon diverse Male getestet:

Osmose + Leitungswasser
Osmose + Sera-Mineralsalt
Osmose + Preis Diskusmineralien
Leitungswasser nur mit Schwefelsäure entkarbonisiert
Diverse obige Varianten ohne/mit Kohle, Torf, Mischbettharz....
Ich glaube, ich habe schon alle erdenklichen Aufbereitungsmethoden durch...
Bei keiner Methode war da ein AHA-Effekt, auf dem man aufbauen könnte.

Aber, es ist vielen Züchtern bekannt ,die in den Prionierzeiten die ersten Diskusfische nachgezogen haben, dass es auch damals zu starken Deformationen der Beflossung oder der Kiemendeckel bei den Larven kam.

Mir ist das früher nur ein einziges Mal passiert und da hatte ich CQD (Mittel gegen KW) eingesetzt. Aber ich muss sagen, dass ich darüber früher über derartige Flossenfehler selten etwas gelesen oder gehört hatte, wohl aber über Kiemendeckelschäden.
Ich gehe momentan bei mir eher von irgendwelchen Schadstoffen aus, die ich woher auch immer im Wasser habe. Das Suspekte daran ist, dass ich es auch mit guter Aktivkohle nicht hinbekomme.
Was ich aber absolut wieder hinbekommen habe, ist die Gelegegrösse und die Schlupfrate, die nach dem Sommer gegen Null gegangen ist. Ich hatte da wohl einiges von der PFT-Problematik abbekommen, da ich Ruhruferfiltrat bekomme.

Übrigens, deine Blauen gefallen mir sehr, sind die Tiere auch flagellatenfrei?

Danke! Ja, die sind frei.

Schöne Grüße
Markus
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Beitragvon Hussy12 » 11. Jan 2007 12:54

Hallo Markus,

nicht das Zuchtwasser, sondern wenn die Tiere freischwimmen solltest Du langsam aufhärten und dabei möglichst den PH- Wert stabil halten. Nicht ganz einfach, aber wenn man es langsam macht, funktioniert es auch wenn sich der PH Wert nur allmällig und langsam erhöht. Ansonsten stimme ich Ossy vollkommen zu was dem Calziumgehalt betrifft. Probier es mal mit Calziumgluconat 10 % von Braun , das gibt es für ca. 10 € in der Apotheke. (20 Ampullen a 10 ml). Ein Tropfen mit etwas Meeresalz /Tag insWasser geben und dazu Karbonathärte + PH kontrollieren.

MFG Mario
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Beitragvon Oswald » 11. Jan 2007 20:00

Hallo Markus,

Ich weiss, es bringt manchmal einen in Verzweifung, wenn man alle erdenklichen Maßnahmen trifft und trotzdem haut es einfach nicht hin.
Ach ich habe letztes Jahr eine ganze Brut gehabt, bei der massenhafte Missbildungen der Flossen auftraten. Kein enziger Jungfisch hat vollständig ausgebildete Beflossung gehabt. Zum Glück sind es nicht viele Jungfische gewesen. Es wäre mir sehr schwer gefallen alle Babys zu töten und habe beschlossen die Jungen zu verschenken. In einem Jahrbuch Spezial Nr. 5 wurde vom D.Untergasser ein Bericht über Mangelerkrankungen bei Diskusfischen geschrieben, auch der D.Untergasser hat schon massenhafte Probleme mit Missbildungen bei Larven gehabt, und das auch schon in den siebziger Jahren.
Aber nun zur Materie: Mineralstoffe sind in den ersten Stunden eines frisch geschlupften Eleuterembryos (Larve) für eine optimale Entwicklung wichtig besser gesagt lebensnotwendig, es ist wirklich absolut entscheidend in welcher Form und Zusammensetzung diese "Baustoffe" den heranwachsende Jungfischen von uns zur Verfügung gestellt werden. In erster Linie sind es die Mineralien die in anorganischer noch besser in organischer Form zur Verfügung stehen.
Es ist wirklich unsachlich wenn manche behaupten: "In den Heimatgewässern schlupfen die Diskuslarven auch im extrem ionenarmen Gewässern und haben auch keine Missbildungen, den in allen ungestörten Gewässern, dazu zählt auch Amazonas, die Mikromineralien aber auch Spurenelemente zwar in sehr geringen aber kontinuierch den Fischen zur Verfügung stehen. Es ist auch wichtig zu erwähnen, dass durch die biologisch Umwandlung pflanzlichen Gerüstsubstanz sehr wertvolle Fulvorsäuren und vor allem Huminsäuren entstehen. Humine begünstigen sehr stark die Aufnahme von Mikronährstoffen, dies ist natürlich unter anderem ein entscheidender Faktor warum Weichwasserfische an Minaralstoff-Erkrankung nicht leiden müssen oder nur sehr selten. Es ist dir mit Sicherheit auch bekannt dass in einem geschlossenem System "Aquarium" durch die Nitrifikation eine Vielzahl an Mineralien durch biochemische Prozesse akkumuliert und verbraucht wird.
Demzufolge kann es in einem Zuchtwasser sehr schnell zu einem Devizit kommen.

Beste Grüße

Ossy
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Beitragvon Alexander N » 11. Jan 2007 20:54

Hallo Oswald

ich kann mir schon vorstellen das der Grund auch Mineralmangel für
Flossendeformierungen sein kann.
Versteh ich das richtig das um so mehr ich also Leitungswasser zu gebe
um so mehr Mineralien hab ich dann in meinem Zuchtwasser? Weil Osmosewasser hat ja keine Mineralien mehr. Ich habe auch schon mal gehört das jemand Mineralwasser das er vom Getränkeladen hat in sein Aquarium dazu gegeben hat, weiss nicht mehr genau aber irgend ein
Heilwasser war das. Bringts das, oder reicht da dann schon Calziumgluconat 10 % von Braun wie Hussy es beschrieben hat. Wie bekomm ich denn alle Mineralien rein?

Dank Dir Gruß Alexander
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Beitragvon Markus » 11. Jan 2007 22:31

Hallo Mario,

ich habe schon fehlerhafte Bruten gehabt, die keinerlei pH-Schwankungen unterworfen waren, ich habe eine Dauermessung dran.
Da ich meist nicht in einzeln gefilterten Würfeln züchte, sondern teilweise nur ein Paar in einem ca. 1200 l Kreis habe, werde ich systembedingt schon wesentlich weniger Schwankungen haben, als die meisten unter uns.
Wie ich schon geschrieben hatte, ich habe schon diverse Wässerchen und Methoden ausprobiert... Ich bin mir relativ sicher, dass die Mißbildungsproblematik bei mir nichts mit einem Mineralienmangel zu tun hat, werde aber auch in dieser Richtung noch weitere Versuche fahren.

Schöne Grüße
Markus
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Beitragvon KochA » 11. Jan 2007 22:44

Hallo Markus,

mich würde interessieren wie Du die Becken oder Kreisläufe filterst.

Beschreibe doch mal Deine Filterung.

Vielen Dank und Grüße

Andy
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Beitragvon Markus » 11. Jan 2007 22:48

Hallo Ossy,

vielen Dank für Deine ausführlichen Erklärungen.
Aber die gleichen Gedanken haben mich bisher auch nicht zum Ziel geführt. Ich habe sowohl mit tropfenweiser Zufuhr von Leitungswasser schon mein Glück versucht, als auch täglich dosierte Kleinstmengen von Sera-Mineralsalt, mit dem Dieter Untergasser ja nach seinen Aussagen seine Probleme mit Mineralienmangel in seinem Quellwasser in den Griff bekommen hat.
Bzgl. Huminsäuren habe ich bisher sowohl Torf, als auch Erlenzapfen und SMBB versucht, ohne greifbaren Erfolg.

Daher bin ich auch damals schon mit meinen Gedanken sehr weit ausgeschweift und die mögliche Beeinflussung der Eier/Larven durch Strahlungen in betracht gezogen.
Momentan überlege ich noch, ob es sinnvoll war, den Aquarienkeller mit PVC-Boden auszulegen, da diese Weichmacher enthalten...
Langeweile kommt da nicht auf :-(

Schöne Grüße
Markus
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Beitragvon Hussy12 » 11. Jan 2007 23:47

Hallo Markus,

probier es einfach mal aus, wie oben beschrieben, ich war auch schon mal der Verzweiflung nahe... .
Habe dann WLan zurückgebaut, das Dect - Telefon ausgewechselt, alles ohne Erfolg. Denn Einfluß der Handynetz - Antennen konnte ich nicht ausschalten und da habe ich in 100 m Luftline einen schönen Masten stehen... .
Klar ich hätte die Becken noch abschirmen können, aber soweit habe ich es dann doch nicht getrieben. Das wäre aber die einzigste Möglichkeit
(falls es wirklich an Elektrosmog liegen sollte) die Brut davor zu schützen.
Denn selbst wenn einer in der Nähe der Becken sein Handy benutzt, z. B. auch vor dem Haus oder der Nachbar, hilft es einen auch nicht weiter alle Funkgeräte im eigenen Haushalt abgeschafft zu haben....
Heute habe ich alle Funkgeräte in Betrieb und es funktioniert trotzdem mit den Nachzuchten.
Also bei mir hat die Methode mit dem Calzium + Meeressalz geholfen,
ich denke auch die Aktion mit dem PVC Belag kannst Du Dir vielleicht ersparen.
Probier es einfach mal aus, bin auf das Ergebnis gespannt.

MFG Mario
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Beitragvon Mattin » 12. Jan 2007 08:42

Morgen zusammen,

ich finde das Thema superinteressant. Leider kann auch ich keine Beweise liefern, vielleicht nur ein paar Erfahrungen:
* wie schon mal gesagt ist mein Haus eine reine Funkbude: WLAN, DECT, Bluetooth... Ich züchte nicht in großem Maß, aber diese Deformationen einer ganzen Brut habe ich noch nicht gehabt.

Nur mal angenommen, die eine (welche auch immer) Strahlung schädigt das Erbgut. (korrigiert mich, bin kein Biologe)
Zwei Möglichkeiten:
* es schädigt das Erbgut der Elterntiere. Dann müßten aber alle (!) Jungtiere diese Fehler aufweisen. Außerdem auch alle folgenden Bruten, da sich das Erbmaterial nicht regenerieren (klar, es weiß ja nicht, wie es "richtig" aussehen soll) kann. Und zwar immer die gleichen Deformationen
* es schädigt das Erbgut bei der Entwicklung der Larven. Möglich, aber dann ist die Schädigung doch zufällig, d.h. das es Fehler bei der Kombination der Aminosäuren bei der Zellentwicklung gibt. Das würde auch bedeuten, daß es zwar Fehlentwicklungen gibt - allerdings wäre das keine Erklärung, warum die Fehlentwicklung bei allen Tieren gleich aussieht. Denn der schädigende Einfluß müßte genau bei der Kombination der Gene passieren, und der läuft wohl nicht bei allen Eier zur genau gleichen Zeit ab.

Ich bin also immer noch der Meinung, die Fehlentwícklung ist nicht genetisch, sondern passiert erst nachher. Ob jetzt durch Medikamenteneinsatz oder fehlende Mineralien kann ich natürlich nicht sagen. Aber meine These oben läßt sich doch relativ leicht überprüfen, oder?

Gruß,
Martin
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