von froeschchen » 23. Jul 2010 15:14
hallo nenad,
mein herzlichstes beileid, es ist sehr sehr schwer mit dem verlust klarzukommen. ich habe meine schäferhündin bekommen als ich 10 war. nun ist sie bereits 14 und ich muss mich jeden tag mit dem gedanken auseinandersetzen das sie bald nicht mehr da sein wird. ich finde definitiv das man den tod eines geliebten haustieres mit dem eines verwandten/bekannten gleich setzen kann. selbst wenn bei mir ein fisch stirbt den ich jahre lang gepflegt habe rollen bei mir die krokodilstränen...
als unser erster hund gestorben ist war ich zwar traurig aber letztendlich auch überglücklich das ihr leiden ein ende hatte. ein tier kann nun mal nicht mit uns über seine schmerzen reden, man merkt es aber jeden tag an dem verhalten. es war eine gute entsscheidung von dir deinen liebling so würdevoll gehen zu lassen, das beweist ungeheure größe dafür kann ich dir nur meinen vollen respekt zukommen lassen. es ist doch tröstend zu merken das man seinem tier qualen erspart hat. behalte sie in liebevoller errinnerung. und auch ich kann dir wirklich nur ans herz legen dir einen neuen hund anzuschaffen, zwar nicht sofort, lass dir noch etwas zeit, aber es wird dich ablenken und ohne hund wirst du, wie du sicher schon weist es nicht lange aushalten können.
liebe grüße janine
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe."