Homöopathische Behandlung von Zierfischkrankheiten

Das Forum rund um den Diskus und die Aquaristik

Moderator: Moderatoren

Homöopathische Behandlung von Zierfischkrankheiten

Beitragvon Uwe_Bolik » 20. Jul 2005 22:11

Hallo,

im Artikelbereich habe ich einen Erfahrungsbericht über die Homöopathische Behandlung von Zierfischkrankheiten eingestellt.

http://www.diskusportal.de/mag_artikel_show.php?artikel_id=56

Über eine Diskussion hier um Forum bzw. Fragen würde ich mich freuen.

Viele Grüße
Benutzeravatar
Uwe_Bolik
Super Member
 
Beiträge: 2613
Registriert: 27. Jan 2003 12:31
Wohnort: Idstein

Werbung

Beitragvon kubi » 21. Jul 2005 02:09

hallo uwe!

find ich ganz toll.
besonders deine ausführung mit den geschwollenen kiemen,.....
kaum stülpt einer das maul oder schleimt ein tier ein wenig verstärkt wird schon nervös gewerkelt.
allerdings hab ich die erfahrung gemacht, dass in solchen fällen beste wasserqualität und verbunden mit viel wasserwechsel die beste heilmethode darstellt.
würde an deiner stelle die leute noch warnen die genannten pflanzen nicht dirket ins becken zu geben.
wäre nämlich durchaus denkbar, dass dies jemand mal versucht.

hat schon mal wer da was derartiges berichtet. war mit kamille.

auf jeden fall werde ich deine ausführungen weiter verfolgen.

gruß
kubi
suche immer gute wildfänge und leute die sich damit auskennen.
kubi
Super Member
 
Beiträge: 1125
Bilder: 4
Registriert: 30. Apr 2004 21:31
Wohnort: x0||Austria||||NOE,Nieder-Österreich

Beitragvon Oli » 21. Jul 2005 07:08

Hallo Uwe,

interessaneter Artikel !!
Ich galube schon, dass da viele mit den Homöopathischen Mitteln machbar ist ... für Hunde gibt es z.B. ganze Bücher über die Behandlung ! Warum sollte es dann bei Fischen nicht funktionieren ...?
Wäre doch schön, wenn man her eine Art Datenbank mit Symptomen und Behandlungsvorschlägen machen könnte, da könnten ja dann auch pro Symptom z.B. mehrere Alternativen gezeigt werden ..mancher mag ja vielleicht doch lieber Fisch-Medizin, oder aber Human-Medizin, oder eben Homöopathische- Medizin verwenden ...

Gruß Oli
viele Grüße vom sonigen Bodensee
Benutzeravatar
Oli
Senior Member
 
Beiträge: 939
Registriert: 11. Mai 2004 10:15
Wohnort: 78467 Konstanz

Beitragvon poldy82 » 21. Jul 2005 07:58

Hallo,

ich möchte nur kurz anmerken, daß die Substanzen die in der Homöopathie mit der Absicht zur Heilung von Krankheiten eingesetzt werden, im Endprodukt (z.b. Globuli) nur noch in sehr stark verdünnter Form vorliegen. In den meisten Fällen sind die Substanzen chemisch nicht mehr nachweisbar.

Es ist durchaus möglich, daß Menschen und Tiere, die auf menschliche Zuneigung reagieren, von solch einer Behandlung profitieren. Diese Wirkung ist aber wohl ausschließlich auf einen Placeboeffekt zurückzuführen. Diejenigen unter uns mit einem rationalem Weltbild werden mir da wohl zustimmen.

Die große Frage bei der Behandlung von Diskus mit homöopathischen Mitteln ist also die, ob bei Diskus ein Placeboeffekt wirken kann?!

Gruß

Rüdiger
poldy82
bronze Member
 
Beiträge: 115
Registriert: 4. Mai 2005 08:20
Wohnort: Köln

Beitragvon Uwe_Bolik » 21. Jul 2005 08:43

Hallo Rüdiger,

In den meisten Fällen sind die Substanzen chemisch nicht mehr nachweisbar.


Das trifft auf die "D6" Potenzen noch nicht zu... hier ist ein noch in sehr geringem Umfang ein Wirkstoff nachweisbar.

Diese Wirkung ist aber wohl ausschließlich auf einen Placeboeffekt zurückzuführen. Diejenigen unter uns mit einem rationalem Weltbild werden mir da wohl zustimmen.


Jaein.... ich bin weder Heilpraktiker nach Arzt.... habe mich aber für den Bericht ein wenig in die Literatur eingearbeitet... es gibt einige Studien die die Wirksamkeit von Homöopathischen Mitteln am Menschen nachgewiesen haben.

Was das rationale Weltbild angeht denke ich dass es trotzdem auch viele Dinge auf der Welt gibt die uns zwar nicht logisch erscheinen, aber die trotzdem eine Wirkung haben.

Die große Frage bei der Behandlung von Diskus mit homöopathischen Mitteln ist also die, ob bei Diskus ein Placeboeffekt wirken kann?!


Einen Placeboeffekt kann es hier sicher nicht geben. Aber die Wirkung wird nur durch den Beobachter gemessen und daher subjektiv.
Für eine saubere Reihenuntersuchung fehlen mir die Möglichkeiten und zum Glück auch die kranken Fische :-).

Wie schon oben gesagt sind in den üblichen Homoöpathischen Mitteln durchaus nach Wirkstoffe nachweisbar... auf die von mir angewandeten D6-Potenzen trifft dies auch zu.

Wie Du meinen Quellenangaben entnehmen kannst gibt es auch schon Bücher über Fischkrankheiten die sich mit diesem neuen Thema befassen.

Ich würde mich freuen, wenn sich weitere Halter zu Versuchen bereiterklären um weitere Erkenntnisse zu sammeln.

Viele Grüße

Uwe
Benutzeravatar
Uwe_Bolik
Super Member
 
Beiträge: 2613
Registriert: 27. Jan 2003 12:31
Wohnort: Idstein

Beitragvon traira » 21. Jul 2005 09:18

Hallo Uwe , hallo Rüdiger,

ich setze bei Krankheiten und zur Prophylaxe sehr erfolgreich Preis Coly und Aqua-Kraut ein.

Das ist jetzt zwar nicht ganz homöopathisch , aber zumindest auf pflanzlicher Basis und für den Diskus nicht so dramatisch wie Medikamente. :D :D
Im Diskusbrief wurde auch eine Futtermischung mit Kräutern vorgestellt , scheint auch interessant zu sein :lol:

mfg
Mike
Benutzeravatar
traira
neues Mitglied
 
Beiträge: 1
Registriert: 22. Jan 2005 13:31

Beitragvon Molche » 21. Jul 2005 09:50

Moin... :D
Das ist ja interessant.
Da hat man ja wieder was zum recherchieren...
Belladonna hat schon mal mein Cairnterrier bekommen.
Warum also nicht auch mal ein Fisch ???

MfG
Ralf

ps.habe auf Holz geklopft - meine Fische sind seit Jahren gesund :lol:
MfG
Ralf
--------

Könnten Fische nur schreien - viele von uns würden wieder Briefmarken sammeln... http://www.diskus4ever.de
http://rhein-zeitung.de/on/99/03/18/topnews/dioxin.html
http://photowelt.npage.de
Benutzeravatar
Molche
Senior Member
 
Beiträge: 960
Bilder: 1
Registriert: 21. Jun 2004 12:34
Wohnort: Dioxinstadt

Beitragvon poldy82 » 21. Jul 2005 10:58

Hallo,

hier ist ein Link zu einem interessantem Artikel aus der Zeit http://www.zeit.de/2004/24/M-Interview.

Das Thema Homöopathie ist und bleibt unter Laien und Fachleuten umstritten. Grund dafür ist wohl die Tatsache, daß es keine wissenschaftlichen Studien gibt, die die Wirksamkeit solcher Mittel belegen. Einzelne Studien, die die Wirksamkeit bestätigen mag es wohl geben, jedoch sollte man sich dann genau anschauen wie die Ergebnisse zustande gekommen sind.
Gäbe es wissenschaftliche und wirkungsbelegende Studien, wie für Medikamente der Schulmedizin, wäre die Diskussion wohl längst vom Tisch, und homöopathische Mittel wären unumstritten.

Weiß jemand eigentlich, ob die Medikamente/Heilmittel für Zierfische aus Zoogeschäften irgendwelchen Prüfungen unterzogen werden? Oder handelt es sich dabei auch um Glaubensgüter?

Interessant wäre es zu erfahren welche Medikamente in der professionellen Fischzucht (Lebensmittelgewinnung) eingesetzt werden. Von einer Wirksamkeit ist doch bestimmt auszugehen, da es sich die Hersteller auf Dauer bestimmt nicht leisten können wirkungslose Medikamente einzusetzen?

Gruß

Rüdiger
poldy82
bronze Member
 
Beiträge: 115
Registriert: 4. Mai 2005 08:20
Wohnort: Köln

Beitragvon poldy82 » 21. Jul 2005 11:01

Leider funktioniert der Link nicht, hier der Artikel aus der Zeit:




medizin

Ein Mangel an Beweisen


Wissenschaftliche Studien haben Mühe, die Erfolge der Homöopathie zu belegen

Von Harro Albrecht



Der Patient verlangt viel. Die Medizin soll maximale Gesundheit herstellen, bei minimalen Nebenwirkungen. Und dabei hat der Kranke Prioritäten: Zunächst sollen die Symptome verschwinden, dann der marode Körper wieder auf die Beine gestellt und beiläufig auch noch die emotionale und psychische Verfassung verbessert werden. Die Homöopathie nimmt für sich in Anspruch, alle Ziele gleichzeitig anzugehen – und damit erfolgreich zu sein.

Immer wieder haben Wissenschaftler diese drei Aspekte der homöopathischen Behandlung geprüft, mit wechselhaften Ergebnissen. „Wir sehen sehr merkwürdige und widersprüchliche Resultate“, sagt Klaus Linde vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung der TU München. In der Vergangenheit seien die produzierten Studien häufig angreifbar gewesen. Das habe zum Teil daran gelegen, dass die beteiligten niedergelassenen Ärzte nicht an einer Hochschule arbeiteten, ihnen fehlte das statistische Rüstzeug für eine wissenschaftlich fundierte Untersuchung. Heute gehen die Studien häufiger von den Hochschulen aus. „Und je besser sie werden“, sagt Klaus Linde, „desto weniger deutlich ist der Erfolg der homöopathischen Behandlung.“

Besonders inkonsistent sind die Untersuchungen, die den direkten Erfolg einer homöopathischen Behandlung auf ein Leitsymptom wie zum Beispiel Kopfschmerzen nachweisen wollen. In der Münchner Kopfschmerzstudie, finanziert von der Karl und VeronicaCarstens-Stiftung, wurden 98 Patienten mit chronischen Kopfschmerzen beobachtet. Erst untersuchten die Ärzte sie nach allen Regeln der homöopathischen Heilkunst, dann erhielt die eine Gruppe zwölf Wochen lang ein Placebo, die anderen bekamen individuelle homöopathische Arzneien verordnet. Das überraschende Resultat: Den Probanden der Placebogruppe ging es nach den drei Monaten besser als jenen der Homöopathiegruppe. Nach einem Jahr hatte sich das Bild verändert. 18 Patienten führten über diesen Zeitraum ein Kopfschmerztagebuch. Allen ging es besser – unabhängig davon, zu welcher Gruppe sie gehörten.

Vielleicht hat die Homöopathie zumindest einen positiven Effekt auf die Lebensqualität. Wissenschaftler der Berliner Charité waren diesem Gesundheitsziel mit einer der größten Erhebungen in Sachen Homöopathie auf der Spur. Sie beobachteten zwei Jahre lang rund 4000 Patienten, die von 103 klassisch ausgebildeten homöopathischen Ärzten betreut wurden.

Die zumeist chronisch Kranken hatten meist schon langwierige, fruchtlose Versuche der konventionellen Therapie hinter sich. Tatsächlich sank die Intensität ihrer Beschwerden im Beobachtungszeitraum auf einer Skala von 1 bis 10 von durchschnittlich rund 6 Punkten auf 2 Punkte. „Das Studiendesign“, schreiben die Autoren, „lässt es jedoch nicht zu, dies im Sinne eines Wirksamkeitsnachweises alleinig der homöopathischen Behandlung zuzuschreiben.“ Die Patienten durften nämlich nebenbei auch konventionelle Pharmazeutika schlucken – und taten dies auch. Immerhin benötigten die Patienten weniger Medikamente und suchten seltener andere Fachärzte auf. Gleich welche objektiven Auswirkungen die Homöopathie auf die Krankheit hatte, die Behandelten waren offenbar zufriedener mit ihrer Wahl. Schließlich durften sie auch bei der ersten Konsultation mit dem Arzt im Schnitt 117 Minuten lang ihre Beschwerden schildern – so lange wie wohl nie zuvor. Nicht untersucht wurde indes, ob sich die Wendung zum Besseren nicht auch ganz ohne ärztliche Betreuung eingestellt hätte.

Wie wichtig eine gelungene Arzt-Patient-Kommunikation für die Akzeptanz der Therapie ist, zeigte auch eine Untersuchung aus dem Glasgower Homöopathie-Hospital. Dort hatten 200 Patienten vier verschiedene Ärzte konsultiert und durften anschließend ihre Erfahrungen auswerten. Entscheidend für den Heilerfolg waren weder die positiven Erwartungen des Patienten an eine homöopathische Behandlung noch die Überzeugtheit des Arztes von seiner Therapie, sondern die Empathie. Je mitfühlender der Patient seinen Arzt empfand, desto besser ging es ihm anschließend.

(c) DIE ZEIT 03.06.2004 Nr.24
poldy82
bronze Member
 
Beiträge: 115
Registriert: 4. Mai 2005 08:20
Wohnort: Köln

Beitragvon Peggy » 21. Jul 2005 11:14

Hallo,
wäre ja klasse wenn das auch bei den Fischen wirken würde ,
meine Tochter hat öfters mit Mittelohrentzündung zu tun und da ich nicht gerne Penicillin gebe hat mir der Kinderarzt Pulsatilla D6 und
Ferrum phosphoricum D12 verschrieben und es hat auch wunderbar wirkung gezeigt einen Tag später waren die schmerzen weg ohne schmerzmittel und ohne Penicillin und ohne nebenwirkungen.
Gruß Peggy
Benutzeravatar
Peggy
Senior Member
 
Beiträge: 987
Bilder: 32
Registriert: 17. Okt 2004 19:04
Wohnort: x0|Menden/Germany||||NW,Nordrhein-Westfalen

Homöopathie

Beitragvon doc.wenjo » 10. Aug 2005 14:40

Hi!
Ich komme aus der Wissenschaft und habe mit Homöopathie auch meine Probleme - obwohl zugegebener Maßen sie mir schon einmal, wenn auch nicht 100%, geholfen hat (Seekrank). :wirdgut

Wissenschaftlich gesehen müssten der Versuch wie folgt aussehen:
- Zwei Becken mit jeweils einem kranken Diskus (gleiche Krankheit)
- Ein Becken homöopathisch behandelt, das andere nicht.
- alle anderen Parameter müssen gleich bleiben und für beide Becken identisch sein.
- Idealerweise müßte der Versuch dreimal gemacht werden.

Dann sollte man ja sehen, ob es wirkt. :lol:

--------------------------
Übrigens die Mittelohrgeschichte ist zu über 90% nicht bakteriell bedingt sondern viral und da helfen ja eh keine Antibiotika.
doc.wenjo
neues Mitglied
 
Beiträge: 5
Registriert: 3. Aug 2005 08:34
Wohnort: Herborn

Beitragvon Uwe_Bolik » 10. Aug 2005 15:45

Hallo,

Wissenschaftlich gesehen müssten der Versuch wie folgt aussehen:
- Zwei Becken mit jeweils einem kranken Diskus (gleiche Krankheit)


Der Ansatz ist gut..... aber......

- woher bekomme ich zwei Diskus die exakt gleich krank sind und wie stelle ich das fest.
- und wenn der Versuch klappt oder nicht... man würde nur beweisen, dass eine Therapievariante funktioniert oder nicht. D.h. nicht automatisch dass alles funktioniert.

Um hierzu wirklich etwas sagen zu können müßtest Du groß angelegte Versuche mit X-Diskus machen....

Viele Grüße

Uwe
Benutzeravatar
Uwe_Bolik
Super Member
 
Beiträge: 2613
Registriert: 27. Jan 2003 12:31
Wohnort: Idstein

Versuch

Beitragvon doc.wenjo » 11. Aug 2005 07:55

Hallo Uwe,

natürlich ist es richtig, dass ich zig Diskus nehmen muß, deshalb werden neue Medikamente ja in groß angelegten Studien getestet - Übrigens doppelblind-placebo kontrolliert. Aus wirtschaftlichen Erwägungen, hat die Industrie kein Interesse für Aquarienfische oder Kleintiere solche Versuche zu machen. Der Markt ist halt vergleichsweise klein.
Bei Fischfarmen oder Großtieren sieht es schon anders aus.

Wußtest Du, dass das homoöpathische Mittel, das Du verwendet hast, nicht für den Tiergebrauch zugelassen ist? Damit hast Du als Aquarianer keine Probleme, würdest Du Deine Fische aber zum Verzehr freigeben (ist natürlich Unsinn), dann würdest Du Dich strafbar machen - deutsche Gesetzgebung ist schon komisch.
----
Was mich an der Erfahrungsheilkunde stört ist, dass sie zwar wissenschaftlich daherkommt, sich aber wissenschaftlicher Methodik nicht stellt. Vieles wird mit dem Satz: Wer heilt hat recht beantwortet. Stimmt ja, aber nur weil der KFZ-Meister mit Besprechungen Dein Auto wieder in Gang gebracht hat, heißt es nicht, dass es verkehrstüchtig ist, oder?

Aber ich will auch nicht einen Streit vom Zaune brechen. Es freut mich, dass es Deinen Fischen wieder gut geht. Und die homöopathische Behandlung ist sicher die verträglichste und kostengünstigste Variante.

Gruß

Andreas 8)
doc.wenjo
neues Mitglied
 
Beiträge: 5
Registriert: 3. Aug 2005 08:34
Wohnort: Herborn

Beitragvon Uwe_Bolik » 11. Aug 2005 09:31

Hallo Andreas,

Aber ich will auch nicht einen Streit vom Zaune brechen. Es freut mich, dass es Deinen Fischen wieder gut geht. Und die homöopathische Behandlung ist sicher die verträglichste und kostengünstigste Variante.


Ich finde diese Diskussion sehr interessant und sinnvoll.

Auch würde ich mich freuen, wenn Mitglieder aus dem Forum vorerst bei kleineren Problemen (ich will niemandem seine Fische auf dem Gewissen haben) die Homöophatie testen, damit wir mehr Erfahrungen sammeln können.

Ich sehe diese Behandlung als sinnvolle Alternative und Ergänzungen zu den üblichen chemischen Behandlungen. In manchen Fällen kommt man sicher an der Chemie nicht vorbei, aber das Risiko ist dabei meiner Meinung nach sehr groß, dass man nach mehr kaputt macht.

Auf der Suche nach Quellen für meinen Artikel ist mir auch aufgefallen, dass es wenige Studien zum Thema Homöopathie gibt und über die Aussagekraft der wenigen Studien streiten sich die Gelehrten.

Mich würden die von Dir geforderten Untersuchungen sehr reizen. Aber ich wüßte nicht wie man sie in der Praxis durchführen sollte. Den Fische mit Absicht krank machen möchte ich natürlich nicht. Und auch zwei Tiere von absolut gleicher Konstitution und Erkrankungsstärke zu bekommen denke ich ist auch nicht gerade einfach....

... daher möchte ich zuerst weiter den Weg gehen bei Problemen frühzeitig Behandlungsversuche zu starten.

Viele Grüße

Uwe
Benutzeravatar
Uwe_Bolik
Super Member
 
Beiträge: 2613
Registriert: 27. Jan 2003 12:31
Wohnort: Idstein

Beitragvon looser » 22. Feb 2006 09:44

Hallo Uwe,

ich habe mit interesse deinen Bericht über die Homöopathische behandlung bei Fischen gelesen. Ich finde es interessant, gerade wo bei diversen Parasieten oft tierische Chemiekäulen verwendet werden. Ich habe mich daraufhin mal etwas in das Thema eingelesen und bin dabei auch über Behandlungsmethoden bei Hakenwürmern gestolpert. Da wird z.B. Carduus marianus D3 bei Hakenwurm empfohlen. Könntest Du dir vorstellen das dieses Mittel auch beim Diskus helfen könnte. Da hier im Forum jede Menge mehr oder weniger befallene Exemplare rumschwimmen währe da bestimmt auch ein Test interessant. Leider habe ich von Homöopathie absolut keine ahnung. Ist nur rein interessehalber.

MFG Michael
looser
bronze Member
 
Beiträge: 117
Registriert: 26. Nov 2005 13:51

Nächste

Zurück zu Das Diskussions Forum

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 0 Gäste