Hoher Phosphatgehalt

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Hoher Phosphatgehalt

Beitragvon brownbody2 » 17. Aug 2011 11:37

Hallöchen,

ich habe ein mittelschweres Problem mit meinem Aquarium.
Vornweg nehmen möchte ich, dass es den Disken blendend geht, nur herrscht ein starkes Algenwachstum.
Dies liegt höchstwahrscheinlich, ihr dürft mich auch gern verbessern, an einem recht hohen Phosphatgehalt.
Die Wasserwerte sind:

GH: 6
KH: 4
PH: 6,9
NO2: 0
NO3: 10
PO4: 5
FE: 0

Ich bin völlig ratlos was der ausschlaggebende Punkt für den hohen Phophatwert ist.
Es handelt sich um ein 576 Liter Aquarium mit einer BTN Rückwand, in dem 8 Disken, 15 Neons, 10 Panzerwelse und 2 kleine L-Welse wohnen.
Gefiltert wird das ganze in 2 Kreisläufen. Ein Fluval FX5, bestückt mit Schwämmen und Siporax, welcher einen geringen Durchfluss hat. Zusätzlich verwende ich noch einen Eheim Filter, an welchem ein Aussenreaktor mit CO² angeschlossen ist.
Gefüttert wird in wirklich kleinen Portionen. Granulatfutter, lebende Artemia, lebende Enchys, Artmemia gefostet, Rinderherz gefüttert, Muschelfleisch gefüttert, rote Mückenlarven gefrostet.

Auch wundert mich der geringe Nitrarwert von 10, gemessen vor dem wöchentlichen Wasserwechsel von ca. 50%.

Bepflanzt ist das Aquarium mit diversen Arten an Echinodorus. Ausserdem schwimmt an der Wasseroberfläche eine Hornkraut, welche sich rasend schnell vermehrt, und ich jede Woche nur eine Pflanze übrig lasse.

Algen bilden sich vorallem an den Blatträndern und auf den Blattflächen.
Bei jedem wöchentlichen Wasserwechsel wische ich die Blätter mit einem Schwamm ab um diese einigermassen sauber zu halten.

Gedüngt wir nur mit für Echinodorus speziell von Dennerle vorgesehene Düngetabletten, welche man an die Wurzel steckt.

Ich bitte euch um Rat.

Wenn Ihr noch andere Angaben benötigt, einfach fragen.

Danke euch!

Markus
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Re: Hoher Phosphatgehalt

Beitragvon obro » 17. Aug 2011 12:21

Hallo Markus,
hast Du schon einmal das Ausgangswasser auf Phosphat getestet ?
schöne Grüße Thomas

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Re: Hoher Phosphatgehalt

Beitragvon brownbody2 » 17. Aug 2011 14:10

Danke für die Antwort.
Ja, mein Leitungswasser habe ich bereits getestet und es wies keinen Phosphatgehalt auf.
Ich bin wirklich überfragt wie dieser Anstieg im Aquarium zustande kommt.

Gruß Markus
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Re: Hoher Phosphatgehalt

Beitragvon obro » 17. Aug 2011 14:37

Hallo Markus,
ich fragte, da ein Bekannter eine Zeitlang eröhte Phosphatwerte im Leitungswasser hatte.
Ich weiss nicht, ob und wie viel Phosphat in den Düngetabletten steckt, das wäre aber ein Ansatz.
Löse doch mal eine Tablette in LW auf (Eimer) und messe die Werte nach einiger Zeit.
schöne Grüße Thomas

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Re: Hoher Phosphatgehalt

Beitragvon brownbody2 » 17. Aug 2011 14:56

Das werd ich mal machen.
Ein Kumpel von mir verwendet diese Tabletten und ist sehr zufrieden damit. Das Wachstum deiner Echinodoruspflanzen ist gigantisch und keine Spur von irgendwelchen Algen.
Aus diesem Grund verwende ich die Tabletten auch.
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Re: Hoher Phosphatgehalt

Beitragvon Pascal Böhm » 18. Aug 2011 09:11

Hallo Markus,

hast du sand oder kies im becken?

wenn die stäbchen Phosphat enthalten (wo ich mir eigentlich sicher bin, da sie für wurzelzehrer sind)
und du die nicht tief im sand oder kies hast und womöglich noch "wühlende" welse hast oder pflanzen umgesetzt hast und dabei stäbchen freigelegt hast könne diese "nährstoffe" ungehindert ins freie wasser...
sand lässt meiner meinung nach weniger nährstoffe ins freie wasser diffundieren als kies- da der sand mehr abdichtet und weniger eigenzirkulation zulässt...

wenn du mit den stäbchen dann nicht "sparsam"(beim düngen ist meiner meinung nach weniger mehr) umgegangen bist
kann schonmal ein solcher wert im freien wasser wasser vorliegen....
mann steckt doch gern mal etwas mehr als angegeben ( und die angaben sind ohnehin nicht niedrig- denn die wollen ja wieder ne schachtel verkaufen- also muss die gekaufte schnell leer werden)

welche art von algen hast du im becken, da du an den blatträndern und auf den blättern schreibst tippe ich auf bartalgen und evtl schmier oder pinselalgen (ein bild würde hier sehr viel helfen)
meist tauchen solche algen bei unstimmigkeiten zwischen lichtstärke und beleuchtungsdauer in verbindung mit nährstoffungleichgewichten auf........
ich kann in meienm becken bartalgen mit eisendünger rauf und runter züchten- sobald ich 2 wochen den eisendünger (profito)zu hoch dosiere gehts los mit den blatträndern- gehe ich dann wieder auf "meine" dossage (1/3 -1/2 der Herstellerangabe) sind die biester nach ca 2 wochen wieder weg.... da muss man ein gefühl dafür bekommen...

ich benutze auch düngerstäbchen- aber die billigen von substral oder netto(supermarkt- 30 stück 99cent)
davon kann ich aber max 3-4 stäbchen im becken auf einmal verteilen- sonnst giebts ebenfalls algen- dshalb mach ich ca aller 4 wochen 1 oder max 2 stäbchen (jeweils geteilt in 3 teile) tief unter die wurzeln meiner pflanzen.. nie mehr auf einmal.....
und das im 650 liter topf mit 11 diskus


und nur weil es bei deinem bekannten mit den stäbchen funktioniert muss es das bei dir nicht auch....
jedes becken reagiert anders.....
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