Hallo David,
wie schon von Markus beschrieben, halte ich auch Eischalen im Becken für kein direktes Problem für die Larven. Trotzdem sollte man - auch um sich die spätere Beckenreinigung nicht unnötig schwer zu machen - eine möglichst gute Trennung versuchen.
Ich habe gelesen, welches Artemia-Produkt Du verwendest, würde aber eher zu "konventionellen" Eiern greifen - oder selbst entkappseln. (Das ist dann aber zumindest den Beschreibungen nach, recht aufwändig)
Wenn Du normale Eier verwendest:
Auch in Premium-Qualitäten mit 95 % Schlupf verbleiben ja alle Artemia-Schalen erstmal in der Flasche/Trichter. Der Unterschied ist nur, ob sie sich überwiegend oben (leer) oder unten (ungeschlüpft) sammeln.
In beiden Fällen ergibt sich nach einigen Minuten eine Trennung und die Nauplien sammeln sich dicht über dem Behälterboden. Hier kannst Du nochmals steuern, indem Du einseitig beleuchtest.
Wenn Du einen Luftschlauch vorsichtig knapp einen Zentimeter über den Flaschenboden führst und dort dann absaugst, bekommst Du überwiegend reine Nauplien-"Lösung".
Wenn ich nicht selbst füttern kann, mache ich morgens diese beschriebene Trennung (dann aber nicht in ein Artemiasieb) und fülle diese Salzwassermenge mit Nauplien wieder zurück in eine saubere Flasche.
Dann kann im Laufe des Tages - portionsweise- aus dieser neuen Flasche direkt in ein Sieb geschüttet werden.
ODER: Erwin's Dosimat nachbauen
http://www.diskusportal.de/portal/forum ... tomat.html
Ich verwende meistens keine 95% Sorten, sondern eher ca. 80er, mag aber Ansichtssache sein. Wichtig eher, nur dort zu kaufen wo hoher Produkt-Durchsatz zu erwarten ist (Frische). Lagerung der Hauptmenge bei mir im Kühlschrank, kleinere Menge in brauner Apotheker-Flasche bei Zimmertemperatur.
Viele Grüße
Marko