Fragen zum Einfahren und Wasseraufbereitung

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Beitragvon Fino » 19. Jan 2008 17:54

Hallo Peter,

in deinem link (bezogen auf den dort genannten Dünger) heißt es, dass man auch Leitungswasser verwenden kann.

Da Fetrilon chelatiert ist, kann es keine Verbindungen eingehen. Beim Fetrilon jedenfalls reicht Leitungswasser als Lösungsmittel. So auch meine langjährigen Erfahrungen.

Viele Grüße
Klaus
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Beitragvon Robert B » 20. Jan 2008 10:52

Hallo zusammen,

am Fetrilon als reinen zusätzlichen! Eisendünger ist nichts auszusetzen. Als Alleindünger würde ich es aber nicht verwenden, denn letztendlich brauchen die Pflanzen eine Vielzahl von verschiedenen Nährstoffen. Einige davon sind oft im Leitungswasser ausreichend vorhanden, bzw. werden übers Futter zugeführt. Bei einigen anderen Stoffen außer Eisen, z.B. Mangan, bin ich der Meinung, dass sie normalerweise ebenfalls zugeführt werden sollten. Von daher würde ich eher zu einem käuflichen Eisenvolldünger raten. Nur wenn das Aquarium sehr viel Eisen verbraucht, z.b. durch einen Rieselfilter macht IMO eine zusätzliche Eisendüngung Sinn.

Ich würde das Pulver übrigens auch in destilliertem Wasser auflösen. Es sei denn der Dünger wird sehr schnell aufgebraucht. In dest. Wasser ist die Haltbarkeit höher, denn es bilden sich dort nicht so schnell Algen, und andere Mikroorganismen wie mit Leitungswasser. Diese Gegammel schwimmt als Schlieren und Flocken in der Lösung. Es dürfte völlig harmlos sein, allerdings schaut es nicht wirklich schön aus.
Viele Grüße,
Robert
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Beitragvon Robert B » 20. Jan 2008 11:05

Hallo,

ich habe jetzt auch noch den Anfang des Threads gelesen. Die Faustregel 1°dH GH = 33 µS/cm wird immer wieder gerne herangezogen. Sie muß nicht bei allen Wässern stimmen. Manchmal sind auch gravierende Abweichungen nach oben möglich, nämlich dann wenn der Mineralstoffgehalt des Wasser nicht zum allergrößten Teil aus Kalk besteht. Deutliche Abweichungen nach unten kann es nicht geben.
Viele Grüße,
Robert
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Beitragvon Red Scribbelt » 20. Jan 2008 13:27

Hallo Robert,

danke für deine Antwort zum Thema :wink: .

momentan lasse ich ein bischen Ruhe rein kommen.
Zur Frage von Peter, wer gefüttert wird.

01 M Mikrogeophagus altispinosus Bolivianische SBB
01 W? Mikrogeophagus altispinosus Bolivianische SBB
01 M L260 - (Hypancistrus sp.) - "Queen Arabesque"
01 W L260 - (Hypancistrus sp.) - "Queen Arabesque"
12 Panzerwelse (Corydoras Sterbai)

Ich habe das AQ mit reichlich Filtermat. angeimpft. Am ca. 4 Tag war ein minimaler anstieg von NO2 erkennbar. Seid dem ist der Test immer
"hellgelb" das bedeutet <0,3mg/l.

Danach kam der Besatz ins Becken.

Vor kurzem wurde in einem Thread über dieser Test diskutiert.
Würde mir heute auch einen anderen Kaufen. Einen genaueren!
Zusätzlich habe ich momentan noch einen 5in1 Streifentest.
Ist zwar nur ein "Schätzeisen", aber bei vergleichen mit den Tröpfchentest
muß ich sagen, das die Dinger besser sind als Ihr Ruf.

Wie von Peter geraten, lasse ich das Düngen momentan kompl. weg.
Ich habe noch folgendes gelesen, dass Pflanzen gegenüber Algen dadurch im Vorteil sind, dass sie Nährstoffe wie Eisen länger speichern können.

Wenn der Eisengehalt im freien Wasser Null ist, gehen alle Algen ein. Die Pflanzen die ihren Eisenbedarf aus dem Wasser beziehen, natürlich auch, aber erst später. Speziell bei Pflanzen die ihre Nährstoffe über die Wurzeln ziehen kann man die Algen aber auf diese Weise mattsetzen.
Aus dem Grund würde ich für 1-2 Wochen den Dünger komplett weglassen, anschließend reduziert düngen, mit einem Zielwert von 0,05 mg/L Eisen.

Gruß

Thomas
... der will nur spielen.
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Beitragvon Peter L. » 20. Jan 2008 13:45

Hallo Robert,

am Fetrilon als reinen zusätzlichen! Eisendünger ist nichts auszusetzen. Als Alleindünger würde ich es aber nicht verwenden, denn letztendlich brauchen die Pflanzen eine Vielzahl von verschiedenen Nährstoffen. Einige davon sind oft im Leitungswasser ausreichend vorhanden, bzw. werden übers Futter zugeführt. Bei einigen anderen Stoffen außer Eisen, z.B. Mangan, bin ich der Meinung, dass sie normalerweise ebenfalls zugeführt werden sollten. Von daher würde ich eher zu einem käuflichen Eisenvolldünger raten.


Ich kann nur sagen das ich seit Jahren ausschließlich Fetrilon verwende und die Pflanzen wachsen gut. Viele Pflanzen muste ich sogar wieder nach der Anwachsphase rausreißen wiel Sie die angegebene Wuchshöhe um mehr als das doppelte überschritten und mir aus dem AQ rausgewachsen sind, bzw in meine Abdeckung. Z.B Eine Echionodorus osiris hatte eine Wuchshöhe von 80 cm. Von daher hatte ich nie einen Grund den Dünger zu wechseln.
Ab und zu drücke ich eine Kugel Lehm an die Wurzel der großen Amazonaspflanzen.

Ich denke da muß jeder ein bischen rum expimentieren und beobachen!

Mein AQ ist sehr dicht bepflanzt. WW 50 - 70% pro Woche. GH 12; kh 6; ph 7,6; NO3 20-30 mg/l Becken 720l, Beleuchtung 4x54W T8 Röhren
Bodengund Kies 2-4mm; 8cm hoch; Filter HMF+ Topffilter 2228 Eheim

Gruß Peter
Peter L.
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Beitragvon Peter L. » 20. Jan 2008 13:53

Hallo Thomas,

01 M Mikrogeophagus altispinosus Bolivianische SBB
01 W? Mikrogeophagus altispinosus Bolivianische SBB
01 M L260 - (Hypancistrus sp.) - "Queen Arabesque"
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12 Panzerwelse (Corydoras Sterbai)


Da habe ich dich falsch verstanden ich dachte dein AQ ist unbesetzt.

Aus dem Grund würde ich für 1-2 Wochen den Dünger komplett weglassen, anschließend reduziert düngen, mit einem Zielwert von 0,05 mg/L Eisen.


Wenn die Pflanzen anfangen gut zu wachsen solten die Algen automatisch weniger werden. Pflanzen und Algen sind wie du schon geschrieben hast Nahrungskonkurenten.
Womit ich immer gute Erfahrungen in der Einfahrfase gemacht habe sind Apfelschnecken, die putzen alles weg, sogar Blaualgen!

Gruß Peter
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Beitragvon Robert B » 20. Jan 2008 14:00

Hallo Peter,

Ich denke da muß jeder ein bischen rum expimentieren und beobachen!
da bin ich vollkommen deiner Meinung. Jedes Becken ist anders! Letztendlich gilt das Liebig'sche Minimumgesetz. Die Pflanzen wachsen nur dann gut, wenn alle Nährstoff aureichend vorhanden sind. Ein einziger Stoff der nicht in ausreichender Menge vorhanden ist, limitiert das Gesamtwachstum.
Viele Grüße,
Robert
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Beitragvon Fino » 20. Jan 2008 21:21

Hallo Peter,

Ich kann nur sagen das ich seit Jahren ausschließlich Fetrilon verwende und die Pflanzen wachsen gut.


ich kann dir da nur beipflichten. Auch ich benutze seit Jahren ausschließlich Fetrilon als Dünger bei bestem Pflanzenwuchs.

Hallo Robert,

mit dem limitieren Faktor ist sicherlich richtig. Mein Eindruck ist aber, dass unser Leitungswasser (mit Ausnahme von Eisen) genügend der anderen benötigten Inhaltsstoffe hat. Schaut man sich die Leitungs-Wasserwerte an, scheint dies auf den ersten Blick bei einigen Stoffen nicht der Fall zu sein, wenn z.T. nur sehr geringe Werte angegeben sind. Andererseits ist aber zu bedenken, dass die Pflanzen davon aber auch tatsächlich nur minimalste Mengen benötigen und diese mit jedem Wasserwechsel immer wieder neu zugeführt werden.

Ich kann nur jedem empfehlen, es einfach mal auszuprobieren. Könnte Geld und vor allem auch Algen sparen :lol: .

Viele Grüße
Klaus
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Beitragvon Robert B » 20. Jan 2008 21:44

Hallo Klaus,

wenn's bei dir klappt dann ist ja alles in Butter. Ich kenne genügend Beispiele, wo eine alleinige Eisendüngung nicht ausreicht. Das von mir genannte Mangan ist ein Element, das ebenso wie Eisen im Leitungswasser kaum vorhanden ist und daher auch durch den Wasserwechsel nicht zugeführt werden kann. Andere Nährstoffe werden durch üppigen Pflanzenwuchs sehr schnell verbraucht. In Diskusaquarien ist diese Gefahr aufgrund der meist nicht so dichten Bepflanzung allerdings nicht so hoch wie in Pflanzenaquarien.

Von daher, wer experimentierfreudig ist, kann es ja ruhig mal mit dem Fetrilon ausprobieren. Allerdings kann es im schlimmsten Fall auch sein, dass damit der Algenwuchs verstärkt wird, während die Pflanzen nicht besser wachsen.
Wie oben schon geschrieben, nach meiner Meinung, man sollte sich vor Verallgemeinerungen, gerade bei einem so komplexen Thema wie der richtigen Düngung, hüten.
Man sollte das auf jeden Fall gut beobachten!
Viele Grüße,
Robert
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Beitragvon Fino » 20. Jan 2008 23:39

Hallo Robert,

es geht mir hier nicht um Verallgemeinerung. Aufgrund eigener Erfahrungen, die ich nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen anderen bestätigt sehe, ist mein Eindruck, dass die Leute gerade, was das Thema Düngung angeht, ziemlich abgezockt werden. Die Marketingstrategie der Anbieter, wie D… etc. – das muss man wirklich neidlos anerkennen – ist ziemlich gut und hat sich tief und auch wohl irreversibel (auch in den Internetforen) durchgesetzt. Wenn man deren Argumentation liest, muss man ja tatsächlich überzeugt sein, dass ohne Volldüngung oder Bodendünger nichts wächst - außer Algen natürlich :wink: .

Viele Grüße
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Beitragvon Peter L. » 21. Jan 2008 20:16

Hallo Klaus,

ist mein Eindruck, dass die Leute gerade, was das Thema Düngung angeht, ziemlich abgezockt werden


Nicht nur was das Thema Düngung angeht...

Das ein AQ mit einfacher Technik (z. B. HMF, Heizstab, ausreichende Beleuchtung und regelmäßiger Wasserwechsel) mindestens genausu gut funktionieren kann wie manch aufgerüstetes High Tech AQ, daran sollte sich so mancher zurück erinnern.

Gruß Peter
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