Fragen Osmosefilter

Das Forum rund um den Diskus und die Aquaristik

Moderator: Moderatoren

Fragen Osmosefilter

Beitragvon Jan Reimann » 8. Dez 2002 12:48

Hallo,<br><br>da mir zu Ohren, bzw. zu Augen kam, daß sich hier ein paar Osmosefilterer herumtreiben sollen und ich meine Fragen mal hier stellen sollte, möchte dies hiermit tun :-)<br><br>Also, zunächst kurz zum Aufbau meiner Anlage:<br>Herzstück ist eine Brackwassermembran von Hydranautics (ESPA 1) in der Größe<br>2,5 x 14 Zoll. Die Leistung war bei dieser Größe auch mit interessanten 300 - 350 L/Tag bei<br>4 bar angegeben.<br>Als Pumpe habe ich die Shurflo im Einsatz (Computernetzteilgesteuert).<br>Der Vorfilter ist ein 5 Zoll langer 5µ Kerzenfeinfilter aus gewickeltem PP,<br>eventuell, werde ich hier noch einen zweiten anschaffen.<br>Das Sammel-/Spülbecken faßt 116 L, hier werde ich noch 1 oder 2 Filtermatten quer<br>reinstellen, damit so wenig Schwebstoffe wie möglich angsaugt werden!<br>Vorgestern habe ich alles das erste Mal angeschaltet.<br>Das Verhältnis Permeat zu Spülwasser habe ich anfangs wie folgt eingestellt:<br>1L Permeat in ca 4Min 40 Sec das entspricht etwa 290 L pro Tag<br>der LW des Permeat lag bei 30-40 (erschien mir etwas hoch) der im Becken bei 230<br>1L Spülwasser in ca 1,5 Minuten.<br>Nachdem die Anlage dann 6 Stunden lief, ohne daß die Menge an Permeat weniger wurde, obwohl der LW im Spülbecken auf ca 500 gestiegen ist, habe ich sie über Nacht erst einmal abgestellt, da ich ihr noch nicht 100%ig vertraute!<br>Am nächsten Morgen habe ich sie wieder angestellt, anfangs mit denselben Verhältnis.<br>Als ich dann nach einer Stunde noch einmal gemessen habe, ist das Verhältnis wie folgt gewesen:<br>1L Permeat in ca 6 Minuten, bei LW von ca 20 und einem LW von knapp 500 im Spülbecken<br>1L Spülwasser unverändert, vielleicht 15 Sekunden länger.<br>Dieselbe Erfahrung habe ich schon beim Betrieb von den Standardleitungswassermembranen parallel geschaltet gemacht, Norbert Doerre hat mir dann zu der Brackwassermembran geraten und nun....<br>Nach der zweiten Nacht wo die Anlage aus war, ist die Leistung heute nahezu unverändert, bei ca 6,5 Minuten für 1 L Permeat.<br>Meine Frage daher:<br>Woran kann das liegen, der erhöhte LW im Spülbecken hat am Tag zuvor doch auch keine Probleme gemacht?!<br>War es schlecht, daß ich die Anlage nachts ausgestellt habe?<br>Habt Ihr vielleicht eine Erklärung dafür, es wäre nämlich ziemlich<br>ärgerlich, sollte ich so viel Geld umsonst investiert haben!<br><br>sorry, daß ich so einen Roman geschrieben habe, ging nicht kürzer :-))<br><br>Viele Grüße und einen schönen Wintersonntag<br><br>Jan
Jan Reimann
 

Werbung

Re: Fragen Osmosefilter

Beitragvon Andreas (CH) » 8. Dez 2002 14:45

Hallo Jan<br><br>Ich muss gleich sagen, dass mein O-Filter noch nicht in Betrieb ist. Ich musste ihn, nachdem ich Probleme mit der Mess- und Regeltechnik kriegte, aus Sicherheitsgründen wieder ausschalten. Ausserdem war mir die Shurflo-Pumpe fürs Wohnzimmer viel zu laut, also bestellte ich eine andere. Auf diese warte ich im Moment noch, aber sobald sie eintrifft, kann's wieder losgehen.<br><br>> Also, zunächst kurz zum Aufbau meiner Anlage:<br>> Herzstück ist eine Brackwassermembran von Hydranautics (ESPA<br>> 1) in der Größe<br>> 2,5 x 14 Zoll. Die Leistung war bei dieser Größe auch mit<br>> interessanten 300 - 350 L/Tag bei<br>> 4 bar angegeben.<br><br>Ich habe dieselbe Membran.<br><br>> Als Pumpe habe ich die Shurflo im Einsatz<br>> (Computernetzteilgesteuert).<br><br>Wie oben schon erwähnt, habe ich mit dieser Pumpe schlechte Erfahrungen gemacht. Und damit stehe ich nicht alleine da. Soviel ich weiss, ist diese Pumpe nur bedingt für einen Dauerbetrieb ausgelegt und die angegebene Lebensdauer der Membran ist auch relativ kurz. Mehr dazu kannst Du auch auf Jörgs HP (www.ohligers.de) lesen, er war mit dieser Pumpe auch nicht zufrieden. Ich will Dir keine Angst machen, Norbert Dörre ist von der Pumpe immer noch überzeugt.<br><br>> Der Vorfilter ist ein 5 Zoll langer 5µ Kerzenfeinfilter aus<br>> gewickeltem PP,<br>> eventuell, werde ich hier noch einen zweiten anschaffen.<br><br>Würde ich machen. Ausserdem habe ich seriell geschaltete 10" Kerzenfilter, ich denke, da fährt man besser als mit 5", da die Filtereinsätze weniger schnell zusetzen.<br><br>> Das Sammel-/Spülbecken faßt 116 L, hier werde ich noch 1 oder<br>> 2 Filtermatten quer<br>> reinstellen, damit so wenig Schwebstoffe wie möglich angsaugt<br>> werden!<br><br>Erscheint mir ein bisschen klein, aber dann muss man halt etwas öfter das Wasser austauschen. Mein Behälter fasst 200 Liter, Beckenvolumen ca. 800 Liter. Welches Wasser verwendest Du zur Befüllung des Spülbeckens? Ich nehme Osmosewasser, noch besser (da sparsamer) wäre sicher Regenwasser, aber da hören meine Möglichkeiten leider auf.<br><br>> Woran kann das liegen, der erhöhte LW im Spülbecken hat am<br>> Tag zuvor doch auch keine Probleme gemacht?!<br>> War es schlecht, daß ich die Anlage nachts ausgestellt habe?<br>> Habt Ihr vielleicht eine Erklärung dafür, es wäre nämlich<br>> ziemlich<br>> ärgerlich, sollte ich so viel Geld umsonst investiert haben!<br><br>Sorry, vor lauter Zahlen sehe ich das Problem nicht so ganz ;o). Du findest also, dass Du zuwenig Permeat kriegst? Ich denke, dass das nicht zwingend vom Leitwert im Spülwasser abhängt. Ich vermute, dass sich das System erstmal einpendeln muss. Der Leitwert im Becken ist ja noch recht hoch. Welchen Endwert strebst Du an? Und was ich auch sehr wichtig finde: Hast Du ein automatisches Spülventil? <br>Das Problem ist wohl auch das Computernetzteil, welches man nicht regeln kann. Ich habe ein regelbares Labornetzteil. Kostet zwar leider auch wieder ziemlich viel, dafür ist man dann aber in der Lage, die Betriebsspannung zu erhöhen, falls die Leistung der Membran abfällt. Ich hoffe, dass ich mich bald am Erfahrungsaustausch beteiligen kann!<br><br>Viele Grüsse, Andreas
Andreas (CH)
 

Re: Fragen Osmosefilter

Beitragvon Jan Reimann » 9. Dez 2002 02:19

Hallo Andreas,<br><br>zunächst einmal danke für die Antwort!<br> <br>> Ausserdem war mir die Shurflo-Pumpe<br>> fürs Wohnzimmer viel zu laut, also bestellte ich eine andere. Auf diese<br>> warte ich im Moment noch, aber sobald sie eintrifft, kann's wieder losgehen.<br><br>Darf ich fragen, was für eine Pumpe Du bestellt hast?<br>Die von AquaTec?<br> <br>> Ich habe dieselbe Membran.<br><br>Das ist ja ein lustiger Zufall, wie bist Du auf diese gekommen und wo hast Du sie bestellt?<br><br>> > Als Pumpe habe ich die Shurflo im Einsatz<br>> > (Computernetzteilgesteuert).<br>> <br>> Soviel ich weiss, ist diese<br>> Pumpe nur bedingt für einen Dauerbetrieb ausgelegt <br><br>Das ist richtig, nunja, solange sie noch dicht ist und akzeptable Werte liefert, werde ich es erst einmal dabei belassen!<br><br>> und die angegebene<br>> Lebensdauer der Membran ist auch relativ kurz. <br><br>Das ist so nicht wahr, normalerweise hält diese Membran so 6- 10 Jahre. Bei niedrigerem Druck (<10 bar) soll sie jedeoch etwas geringer sein, da hast Du recht!<br><br>> Mehr dazu kannst Du auch auf<br>> Jörgs HP (www.ohligers.de) lesen, er war mit dieser Pumpe auch nicht<br>> zufrieden. <br><br>Die Seite kenne ich, habe Jörg auch schon einmal wegen der AquaTec Pumpe angeschrieben!<br><br><br>> > Der Vorfilter ist ein 5 Zoll langer 5µ Kerzenfeinfilter<br>> > eventuell, werde ich hier noch einen zweiten anschaffen.<br>> <br>> Würde ich machen. Ausserdem habe ich seriell geschaltete 10" Kerzenfilter,<br>> ich denke, da fährt man besser als mit 5", da die Filtereinsätze weniger<br>> schnell zusetzen.<br><br>Ja, sollte ich wirklich noch kurzfristig aufrüsten, zumindest zusätzlich noch einen 10 Zoll!<br><br>> > Das Sammel-/Spülbecken faßt 116 L, hier werde ich noch 1 oder<br> <br>> Erscheint mir ein bisschen klein, aber dann muss man halt etwas öfter das<br>> Wasser austauschen. <br><br>Ja, so dachte ich mir das auch, für mehr war absolut kein Platz!<br><br>> Welches Wasser verwendest Du zur Befüllung des Spülbeckens? <br><br>Zur Zeit noch Leitungswasser (LW ca 270 KH 3,5 GH ca 8) Wollte aber so schnell wie möglich auf VE-Wasser umstellen oder zur Not auch Osmosewasser!<br><br><br>> Osmosewasser, noch besser (da sparsamer) wäre sicher Regenwasser, aber da<br>> hören meine Möglichkeiten leider auf.<br><br>Ist bei mir nicht anders, obwohl.... da müßte ich noch einmal drüber nachdenken und eventeuell etwas basteln.... :-)<br><br>> Sorry, vor lauter Zahlen sehe ich das Problem nicht so ganz ;o). Du findest<br>> also, dass Du zuwenig Permeat kriegst?<br><br>Ja, ich habe Angst, daß es weiter abfällt, obwohl es heute konstant bei ca 6,5 Minuten geblieben ist!<br><br>> Ich denke, dass das nicht zwingend vom Leitwert im Spülwasser abhängt. <br><br>Aber auch, doch dieser beeinflußt primär den LW des Permeates, denke ich!<br><br>> Ich vermute, dass sich das System erstmal einpendeln muss. <br><br>Das hoffe ich, sollten es nachher "nur" 230 L pro Tag sein, ist das ja auch nicht schlimm, sofern es nur nicht stetig weniger wird.... sondern sich wirklich irgendwo einpendelt!<br><br>> Welchen Endwert strebst Du an? <br><br>In jedem Fall erst einmal unter 100, das sollte recht schnell der Fall sein, so um die 50 wollte ich schon erreichen!<br><br>>Und was ich auch sehr wichtig finde: Hast Du ein automatisches Spülventil?<br><br>Ja habe ich, alle Stunde wird kurz gespült und Frischwasser zugeführt!<br><br>> Ich hoffe, dass ich mich<br>> bald am Erfahrungsaustausch beteiligen kann!<br><br>Ich drücke Dir die Daumen, daß Du die Sache auch bald dauerhaft zum Laufen bekommst!<br>Ich werde es morgen noch einmal beobachten und falls sich nichts mehr zum Negativen verändert alles fest installieren.<br>Vorher mache ich noch ein paar Fotos der Komponenten ;-))<br><br>Viele Grüße Jan
Jan Reimann
 

Re: Fragen Osmosefilter

Beitragvon Andreas (CH) » 9. Dez 2002 08:56

Hallo Jan<br><br>> Darf ich fragen, was für eine Pumpe Du bestellt hast?<br>> Die von AquaTec?<br><br>Yep, die mit der grösseren Fördermenge (CDP 8800). Hast Du auch die, oder die schwächere (CDP 6800)?<br><br>> > Ich habe dieselbe Membran.<br>> <br>> Das ist ja ein lustiger Zufall, wie bist Du auf diese<br>> gekommen und wo hast Du sie bestellt?<br><br>Ich hab mir die Profi 300 Anlage von www.westaqua.de bestellt. Kann's kaum erwarten, das Teil anzuwerfen. Bisher war es ja nicht möglich, mit einer einzigen Membran bei solch niedrigen Druckzahlen anständige Permeatmengen zu kriegen!<br><br>> > und die angegebene<br>> > Lebensdauer der Membran ist auch relativ kurz. <br>> <br>> Das ist so nicht wahr, normalerweise hält diese Membran so 6-<br>> 10 Jahre. Bei niedrigerem Druck (<10 bar) soll sie jedeoch<br>> etwas geringer sein, da hast Du recht!<br><br>6-10 Jahre?? Kann ich fast nicht glauben. Aber da ist Jörg der Experte, er hat auf seiner HP etwas über die Lebensdauer der Membran geschrieben und die dort angegebenen Zahlen sind sehr niedrig!<br><br>> > Welches Wasser verwendest Du zur Befüllung des Spülbeckens? <br> <br>> Zur Zeit noch Leitungswasser (LW ca 270 KH 3,5 GH ca 8)<br>> Wollte aber so schnell wie möglich auf VE-Wasser umstellen<br>> oder zur Not auch Osmosewasser!<br><br>Ich verwende Osmosewasser, da ich keine andere Möglichkeit habe. Ist aber auch egal, der Wasserverbrauch wird trotzdem viel niedriger sein als heute.<br><br>> > Ich denke, dass das nicht zwingend vom Leitwert im<br>> Spülwasser abhängt.<br>> <br>> Aber auch, doch dieser beeinflußt primär den LW des<br>> Permeates, denke ich!<br><br>Das ganz bestimmt, aber der Einfluss auf die Permeatmenge ist wohl eher gering.<br><br>> Das hoffe ich, sollten es nachher "nur" 230 L pro Tag sein,<br>> ist das ja auch nicht schlimm, sofern es nur nicht stetig<br>> weniger wird.... sondern sich wirklich irgendwo einpendelt!<br><br>Ich probiere, täglich 400 Liter zu regenerieren. Mal schauen, was meine Pflanzen dazu meinen ;o).<br> <br>> > Welchen Endwert strebst Du an? <br>> <br>> In jedem Fall erst einmal unter 100, das sollte recht schnell<br>> der Fall sein, so um die 50 wollte ich schon erreichen!<br><br>Wir bei mir wohl auch so aussehen. Ich gehe langsam bis ca. 70 runter und danach halte ich diesen Wert eine Weile und schaue, wie das System reagiert. Danach werde ich hoffentlich auch noch ein bisschen runtergehen.<br><br>> Ich drücke Dir die Daumen, daß Du die Sache auch bald<br>> dauerhaft zum Laufen bekommst!<br><br>Danke ;o).<br><br>> Ich werde es morgen noch einmal beobachten und falls sich<br>> nichts mehr zum Negativen verändert alles fest installieren.<br>> Vorher mache ich noch ein paar Fotos der Komponenten ;-))<br><br>Viel Glück auch Dir ;o). Auch auf meiner HP wird's dann ebenfalls ein rechtzeitiges Update geben ;o).<br><br>Viele Grüsse, Andreas
Andreas (CH)
 

Re: Fragen Osmosefilter

Beitragvon Jan Reimann » 9. Dez 2002 23:19

Hallo Andreas,<br><br>> Yep, die mit der grösseren Fördermenge (CDP 8800). Hast Du auch die, oder<br>> die schwächere (CDP 6800)?<br><br>nein nein, ich habe die shurflo (noch)<br>Nachdem sich die Fördermenge an Permeat heute wieder etwas verbessert habe, habe ich die Pumpe wie geplant in die Garage, hinter dem Aq verfrachtet, gut eingepackt in einer Kiste, isoliert mit Styropor und Fellen!<br>Leider ließ die Leistung jedoch dadurch etwas nach, was wohl an dem längeren Ansaugweg liegt (2,6 gegenüber 1,5 m) Oder eben doch an den etwas kälteren Temperaturen?!<br> <br>> Ich hab mir die Profi 300 Anlage von www.westaqua.de bestellt. Kann's kaum<br>> erwarten, das Teil anzuwerfen. Bisher war es ja nicht möglich, mit einer<br>> einzigen Membran bei solch niedrigen Druckzahlen anständige Permeatmengen zu<br>> kriegen!<br><br>Dann haben wir, bis auf Pumpe und Größe des Kerzenfeinfilters dieselben Bauteile, denn ich habe mir Druckbehälter und Kleinteile bei ebenfalls bei wesaqua bestellt :-))<br><br>> 6-10 Jahre?? Kann ich fast nicht glauben. Aber da ist Jörg der Experte, er<br>> hat auf seiner HP etwas über die Lebensdauer der Membran geschrieben und die<br>> dort angegebenen Zahlen sind sehr niedrig!<br><br>Das gilt dann vermutlich für die von ihm verwendeten "Standardmembrane", welche normalerweise nur für Leitungswasser gedacht ist, die Angaben bzgl der ESPA kannst Du auf der Hydranautics Seite nachlesen, mein Verkäufer der Membran hat mir dies auch bestätigen können, sagte jedoch, daß je nach Arbeitsdruck, auch die Lebenserwartung fallen könnte!<br><br>> Ich verwende Osmosewasser, da ich keine andere Möglichkeit habe. Ist aber<br>> auch egal, der Wasserverbrauch wird trotzdem viel niedriger sein als heute.<br><br>Das in jedem Fall :-))<br><br>> Ich probiere, täglich 400 Liter zu regenerieren. Mal schauen, was meine<br>> Pflanzen dazu meinen ;o).<br><br>400 L ist ganz schön viel, scheinbar scheint es mit der Kombination, die ich hier habe, nicht ganz zu klappen, es sieht eher nach knapp 250 L pro Tag aus, vielleicht hast du mit Deiner Pumpe mehr Glück, ich bin gespannt!<br>Aber selbst westaqua gibt doch maximal 300 L pro Tag an...?!<br>> <br>> Wir bei mir wohl auch so aussehen. Ich gehe langsam bis ca. 70 runter und<br>> danach halte ich diesen Wert eine Weile und schaue, wie das System reagiert.<br>> Danach werde ich hoffentlich auch noch ein bisschen runtergehen.<br><br>Ich denke das sollte kein Problem sein, noch tiefer zu gehen, der pH Wert wird natürlich auch schön tief sinken, doch ich denke nicht, daß er unter 5,4 fallen wird.<br>Ob es den Pflanzen gefällt ist dann tatsächlich eine andere Frage.....<br>Ich habe mir auch so meine Gedanken über die Düngung gemacht, zur Zeit füge ich täglich Eisen zu, doch weiß ich nicht, ob die Membran das so ohne weiteres verkraftet, da sie gegenüber Schwermetallen ja recht empfindlich ist?!<br><br>Viele Grüße Jan
Jan Reimann
 

Re: Fragen Osmosefilter

Beitragvon Andreas (CH) » 10. Dez 2002 08:53

Hallo Jan<br><br>> nein nein, ich habe die shurflo (noch)<br><br>hmm, klar, wo war wohl gestern mein Kopf ;o).<br><br>> Nachdem sich die Fördermenge an Permeat heute wieder etwas<br>> verbessert habe, habe ich die Pumpe wie geplant in die<br>> Garage, hinter dem Aq verfrachtet, gut eingepackt in einer<br>> Kiste, isoliert mit Styropor und Fellen!<br><br>Also hast Du auch Probleme mit dem Lärm? Jörg hatte diese komischerweise nicht und die Aquatec-Pumpe soll in etwa gleich leise sein. Ich hoffe, dass sie in meinem Fall _wesentlich_ leiser sein wird ;o).<br><br>> Leider ließ die Leistung jedoch dadurch etwas nach, was wohl<br>> an dem längeren Ansaugweg liegt (2,6 gegenüber 1,5 m) Oder<br>> eben doch an den etwas kälteren Temperaturen?!<br><br>Hier hast Du halt auch wieder das Problem des nicht regelbaren Spannungsausgangs. Solche Verluste könntest Du damit locker kompensieren.<br><br>> Dann haben wir, bis auf Pumpe und Größe des Kerzenfeinfilters<br>> dieselben Bauteile, denn ich habe mir Druckbehälter und<br>> Kleinteile bei ebenfalls bei wesaqua bestellt :-))<br><br>Das nenne ich standardisierte Versuchsbedingungen ;o).<br><br>> > 6-10 Jahre?? Kann ich fast nicht glauben. Aber da ist Jörg<br>> der Experte, er<br>> > hat auf seiner HP etwas über die Lebensdauer der Membran<br>> geschrieben und die<br>> > dort angegebenen Zahlen sind sehr niedrig!<br>> <br>> Das gilt dann vermutlich für die von ihm verwendeten<br>> "Standardmembrane", welche normalerweise nur für<br>> Leitungswasser gedacht ist, die Angaben bzgl der ESPA kannst<br>> Du auf der Hydranautics Seite nachlesen, mein Verkäufer der<br>> Membran hat mir dies auch bestätigen können, sagte jedoch,<br>> daß je nach Arbeitsdruck, auch die Lebenserwartung fallen<br>> könnte!<br><br>Sorry, ich habe da ganz schön was durcheinander gebracht. Ich meinte die Membran der Pumpe, aber Jörg bezieht sich auf den Motor! Dieser soll im Dauerbetrieb eine Lebenserwartung von knapp 3 Monaten haben! Bei der Aquatec-Pumpe hingegen empfiehlt der Hersteller, die _Membran_ alle 2 Jahre auszuwechseln. So, jetzt sollte es stimmen ;o).<br><br>> > Ich probiere, täglich 400 Liter zu regenerieren. Mal<br>> schauen, was meine<br>> > Pflanzen dazu meinen ;o).<br>> <br>> 400 L ist ganz schön viel, scheinbar scheint es mit der<br>> Kombination, die ich hier habe, nicht ganz zu klappen, es<br>> sieht eher nach knapp 250 L pro Tag aus, vielleicht hast du<br>> mit Deiner Pumpe mehr Glück, ich bin gespannt!<br>> Aber selbst westaqua gibt doch maximal 300 L pro Tag an...?!<br><br>Ja, 300 L bei 4 bar. Aber 950 L bei 10 bar!! Da ich ein regelbares Netzteil habe, kann ich auch höhere Drücke erreichen und denke eigentlich schon, dass ich 400 L Tagesleistung erreichen kann. Hast Du einen Manometer? Wenn ja, welcher Druck ist auf Deiner Anlage? Ich möchte so gegen 6 bar gehen, lieber nicht mehr. Du hast ja die 24 Volt Pumpe. Aber Du betreibst sie nur mit 5 Volt (Computernetzteil)? Bin kein Elektroniker, aber sollest Du nicht eine höhere Spannung einstellen können, damit die Leistung der Anlage zunimmt? Ich kriege (wenn ich mich nicht irre) die 12 Volt Version. Es wird sich herausstellen, welche Spannung ich einstellen muss, damit die Leistung meinen Vorstellungen entspricht.<br><br>> Ich denke das sollte kein Problem sein, noch tiefer zu gehen,<br>> der pH Wert wird natürlich auch schön tief sinken, doch ich<br>> denke nicht, daß er unter 5,4 fallen wird.<br>> Ob es den Pflanzen gefällt ist dann tatsächlich eine andere<br>> Frage.....<br><br>Wir werden sehen ;o). Die neuen Bilder auf Jörgs Homepage sehen auf jeden Fall genial aus, und ich nehme an, dass zum Zeitpunkt der Aufnahme der O-Filter schon eine Weile in Betrieb war. Aber vielleicht kann ja Jörg noch was dazu sagen, vor allem auch in Bezug auf den Leitwert, welchen er angestrebt hat?<br><br>> Ich habe mir auch so meine Gedanken über die Düngung gemacht,<br>> zur Zeit füge ich täglich Eisen zu, doch weiß ich nicht, ob<br>> die Membran das so ohne weiteres verkraftet, da sie gegenüber<br>> Schwermetallen ja recht empfindlich ist?!<br><br>Ups, das ist ein Punkt, welchem ich noch gar keine Bedeutung beigemessen habe!! Ich dachte einfach, dass ich die Düngerzugabe (Dosierpumpe) verdoppeln kann. Das muss ich wirklich nochmal überdenken. Pflanzen wie Vallisnerien könnte ich mit Lehmkugeln düngen, aber ich habe vor allem Angst um meine Schwimmpflanzen (Hornfarn). Auch hier würde mich interessieren, wie das Jörg gelöst hat, da er ja ein sehr schön und dicht bepflanztes Becken hat.<br><br>Viele Grüsse, Andreas
Andreas (CH)
 

Re: Fragen Osmosefilter

Beitragvon Jörg Ohliger » 10. Dez 2002 09:42

Hallo Jan und Andreas,<br><br>ganz kurz, weil nicht viel Zeit:<br><br>- Leitwert: nicht so viel spekulieren, der stellt sich halt irgendwie ein. Maßgebend ist die Frischwasserzufuhr ins Aq und der LW des Spülwassers. Nach meiner (kurzen) Erfahrung sind sehr niedrige LW nicht unbedingt vorteilhaft. Die Pflanzen haben LW-Änderungen nicht gerne, Konstanz ist gefragt. Sie brauchen auch einige Zeit, um sich auf den niedrigen LW einzustellen. Danach sieht man Anstiege des LW sofort am schlechten Pflanzenzustand. LW bei mir zur Zeit ca. 90 bei pH 5,5, niedrigere LW sind bei mir utopisch weil der pH fällt.<br><br>- Membranleistung: ist von Druck, Temperatur, LW und vom Zustand der Membran abhängig. Der Zustand der Membran verschlechtert sich gegenüber Neuzustand deutlich, wenn man Glück hat, pendelt er sich ein. Meine Membranen regeneriere ich von Zeit zu Zeit und komme so seit Mai über die Runden. Die Leistung ist gegenüber Neuzustand deutlich geringer, aber ausreichend.<br><br>- Pumpendruck: nicht zu hoch einstellen, das vertragen die Pumpen auf Dauer nicht so gut. Ich denke 6 bar sind o.k.. Einstellen des Druckes ist über das Spülventil möglich, eine Regelung der Spannung ist nicht unbedingt erforderlich. Abgesenkte Spannung führt bei hohem Pumpendruck zu enormer Stromaufnahme, der Motor wird heiß. Das kann auf die Dauer auch nicht so gut sein.<br><br>Gruß Jörg
Jörg Ohliger
 

Re: Fragen Osmosefilter

Beitragvon Andreas (CH) » 10. Dez 2002 10:20

Hallo Jörg<br><br>> - Leitwert: nicht so viel spekulieren, der stellt sich halt<br>> irgendwie ein. <br><br>Nur wenn man den Leitwert nicht regelt, was bei mir aber der Fall ist. Der Leitwert ist deshalb eigentlich frei wählbar, natürlich sollte man es nach unten nicht übertreiben.<br><br>> Maßgebend ist die Frischwasserzufuhr ins Aq<br>> und der LW des Spülwassers. Nach meiner (kurzen) Erfahrung<br>> sind sehr niedrige LW nicht unbedingt vorteilhaft. Die<br>> Pflanzen haben LW-Änderungen nicht gerne, Konstanz ist<br>> gefragt. Sie brauchen auch einige Zeit, um sich auf den<br>> niedrigen LW einzustellen. Danach sieht man Anstiege des LW<br>> sofort am schlechten Pflanzenzustand. <br><br>Ich probiere auch, den Leitwert nur langsam zu senken. Bin von 200 langsam auf ca. 140 gegangen, und dann musste ich den O-Filter ausschalten. Nun halte ich diesen Wert und gehe dann langsam weiter runter. Ich schätze, ich gehe auch mal so auf 80-90 und beobachte dann, was in den folgenden Wochen passiert.<br><br>> LW bei mir zur Zeit ca.<br>> 90 bei pH 5,5, niedrigere LW sind bei mir utopisch weil der<br>> pH fällt.<br><br>Der pH wird wohl auch bei mir der limitierende Faktor sein. Düngst Du immer noch CO2?<br><br>> - Membranleistung: ist von Druck, Temperatur, LW und vom<br>> Zustand der Membran abhängig. Der Zustand der Membran<br>> verschlechtert sich gegenüber Neuzustand deutlich, wenn man<br>> Glück hat, pendelt er sich ein. Meine Membranen regeneriere<br>> ich von Zeit zu Zeit und komme so seit Mai über die Runden.<br>> Die Leistung ist gegenüber Neuzustand deutlich geringer, aber<br>> ausreichend.<br><br>Hat sich das seit der Vorschaltung des Kerzenfilters nicht gebessert? Ich bin gespannt, wie sich das bei mir verhalten wird. Eigentlich erhoffe ich mir von der Komination Kerzenfilter-autom. Spülventil gute Resultate. Ausserdem ist meine Membran brackwassertauglich, das sollte auch noch ein bisschen helfen. Perekt wäre ein Sandfilter wie ihn Norbert hat, der filtert alles raus. Braucht aber auch wieder Platz. <br><br>> - Pumpendruck: nicht zu hoch einstellen, das vertragen die<br>> Pumpen auf Dauer nicht so gut. Ich denke 6 bar sind o.k..<br>> Einstellen des Druckes ist über das Spülventil möglich, eine<br>> Regelung der Spannung ist nicht unbedingt erforderlich.<br>> Abgesenkte Spannung führt bei hohem Pumpendruck zu enormer<br>> Stromaufnahme, der Motor wird heiß. Das kann auf die Dauer<br>> auch nicht so gut sein.<br><br>Auch ein Punkt, welchem ich noch nicht Beachtung geschenkt habe. Also lieber die Pumpe mit möglichst hoher Voltzahl betreiben, dafür das Spülventil öffnen, bis der Druck auf ca. 6 bar absinkt?<br><br>Danke für die Stellungnahme und viele Grüsse,<br>Andreas
Andreas (CH)
 

Re: Fragen Osmosefilter

Beitragvon Jan Reimann » 10. Dez 2002 10:30

Hallo Andreas,<br><br>> > nein nein, ich habe die shurflo (noch)<br>> <br>> hmm, klar, wo war wohl gestern mein Kopf ;o).<br><br>ist ja kein Problem, stehe auch oft genug auf dem Schlauch :-))<br><br>> Also hast Du auch Probleme mit dem Lärm? Jörg hatte diese komischerweise<br>> nicht und die Aquatec-Pumpe soll in etwa gleich leise sein. Ich hoffe, dass<br>> sie in meinem Fall _wesentlich_ leiser sein wird ;o).<br><br>Lärm würde ich es wirklich nicht nennen, ich denke es ist kaum lauter als ein durchschnittliches PC-Netzteil und dann hört man eben noch das leichte klackern der Pumpe. <br>Wenn man sich nur den ganzen Tag in dem Raum aufhält, wo die Pumpe sitzt, wird es unangenehm, vor allem wenn man daneben lernen muß :-))<br>Leider ging der Platzwechsel nur auf Kosten der Leistung, daher suche ich nach einer Alternative.<br>Die könnte z.B. der Heizungskeller unter dem Aq sein, doch dazu müßte ich ein kleines Loch in die Decke bohren, was ich mir nur ungern zutraue, da in dem Teil des zimmers Fußbodenheizung liegt!<br><br>> > Leider ließ die Leistung jedoch dadurch etwas nach, was wohl<br>> > an dem längeren Ansaugweg liegt (2,6 gegenüber 1,5 m) Oder<br>> > eben doch an den etwas kälteren Temperaturen?!<br>> <br>> Hier hast Du halt auch wieder das Problem des nicht regelbaren<br>> Spannungsausgangs. Solche Verluste könntest Du damit locker kompensieren.<br><br>Wie mir scheint, bin ich noch wesentlich weniger Elektriker als Du ;-))<br>Ich weiß nur, daß das Netzteil auf 7V eingestellt ist, die Pumpe wird dabei nicht sehr warm?!?!?!?! <br>Ich wüßte aber nicht, wie ich es umstellen sollte, da mir das alles gemacht wurde :-))<br><br>> > Dann haben wir, bis auf Pumpe und Größe des Kerzenfeinfilters<br>> > dieselben Bauteile, > <br>> Das nenne ich standardisierte Versuchsbedingungen ;o).<br><br>Das kann man wohl sagen, doch mit der Pumpe wirst Du sicherlich besser fahren, als ich!<br>Darf ich fragen, wo Du sie bestellt hast oder habe ich das schon?!<br><br>> Sorry, ich habe da ganz schön was durcheinander gebracht. Ich meinte die<br>> Membran der Pumpe, aber Jörg bezieht sich auf den Motor! Dieser soll im<br>> Dauerbetrieb eine Lebenserwartung von knapp 3 Monaten haben! Bei der<br>> Aquatec-Pumpe hingegen empfiehlt der Hersteller, die _Membran_ alle 2 Jahre<br>> auszuwechseln. So, jetzt sollte es stimmen ;o).<br><br>Sorry, da stand ich wohl eher auf dem Schlauch:-))<br>Ja, die Lebensdauer der shurflo fällt mit Sicherheit, durch den Dauerbetrieb!<br><br>> Ja, 300 L bei 4 bar. Aber 950 L bei 10 bar!! Da ich ein regelbares Netzteil<br>> habe, kann ich auch höhere Drücke erreichen und denke eigentlich schon, dass<br>> ich 400 L Tagesleistung erreichen kann. <br><br>OK, dann könnte es wirklich klappen, hmm die Pumpe ist schon nicht schlecht sollte alles so klappen, wie Du Dir das vorstellst:-))<br><br>> Hast Du einen Manometer? Wenn ja, welcher Druck ist auf Deiner Anlage? <br><br>Nein ich habe keinen, der Druck wurde mal beim Betrieb von 3 Membranen parallel gemessen, da waren es ca 5 bar, jetzt dürften es 4 - 4,5 sein!<br><br>> nicht mehr. Du hast ja die 24 Volt Pumpe. Aber Du betreibst sie nur mit 5<br>> Volt (Computernetzteil)? Bin kein Elektroniker, aber sollest Du nicht eine<br>> höhere Spannung einstellen können, damit die Leistung der Anlage zunimmt?<br><br>Sie ist auf 7 V eingestellt, ob ich höher gehen sollte/kann, weiß ich nicht?!<br><br>> Ups, das ist ein Punkt, welchem ich noch gar keine Bedeutung beigemessen<br>> habe!! Ich dachte einfach, dass ich die Düngerzugabe (Dosierpumpe)<br>> verdoppeln kann. Das muss ich wirklich nochmal überdenken. <br><br>Möchte Dir ja nicht umsonst Angst machen, da sollten sich vielleicht nochmal ein paar Experten mit beschäftigen?! Doch erschien es mir logisch?!<br><br>Viele Grüße Jan
Jan Reimann
 

Re: Fragen Osmosefilter

Beitragvon Jan Reimann » 10. Dez 2002 10:39

Hallo Jörg,<br> <br>> - Membranleistung: ist von Druck, Temperatur, LW und vom Zustand der Membran<br>> abhängig. Der Zustand der Membran verschlechtert sich gegenüber Neuzustand<br>> deutlich, wenn man Glück hat, pendelt er sich ein.<br><br>Meinst Du nun die Leistung der Pumpenmembran oder der Osmosemembran?<br>Scheinbar scheint die Temp dann bei mir noch einmal zu einer Verschlechterung der Pumpenleistung geführt zu haben, doch auch dies hat sich nun (hoffentlich) bei knapp 240 L/Tag eingependelt. Ist zwar nicht so toll aber zur Zeit nicht anders möglich!<br>Der LW im Becken ist aber immerhin in 2 Tagen von 230 auf 170 gefallen!<br><br>> - Pumpendruck: nicht zu hoch einstellen, das vertragen die Pumpen auf Dauer<br>> nicht so gut. Ich denke 6 bar sind o.k.. Einstellen des Druckes ist über das<br>> Spülventil möglich, eine Regelung der Spannung ist nicht unbedingt<br>> erforderlich. Abgesenkte Spannung führt bei hohem Pumpendruck zu enormer<br>> Stromaufnahme, der Motor wird heiß. Das kann auf die Dauer auch nicht so gut<br>> sein.<br><br>Wie gesagt, ist das Netzteil bei mir auf 7 V eingestellt, ist das nun hoch oder eher niedrig oder normal....?<br>6 bar..... ich wäre froh, wenn ich die erreichen könnte, z Zt dürften es vielleicht 4 sein?!<br>Spülverhältnis ist recht großzügig eingestellt. 1L Permeat in mind. 6 Minuten ggü. 1L Spülwasser in 1:45 Minuten.<br>Westaqua schreibt ja, daß man die Anlage bei 1:2 betreiben kann, ich trau dem aber nicht so?!<br><br>Viele Grüße Jan
Jan Reimann
 

Re: Fragen Osmosefilter

Beitragvon Andreas (CH) » 10. Dez 2002 11:13

Hallo Jan<br><br>> Lärm würde ich es wirklich nicht nennen, ich denke es ist<br>> kaum lauter als ein durchschnittliches PC-Netzteil und dann<br>> hört man eben noch das leichte klackern der Pumpe.<br>> Wenn man sich nur den ganzen Tag in dem Raum aufhält, wo die<br>> Pumpe sitzt, wird es unangenehm, vor allem wenn man daneben<br>> lernen muß :-))<br><br>Das Netzteil ist auch laut? Dieses typische "PC-Rauschen"? Mein Netzteil (Conrad) ist zum Glück sehr leise, denn diesen PC-Geräuschen kann ich schon 8.5 Stunden pro Tag lauschen, das reicht mir ;o).<br><br>> Wie mir scheint, bin ich noch wesentlich weniger Elektriker<br>> als Du ;-))<br>> Ich weiß nur, daß das Netzteil auf 7V eingestellt ist, die<br>> Pumpe wird dabei nicht sehr warm?!?!?!?!<br>> Ich wüßte aber nicht, wie ich es umstellen sollte, da mir das<br>> alles gemacht wurde :-))<br><br>Siehe Beitrag von Jörg. Wenn der Druck zu hoch ist, kann man das Spülventil etwas mehr öffnen. Mehr als 7 Volt brauchst Du bestimmt nicht, also hast Du kein Problem mit Deinem Netzteil (und ich könnte mich mal wieder selber verhauen ;o). Ich habe meine Shurflo damals mit ca. 4-5 Volt betrieben und erreichte damit ca. 6 bar Druck. <br><br>> > Das nenne ich standardisierte Versuchsbedingungen ;o).<br>> <br>> Das kann man wohl sagen, doch mit der Pumpe wirst Du<br>> sicherlich besser fahren, als ich!<br>> Darf ich fragen, wo Du sie bestellt hast oder habe ich das<br>> schon?!<br><br>Hast ne Mail ;o).<br><br>> OK, dann könnte es wirklich klappen, hmm die Pumpe ist schon<br>> nicht schlecht sollte alles so klappen, wie Du Dir das<br>> vorstellst:-))<br><br>Ja eben, WENN ;o). Schlimmer als mit der Shurflo kann's sicher nicht werden.<br><br>> > Hast Du einen Manometer? Wenn ja, welcher Druck ist auf<br>> Deiner Anlage?<br>> <br>> Nein ich habe keinen, der Druck wurde mal beim Betrieb von 3<br>> Membranen parallel gemessen, da waren es ca 5 bar, jetzt<br>> dürften es 4 - 4,5 sein!<br><br>Ich würde unbedingt einen Manometer einbauen. Die kosten nicht alle Welt und sind sehr einfach einzubauen. Ist ein gutes Hilfsmittel um den Betrieb zu überwachen. Auch sieht man gut, wenn mal ein Vorfilter langsam zusetzt.<br><br>> Möchte Dir ja nicht umsonst Angst machen, da sollten sich<br>> vielleicht nochmal ein paar Experten mit beschäftigen?! Doch<br>> erschien es mir logisch?!<br><br>Kann schon sein, dass Eisen der Membran zusetzt. Ich hoffe, dass sich diesbezüglich jemand auskennt!<br><br>Viele Grüsse, Andreas
Andreas (CH)
 

Re: Fragen Osmosefilter

Beitragvon Jan Reimann » 10. Dez 2002 12:57

Hallo Andreas, Jörg, Portaler !<br><br>ich habe nun die Pumpe mit etwas mulmigen Gefühl auseinandergeschraubt; mulmig deshalb, weil ich mein Glück oder auch Unvermögen bei solchen Aktionen kenne und daher die Angst hatte, daß danach entweder das Wasser aus allen Seiten spritzt oder die Leistung kaum messbar ist.<br>Also, ich habe dann die Membrane gesäubert und die Kontakt-/Dichtstellen mit Lagerfett beschmiert.<br>Danach habe ich die Sachen wieder fest zusammengeschraubt und angeschlossen, übrigens wieder drinnen, ich glaube draußen wären mir die Finger eingefroren :-))<br>Dann sofort auf den Permeatstrahl geschaut und siehe da, eine wesentliche Verbesserung, auch beim Spülwasserstrahl!<br>Ich konnte bis jetzt auch noch kein Leck an der Pumpe ausmachen!<br>Das Verhältnis sieht nun wie folgt aus:<br>Permeat: 1L Permeat in knapp 4 Minuten = ca 360 L pro Tag<br> 1L Spülwasser in 1:15 Minuten<br>Ob die Verbesserung nun vielleicht auch mit der Wärme hier im Raum ggü der Kälte in der Garage zu tun hat, weiß ich nicht, den Ansaugweg habe ich übrigens nicht verringert (derselbe Schlauch)<br>Werde sie nun erst einmal hier drin lassen, bei den Minusgraden in der Garage... obwohl in der gebastelten Kiste angenehme Temperaturen waren.<br>Hat die Kälte eigentlich auch Einfluß auf das Netzteil?<br><br>Viele Grüße Jan
Jan Reimann
 

Re: Fragen Osmosefilter

Beitragvon Andreas (CH) » 10. Dez 2002 13:15

Hallo Jan<br><br>> Meinst Du nun die Leistung der Pumpenmembran oder der<br>> Osmosemembran?<br><br>Jörg meint hier die Osmosemembran.<br><br>> Scheinbar scheint die Temp dann bei mir noch einmal zu einer<br>> Verschlechterung der Pumpenleistung geführt zu haben, doch<br>> auch dies hat sich nun (hoffentlich) bei knapp 240 L/Tag<br>> eingependelt. Ist zwar nicht so toll aber zur Zeit nicht<br>> anders möglich!<br><br>Ich weiss nicht, ob die Temperatur einen so grossen Einfluss auf die Leistung der Pumpe hat, ich kann's mir fast nicht vorstellen. Allerdings kann ich mich auch irren ;o). Aber mittlerweile hast Du ja eine Verbesserung erreicht, indem Du die Membran gereinigt hast, also wird wohl eher diese Verschmutzung das Problem gewesen sein. Hier eine wesentliche Frage: Hast Du einen Vorfilter vor der Druckpumpe?<br><br>> Der LW im Becken ist aber immerhin in 2 Tagen von 230 auf 170<br>> gefallen!<br><br>Find ich fast ein bisschen schnell. Ich gehe in täglichen 10er Schritten runter.<br> <br>> Westaqua schreibt ja, daß man die Anlage bei 1:2 betreiben<br>> kann, ich trau dem aber nicht so?!<br><br>Das bezieht sich auf den Betrieb am Wassernetz, da ist natürlich Sparsamkeit oberstes Gebot, da die Verschwundung von Wasser ja eigentlich der wesentliche Nachteil einer UOA ist. Das Leitungswasser führt auch eine wesetlich kleinere Schmutzfracht als das Spülwasser. Beim Osmosefilter ist der Aspekt der Sparsamkeit eigentlich nicht wichtig, da das Wasser nicht verloren geht. Man darf also ruhig ein grosszügigeres Verhältnis einstellen, imho sollte man das sogar, da dadurch die Membranoberfläche besser "abgespült" wird und daher geschont wird.<br><br>Viele Grüsse, Andreas
Andreas (CH)
 

Re: Fragen Osmosefilter

Beitragvon Jan Reimann » 10. Dez 2002 13:17

Hallo Andreas,<br><br><br>> Das Netzteil ist auch laut? Dieses typische "PC-Rauschen"? Mein Netzteil<br>> (Conrad) ist zum Glück sehr leise, denn diesen PC-Geräuschen kann ich schon<br>> 8.5 Stunden pro Tag lauschen, das reicht mir ;o).<br><br>Komisch, das Teil ist auch von Conrad aber schon etwas älter, es ist wirklich nicht soooo laut, aber man hört es eben :-))<br><br>> Siehe Beitrag von Jörg. Wenn der Druck zu hoch ist, kann man das Spülventil<br>> etwas mehr öffnen. Mehr als 7 Volt brauchst Du bestimmt nicht, also hast Du<br>> kein Problem mit Deinem Netzteil (und ich könnte mich mal wieder selber<br>> verhauen ;o). Ich habe meine Shurflo damals mit ca. 4-5 Volt betrieben und<br>> erreichte damit ca. 6 bar Druck.<br><br>Ohje, 4-5 Volt, das war wohl etwas wenig....<br><br>> > Das kann man wohl sagen, doch mit der Pumpe wirst Du<br>> > sicherlich besser fahren, als ich!<br>> > Darf ich fragen, wo Du sie bestellt hast oder habe ich das<br>> > schon?!<br>> <br>> Hast ne Mail ;o).<br><br>yepp, hab ich :-)))<br><br>> > OK, dann könnte es wirklich klappen, hmm die Pumpe ist schon<br>> > nicht schlecht sollte alles so klappen, wie Du Dir das<br>> > vorstellst:-))<br>> <br>> Ja eben, WENN ;o). Schlimmer als mit der Shurflo kann's sicher nicht werden.<br><br>Bei mir scheint es ja nun doch besser zu werden, siehe neuen Beitrag in diesem Thread!<br>WENN es so bleibt, dann bin ich absolut zufrieden!<br><br>> Ich würde unbedingt einen Manometer einbauen. Die kosten nicht alle Welt und<br>> sind sehr einfach einzubauen. Ist ein gutes Hilfsmittel um den Betrieb zu<br>> überwachen. Auch sieht man gut, wenn mal ein Vorfilter langsam zusetzt.<br><br>Da hast Du recht, werde mich mal danach umschauen, sollten doch eigentlich im Baumarkt zu erwerben sein oder?<br><br>> Kann schon sein, dass Eisen der Membran zusetzt. Ich hoffe, dass sich<br>> diesbezüglich jemand auskennt!<br><br>Ich denke da müssen wir noch einmal extra nachfragen ;-))<br><br>Viele Grüße Jan
Jan Reimann
 

Re: Fragen Osmosefilter

Beitragvon Andreas (CH) » 10. Dez 2002 14:40

Hallo Jan<br> <br>> Da hast Du recht, werde mich mal danach umschauen, sollten<br>> doch eigentlich im Baumarkt zu erwerben sein oder?<br><br>Hmm, wird wohl schwierig. Der Bereich sollte ja 10 bar nicht überschreiten. Ich habe das Teil auch gleich bei Westaqua bestellt. Da kann man dann gleich den Osmoseschlauch reinstecken und fertig. Keine Probleme mit Anschluss-Dimensionen etc....<br><br>> Ich denke da müssen wir noch einmal extra nachfragen ;-))<br><br>Das ist schon noch ein Punkt, welcher geklärt werden muss. Norbert wird da wohl passen, da er ja prinzipiell nicht düngt (hat er mir jedenfalls mal gesagt). Evt. könnte man den Dünger ja sogar weglassen! Nun, ein Versuch wärs wert, denn die Tigerlotus und die Riesenvallisnerien könnte ich mit Lehm düngen und dann bleibt nur noch das Javafarn und das Schwimmfarn, und das wächst bei mir auch in Becken, wo ich keinen Dünger zuführe. Vielleicht reicht CO2? Aber auch das ist eine weitere Fragen, inwiefern kann man in solch weichem Wasser noch mit CO2 düngen? Huii, da gibts noch kräftig was zu hirnen...;o)<br><br>Viele Grüsse, Andreas
Andreas (CH)
 

Nächste

Zurück zu Das Diskussions Forum

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste