von Markus Klein » 8. Aug 2008 20:31
[i]Hallo zusammen,
wenn ihr Argumente braucht, warum ein Neueinsteiger mit parafreien anfangen soll, finde ich den Einwand:"schaut bei Krankheiten nach" einfach super. Ich habe parafreie von Heiko aus Vehrden und bin absolut happy mit den Tieren. Er gab mir auch parafreie Ancistrus mit als Beifische, Für ein Becken reicht das am Anfang.
Ich hab mich vor zwei Jahren für parafreie entschieden, weil ich einen kompetenten Mentor in Person von Pierre hatte. Er leistete bei mir Überzeugungsarbeit ohne Ende, aber ob jetzt parafrei oder nicht, Grundvoraussetzungen sind genug Platz im Aquarium, optimale und stabile Wasserwerte und ein gut eingefahrenes Becken mit Filterdreck aus einem anderen AQ. Im Raum.Berlin bin ich überzeugt, dass eine Osmoseanlage unabdingbar ist.
Ich für mich kann keinen Vergleich zwischen beiden Haltungsarten ziehen, ich habe gleich damit angefangen. Trotzdem hatte ich bisher eigentlich nur klar erklärbare Ausfälle und sonst keine medikamentösen Behandlungen nötig, mein Becken wird wöchentlich mit kleinem WW versorgt( Osmosewasser+Torf+Salz), mein "Biofilter" ist seit Beginn unangetastet, meinen Topffilter reinige ich nur wegen junger Panzerwelsezucht jeweils im 3-Monate.Turnus und der Innenfeinfilter wöchentlich. Das war's an Arbeit. Also keine Rede von riesigem Aufwand.
Ich habe für mich eine Haltung des "Königs der AQ-Fische" auf sehr niedrigem Arbeitsniveau und sowohl ich als auch die Fische fühlen sich sichtbar wohl.
Ich denke, ein solcher Bericht ist auch Werbung für diese Art der Tierhaltung, natürlich schaue ich ab und an neidisch auf Wildfänge und deren Pracht, aber mein Weg ist ein anderer.
Grüße aus Apeldoorn(NL)
Markus
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