Druckfester Außenfilter im Selbstbau

Dokumentationen über Planung und Aufbau von Aquarien und Anlagen

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Druckfester Außenfilter im Selbstbau

Beitragvon randy_andy » 19. Jan 2008 15:25

Hallo Leute,

wer kennt das nicht, das eigene Filtervolumen ist zu klein und man hat auch keine Bohrung oder einen Überlauf für ein Filterbecken. Das Problem gab es bei einem Kollegen von mir auch und nun habe ich ihn einen druckfesten Außenfilter mit 60L Volumen gebaut. Und das beste, dieser Filter kostet, wenn man alles inkl. einer Pumpe neu kauft, gerade mal 170-180 EUR.

Nun folgt eine bebilderte Bauanleitung zum Nachahmen.......

1. An erster Stelle steht natürlich das Gefäß, wir haben uns für ein Getränkefass der Firma Graf (Klick) entschieden, da man für diese Fässer sämtlich Ersatzteile (O-Ring, Deckel, oder was auch immer) einzeln kaufen kann. Diese gibt es in verschieden Größe, mein Kollege hatte noch einige 60L Fässer im Keller stehen. Wir habe auch andere Fässer (diese blauen z.B.) probiert, aber die haben wir nie richtig Dicht bekommen.

Nun erst mal ein par Bilder vom Fass.........
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das Fass von oben
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von der Seite
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Bild_03.jpg
und der Deckel, dieser muss dann noch modifiziert werden, mehr dazu im Punkt 2
Bild_03.jpg (106.27 KiB) 2911-mal betrachtet
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Beitragvon randy_andy » 19. Jan 2008 15:35

2. nun kommen wir zu den Anschlüssen:

wir haben für den Filter 2 PVC-Durchführungen, 2 90° Winkel und 2 Eheim-Hähne gebraucht. Um die Hähne in die Winkel zu bekommen haben wir uns zwei Adapter (siehe Bild 4 und 5) gedreht, wer diese Möglichkeit nicht hat, der kann auch einfach 2 PVC-Schlauchstutzen verwenden. Nun muss man den Deckel etwas bearbeiten. Als erstes "flext" man den Stutzen (im Bild 3 mit einem Pfeil gekennzeichnet) ab, danach schleift man die Versteifungsrippen noch etwas weg und als letztes muss noch das Loch für die Durchführung in den Deckel, das geht am besten mit einem "Tannenzapfenbohrer". Dann muss noch ein Loch in das Fass hinein, das macht man am besten so weit unten wie möglich auch wieder mit dem "Tannenzapfenbohrer".
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Beitragvon randy_andy » 19. Jan 2008 15:41

3. Jetzt kommt auch schon das Filtermaterial. Wir haben uns als erste Lage für eine mittlere Filterschaummatte entschieden, diese wird einfach zurecht geschnitten und in das Fass gelegt, unter der Matte sind etwa 5cm Luft, da sitzt der Einlauf in das Fass und das Wasser kann sich so auch schön gleichmäßig verteilen. Als zweite Schicht haben wir 40L Aquaclay F 13-20 genommen. Nun kommen noch mal etwa 5-10 Liter Zeolith ober drauf und dann war es das auch schon.
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Beitragvon randy_andy » 19. Jan 2008 15:51

Hier noch das fertige Fass. Aktuell steht das Fass noch neben dem Schrank, um einfach zu testen ob auch alles richtig läuft. Bis jetzt läuft es seit 1 Woche ohne Probleme.
Das Fass wird momentan mit einem altem Eheim-Topf (ich glaube 16 Watt), der mit Filterwatte gefüllt ist und so auch als Vorfilter agiert, betrieben. Wenn das Fass dann allerdings in den Schrank wandert, werden wir es mit einer Außenpumpe (z.B. Oceanrunner von Aqua-Medic) betreiben. Es wird dann alles über diese Pumpe laufen, eine Hauptleitung, damit wir die Pumpe nicht drosseln müssen , nach oben ins Becken, den Filter und einen CO²-Außenreaktor jeweils in einem Bypass. Da werden wir dann bei dem Ansaugstutzen der Pumpe einen Vorfilter im Aquarium bauen.

Nun bitte ich um Fragen und Anregungen........
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Beitragvon Dirk_B » 20. Jan 2008 14:54

Hallo Andy,
Respekt …:klatsche
Gruß Dirk






Wer Rechtschreibfehler findet der soll sie sammeln und auf eine Karte kleben .
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Beitragvon Maggok » 21. Jan 2008 11:41

Hallo,

hört sich interessant an. Fände ein Feed back nach ein paar Monaten nochmal super interessant.

Gruss aus Hannover, MIchael
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Beitragvon Markus Klein » 24. Jan 2008 09:36

Hallo zusammen,

ich finde den Bericht vom Biofilter gut, die gleiche Idee hatte ich schon vor ca 1,5 Jahren. Der Aufbau ist fast derselbe, als Filtermaterial habe ich alles genommen, was bei e.bay günstig waer und eine große Oberfläche hatte. Seit einer Woche habe ich auf ein 60l Fass umgesattelt, da der erste Versuch durch mechanische Belastung des eingeklebten Auslassdeckel einen Riss bekam. Ich hatte die obere Bohrung etwas stramm gemacht, dadurch gab es einen Spannungsriss. Insgesamt kann ich nach über einem Jahr sagen, günstiger Biofilter, der seine Aufgabe voll und ganz erfüllt.
Wasser absolut unproblematisch, da keine Schwankungen der WW da sind.
Also ist mein Feedback schon auf langzeiterfahrung.

Gruß Markus
Markus Klein
 

Beitragvon randy_andy » 28. Jan 2008 14:11

Hallo,

ein Feedback nach ein par Monaten, kein Problem, hatte ich so wie so vor. Aber Markus hat da ja schon über 1 Jahr Erfahrungen Sammeln können. Was soll auch groß passieren, außer das er undicht wird, das kann bei jedem Außenfilter auch passieren. Die Fässer von Graf sind dafür wirklich bestens geeignet. Ich baue dieses Wochenende bei einem weiteren Kollegen noch einen auf. Vom Aufbau her genau wie der erste, aber der hat dann 100L Fassungsvermögen. :wink:

Gruß Andy
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