doppelter 2028

Das Forum rund um den Diskus und die Aquaristik

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Beitragvon Fino » 28. Jun 2009 21:38

Hallo Hannes,

arbeitest du immer noch mit beiden Eheim 2028 oder hast du inzwischen einen der beiden (der ja bei deinem geringen Besatz überflüssig ist) im Interesse der Umwelt und deines Geldbeutels eingespart :) ?

Frage nur nach, da ich gerade in einem anderen thread gelesen habe, dass du auch der Meinung bist, dass für die Größe der notwendigen Filterkapazität nicht allein das Beckenvolumen, sondern auch der „Faktor Fisch“ zu berücksichtigen ist.

Viele Grüße

Klaus
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Beitragvon Mr. RT » 28. Jun 2009 22:19

Oh man Klaus, :wink:
du bist aber hartnäckig!
Bisher haben wir nur gute Erfahrungen damit gemacht. Es ist ja auch nicht so, als ob wir die beiden 2028 extra dafür gekauft hätten. Die waren einfach da :D . Und da ich ein Anhänger von großzügigem Filtervolumen bin, habe ich mich entschieden, die beiden auch zu nutzen. Wenn ich einen neuen Außenfilter hätte kaufen müssen, dann wäre es der 2080 geworden. Da hätte ich dann auch genügend Volumen gehabt. Bums aus!
Ich bin auf deine Diskussion nicht eingegangen, weil es eh sinnlos ist. Du behauptest zwei Filter wären Quatsch, mit dem Argument, die Anzahl der Denitrifizierenden Bakterien richte sich nach der Belastung und nicht nach dem Filtervolumen. Hier gebe ich dir natürlich (teilweise) recht. Bei ausreichendem Filtervolumen ist dies sicher so. Wenn das Volumen allerdings nicht ausreicht, werden sich unter Umständen eben nicht so viele Bakterien ansiedeln, wie belastungsmäßig auch gebraucht werden. Logisch oder?
Der Punkt ist, dass keiner von uns beiden sagen kann, wie viel Filtervolumen nun effektiv im individuellen Fall benötigt werden.

Dein zweites Argument gegen die Theorie der Ausfallsicherheit und der Unempfindlichkeit gegenüber zu grobem Reinigen bei zwei gleich großen Filtern (Backup-Lösung) war, dass deiner Meinung nach das Gros der Bakterien nur in einem der beiden Filter sein würde.
1. Ist meines Wissens nach die Verteilung der Bakterien in einem solchen Fall nicht durch geeignete Methoden statistisch erforscht.
2. Stimme ich dir durchaus zu, dass durch das Entfernen (oder Ausfall) eines Filters die Abbauleistung des (Gesamt-) Filtersystem kurzfristig gestört sein könnte, ABER es dürfte auch dir klar sein, dass der verbliebene Filter ein leichteres Spiel mit der Wiederherstellung der erforderlichen Abbauleistung haben wird, als wenn du einen Filter komplett neu starten müsstest.
Fällt also bei der von dir proklamierten Ein-Filter-Lösung der Filter aus, musst du ihn komplett neu einfahren. Bei meiner Lösung hingegen, müssen sich nur die (evtl. in etwas kleinerer Anzahl vorhandenen) Bakterienstämme der alleinigen Bewältigung anpassen. Das auch in dem (deiner Ansicht nach) weniger besiedelten Filter dennoch relativ viele Bakterien mit passendem Milieu vorhanden sein dürften, wirst wohl selbst du nicht bestreiten. :wink:
Da aber die Vermehrung der Bakterien dann - wie du wissen wirst - annähernd exponentiell verlaufen dürfte, sollte jedem, der ein wenig Mathematik kann klar sein, dass z.B. 10^10 (im Fall eines kompletten Neustarts) Nitrosomas/Nitrobakter/undwiesealleheißen länger brauchen, um in ausreichender Anzahl vorhanden zu sein, als 10^10000 (im Falle der Backup-Lösung).

Ich bin auf die Diskussion nicht eingegangen, weil es eben wenig bis gar nichts wissenschaftlich Belegtes in diesem Bereich gibt, was ich vorlegen könnte.
Ich finde die Filterung jedenfalls keinesfall überdimensioniert und wenn du dir die Kommentare der anderen ansiehst, wirst du feststellen, dass auch sie die Lösung für durchaus angemessen/gut halten.

Nichts für ungut Klaus, auch ich hinterfrage ständig Sinn und Unsinn von vielen Dingen, die mir begegnen. :wink:

So long,
Hannes

EDIT:
im übrigen finde ich unseren Besatz durchaus nicht gering. Für mich ist das schon an der Schmerzgrenze.
Fish tanks are like potato chips... you cant just have one!

Eine Community ist nur so gut, wie ihre User. Seid Vorbild!
Wie finde ich den Diagnosebogen?
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Beitragvon Fino » 29. Jun 2009 12:41

Hallo Hannes,

ich wollte gar nicht hartnäckig sein :wink: . Hatte nur wegen deiner Äußerung im anderen thread etwas Hoffnung, du könntest vielleicht einen der beiden Eheim 2028 inzwischen abgeschaltet haben… und mir berichten, ob du meine positiven Erfahrungen mit dem Einsatz nur eines Eheim 2028 bestätigen kannst.

Der Punkt ist, dass keiner von uns beiden sagen kann, wie viel Filtervolumen nun effektiv im individuellen Fall benötigt werden.

Das wird man tatsächlich nicht exakt angeben können. Klar ist aber, dass für die Größe des Filters letztlich die Wasserbelastung ausschlaggebend ist (und nicht in erster Linie das Beckenvolumen). Darüber hinaus bedarf es aber auch keiner großen mathematischen Fähigkeit, um Folgendes zu erkennen: Wenn die Filterkapazität für ein eher stärker besetztes Becken (etwa 40 L/Diskus + übliches Beifischvolumen) nach dem üblichen 1,5-2 Beckenvolumen dimensioniert wurde und sie sich in der langjährigen Praxis als völlig ausreichend erwiesen hat, dann spricht einiges dafür, dass bei einem eher mäßig besetzten Becken (ab 70 L/Diskus aufwärts) die Dimensionierung nach dem 1-fachen Beckenvolumen völlig ausreichend ist. Dazu braucht es glaube ich auch keiner großartigen wissenschaftlichen Belege.

Ich bin daher ziemlich sicher, dass es viele Becken gibt, für die, wie bei meinem, eine Filterdimensionierung nach dem 1-fachen des Beckenvolumens völlig ausreichend wäre :wink: .

Viele Grüße

Klaus
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Beitragvon Robert B » 29. Jun 2009 14:21

Hallo Klaus,

woran kann man ein ausreichendes Filtervolumen bzw. eine ausreichende Bakterienpopulation denn festmachen?
Nur daran dass aller Stickstoff zu Nitrat umgewandelt wird? Oder evt. auch daran, dass auch bei hohen Belastungspeaks z.B. durch starke Fütterung oder nach einer Filterreinigung NH4 und NO2 auch kurzzeitig nicht merklich ansteigen? Oder vielleicht auch an einer möglichst niedrigen DOC-Belastung des Wassers? Oder an einer möglichst niedrigen Keimzahl?

Ich bin der Meinung, dass wir als Aquarianer mit unseren beschränkten Meßmöglichkeiten nicht alles erfassen können, aber dass ein gut dimensionierter Filter alles das leisten sollte.
Von daher ist für mich das beste Meßinstrument das Verhalten der Fische, also z.B. Krankheitsanfälligkeit, Farbenpracht, Agilität und Fortpflanzungsverhalten.

Ich habe bei einem leicht höheren Besatz (60 L pro Diskus) an meinen 500 L Becken einen Eheim 2250 und einen 2028 und bin sehr zufrieden. Nach dem Zuschalten des 2028 (ist jetzt schon ein paar Jährchen her) habe ich eine Verbesserung im Verhalten der Diskus erkennen können.

Zuviel Volumen halte ich bei Verwendung von, volumenmäßig im Vergleich zu Filterbecken immer recht schwach ausfallenden, Topffiltern in der Diskushaltung sowieso nur schwer möglich.
Das ist meine Meinung die ich nicht mit Fakten belegen kann. Entstanden aus vielen Jahren Diskushaltung und Diskussion mit anderern Aquarianern.
Viele Grüße,
Robert
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Beitragvon RIPchen » 29. Jun 2009 18:10

Hallo zusammen,

wenn Du sparen willst Klaus, solltest Du die Diskushaltung wieder aufgeben und Dich der Haltung von Salmlern und Skalaren widmen wie zuvor :roll:

Es ist schon eingermaßen merkwürdig, in welchem Stil jemand der wie Du keine zwei Jahre Diskus hält meint, das Forum mit Belehrungen und Scheinwissen versorgen zu können. Das Ergebnis ist immer das selbe: auf der von Dir selbst veränderten Diskussionsgrundlage bestätigst Du Dich dann am Ende einfach selbst Bild

Solange Du dabei Durchflussmenge eines Filters, Filterkapazität und verschiedene Volumina sinnfrei und zusammenhangslos durcheinanderwürfelst und dabei weder auf Filtermaterialien noch vor allem Menge und Art der abgebauten und abbaubaren Stoffe eingehst (mangels Wissen oder/und Erfahrung) kann am Ende höchstens wieder eins rauskommen: dass Du Dich selbst bestätigst, mehr nicht.

Und um dem vorzubeugen, dass Du wie zB hier mal eben die Diskussionsgrundlage von frischem Leitungswasser auf abgestandenes Wasser und die diskutierten Schwankungen auf pH-Schwankungen reduzierst (um am Ende doch wieder nur Dich und Dein eigenes Handeln selbst zu bestätigen):

Ich denke, wenn man die Filter abwechselnd reinigt, dann hat man quasi immer einen Filter mit stabiler Bakterienkultur als Backup, falls bei der Reinigung des anderen mal etwas schief laufen sollte (z.B. mal etwas zu "unsanft" gereinigt). Und Filtervolumen kann man ja eh nie genug haben.


DAS ist die Diskussionsgrundlage. Hannes legt dabei Wert auf ausreichende Filterleistung, die bei einem 2028 alleine schon gut, aber nicht berauschend ist. Dass man bei seinem Becken und Besatz meint, ein 2028er als einzige Filterung reiche dazu auf jeden Fall aus (wozu eigentlich ?), löst wohl nicht nur bei erfahrenen Diskushaltern Stirnrunzeln aus :roll:

Hannes möchte Reserven, falls ein Filter - aus welchen Gründen auch immer - in seiner Filterleistung ausfällt oder als Ersatz.

Da aber die Vermehrung der Bakterien dann - wie du wissen wirst - annähernd exponentiell verlaufen dürfte, sollte jedem, der ein wenig Mathematik kann klar sein, dass z.B. 10^10 (im Fall eines kompletten Neustarts) Nitrosomas/Nitrobakter/undwiesealleheißen länger brauchen, um in ausreichender Anzahl vorhanden zu sein, als 10^10000 (im Falle der Backup-Lösung).


Ich denke besser kann man das nicht mehr erklären. Man muss es dann im Anschluss einfach nur noch verstehen wollen. :wink:

Und ergänzend empfehle ich Dir hierzu diese Quelle. Da steht auch sonst sehr viel zu aquaristischem Allgemeinwissen drin, das Du ja gerne ab und an auf der Grundlage Deiner "Erfahrungen" in Frage oder Abrede stellst. Soll ich die Threads dazu heraussuchen ?
Da steht zB auch, was ich Dir einmal zu Chlor-Ionen beim Nitritpeak zu erklären versucht habe und Du uns dann mit Deinen - falschen - Erfahrungswerten zum Chlor-Ionengehalt in deutschen Leitungswässern verwöhnt hast.
Und zum sauren, mineralstoffarmen Millieu als bakterienfeindlich und vieles mehr, was Du nicht nur nicht weisst, sondern ohne Erfahrung mal eben in Abrede stellst.

Nichts für ungut, aber irgendwann ist es einfach mal genug. :mano
Lieben Gruß
Bernhard

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Beitragvon Fino » 29. Jun 2009 20:56

Hallo Robert,
woran kann man ein ausreichendes Filtervolumen bzw. eine ausreichende Bakterienpopulation denn festmachen?

Der Filter sollte es schaffen, die im Wasser aus der organischen Belastung (insbesondere durch Futter) entstehenden C/N-Verbindungen zu eliminieren. Also Umwandlung des in den organischen Stoffen enthaltenen Kohlenstoffes zu CO2 bzw. des Stickstoffs über Nitrit zu Nitrat. Nicht mehr und nicht weniger. Und das schafft mein klein dimensionierter Filter einschließlich DOC und der Futterpeaks am Wochenende bestens :) .

Wegen der Keimzahl: Meinst du, dass das höhere Volumen eines sehr großzügig dimensionierten Filters da Vorteile bringt? Ist dir eigentlich bekannt, welche Keimzahl als ein "noch guter" Wert angesehen werden kann?

Zuviel Volumen halte ich bei Verwendung von, volumenmäßig im Vergleich zu Filterbecken immer recht schwach ausfallenden, Topffiltern in der Diskushaltung sowieso nur schwer möglich.
Das ist meine Meinung die ich nicht mit Fakten belegen kann.


Ja, das hat mich in dieser Diskussion auch sehr erstaunt, dass die Befürworter großer Filter sich sehr schwer tun, das zu begründen!

So ich werd mich mal wieder voll dem Fußball widmen. Da scheint es konkretere Ergebnisse zu geben :).

Viele Grüße

Klaus
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Beitragvon Robert B » 30. Jun 2009 11:01

Hallo Klaus,

Ja, das hat mich in dieser Diskussion auch sehr erstaunt, dass die Befürworter großer Filter sich sehr schwer tun, das zu begründen!
ich denke das ist im Verlauf des Threads ausreichend begründet worden. ;) Wissenschaftlich abgesicherte Untersuchungen, das war was ich meinte - und das gilt ganz allgemein für alle aquaristischen Themen - wird es in der Regel nicht geben, da das wirtschaftliche Interesse für aufwendige Untersuchungen zu gering ist.

Ja, ich bin der Meinung, dass größere Filtervolumina ein Mittel sind, die Keimzahl etwas weiter unten zu halten.
Einen vollständigen Abbau von DOC schafft kein Aquarienfilter, denn da sind neben gut abbaubaren Substanzen auch sehr schwer abbaubare, z.B. Huminstoffe dabei. Ein großvolumiger Filter schafft, wiederum meine Meinung - bei gleichem Substrat - eine höhere Abbaurate und damit ist weniger Bakteriennahrung im freien Wasser und damit auch weniger Bakterien.

Einen weiteren Punkt, der bisher noch nicht erwähnt wurde, möchte ich auch noch anführen, nämlich die Bakterien- bzw. Schlammkonzentration. Bei gleicher Belastung und 1 Filter (=halben Filtervolumen) ist die Bakterienkonzentration nahezu doppelt so hoch wie bei 2 Filtern.
D.h. zum einen, dass im normalen Betrieb der Sauerstoff in den hinteren Schichten schneller knapp werden kann und diese damit weniger aktiv sind.
Zum anderen, dass bei einem Filterausfall /-stillstand die Zeit bis der Sauerstoff im Filter gegen 0 geht, deutlich geringer ist.

Außerdem geben mir 2 Filter auch ein höheres Gefühl an Sicherheit, falls einer von beiden mal (z.B. während einer mehrtägigen Abwesenheit) ausfallen sollte, kann der andere immerhin noch einen "Notbetrieb" aufrechterhalten.
Viele Grüße,
Robert
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Beitragvon helmut257 » 30. Jun 2009 12:21

hallo,

ich betreibe zwar keine 2 eheimfilter, jedoch einen JBL 900e und einen tetra 1200 bei meinem 400 liter diskusbecken.
warum der JBL wird sich mancher fragen, erstens ist da der uvc klärer angeschlossen und zweitens kann ich den mit filtermedien meiner wahl bestücken, sollte es mal notwendig sein. (kohle, zeolith, usw)
im prinzip ist es luxus, weil es würde der große tetra auch reichen, bzw. es reichte auch vorher, als der 900er noch nicht lief.
bezüglich bakterienkultur vorhanden und wieviel. meßbar ist es für mich wenn ich no2 nicht nachweisen kann, bzw. der no3 wert ansteigt.
gezählt hab ich meine filterbakterien noch nicht. :wink:
das war der senf meinerseits zum thema 2 aussenfilter.

was mich sehr verwundert ist hier der ton, den manche mitglieder an den tag legen, vor allem wenn man nicht einer meinung mit dem/den betreffenden ist.
da ist dann schnell von halbwahrheiten, internetwahrheiten oder ahnungslosigkeit die rede obwohl vllt. selbst das angebliche besserwissen aus der theorie kommt.

auch glaube ich das hannes seine antworten selbst verfassen kann und keinen ghostwriter dazu braucht. :wink:
Liebe Grüße aus Wien
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Beitragvon Fino » 30. Jun 2009 12:59

Hallo Helmut,
auch glaube ich das hannes seine antworten selbst verfassen kann und keinen ghostwriter dazu braucht. :wink: .

Ja, das fand ich auch sehr lustig. Ich glaube, dass ging sogar über Kreuz. :)

Viele Grüße

Klaus
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Beitragvon Fino » 30. Jun 2009 13:29

Hallo Bernhard,
wenn Du sparen willst Klaus, solltest Du die Diskushaltung wieder aufgeben

Warum sollte ich denn deinem Beispiel folgen und die Diskushaltung wieder aufgeben? Sie bereitet mir doch sehr viel Freude :) .

Bernhard, wenn du willst, kannst du hier gerne weiter gegen mich und meinen Ansatz herum polemisieren. Mich interessieren aber nur Sachargumente, wie sie etwa Robert oben anführt. Aber nach deiner Aussage ist ja für dich schon alles bestens erklärt.

Und ergänzend empfehle ich Dir hierzu diese Quelle. Da steht auch sonst sehr viel zu aquaristischem Allgemeinwissen drin, das Du ja gerne ab und an auf der Grundlage Deiner "Erfahrungen" in Frage oder Abrede stellst. Soll ich die Threads dazu heraussuchen ?
Da steht zB auch, was ich Dir einmal zu Chlor-Ionen beim Nitritpeak zu erklären versucht habe und Du uns dann mit Deinen - falschen - Erfahrungswerten zum Chlor-Ionengehalt in deutschen Leitungswässern verwöhnt hast.
Und zum sauren, mineralstoffarmen Millieu als bakterienfeindlich und vieles mehr, was Du nicht nur nicht weisst, sondern ohne Erfahrung mal eben in Abrede stellst.


Ich bin ein Mensch, der immer gerne dazu lernt. Ich frage deshalb gerne auch kritisch nach, wenn mir etwas suspekt vorkommt. Das kann dann für den Gefragten sicherlich schon etwas nervig werden, insbesondere wenn er die Nachfragen nicht beantworten kann :wink:.

Ich darf dir versichern, dass ich das auch in Zukunft so halten werde, auch wenn es dir nicht gefallen mag :) .

Viele Grüße

Klaus
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Beitragvon Fino » 30. Jun 2009 14:13

Hallo Robert,

spezielle wissenschaftliche Untersuchungen zur notwendigen Filterkapazität wird es sicherlich nicht geben. Allerdings ist ja der Abbau organischer/anorganischer Wasserbelastungen doch sehr gut erforscht, so dass man da nicht ganz im Trüben fischen muss. Für mich habe ich daraus entnommen, dass sich die Anzahl der Filterbakterien (benötigte Filterkapazität) grundsätzlich nach der Wasserbelastung richtet und nicht nach dem vorhandenen Filtervolumen. Ergo: bei halbierter Belastung (wegen geringeren Fischbesatzes) sollte c.p. auch das halbe Filtervolumen reichen (zumindest als Richtschnur).

Dieser Ansatz schließt natürlich nicht aus, dass es noch andere stichhaltige Gründe für einen möglichst großen Filter (Filterbecken) gibt. Eine verringerte Keimzahl wäre natürlich ein solches aus meiner Sicht sogar sehr gewichtiges Argument. Aber wie sollte das funktionieren? Habe übrigens die Keimzahl bei mir inzwischen mal mit den Dip Slides (Behr)gemessen. Liegt danach so zwischen 10 hoch 3 bis 10 hoch 4, wobei ich jetzt nicht weiß, ob das eher viel oder wenig ist?

Die DOC-Belastung müsste man sich mal näher anschauen. Aber da ist ja ein vollständiger Abbau ohnehin nicht erwünscht. Das mit dem Sauerstoffgehalt kann theoretisch sein, ist aber in zumindest in meiner Praxis nicht relevant, da ich den WW häufig mit einer (sanften) Filterreinigung verbinde. Der Filter ist bei mir nicht besonders stark verschlammt; seine Sauerstoffwerte unterscheiden sich nicht wesentlich von denen im Beckenwasser.

Bei Filterausfall etc. gibt es sicherlich Situationen, wo 2 Filter von Vorteil sind, insbesondere wenn das Becken über längere Zeit unbeaufsichtigt ist. Mir geht es primär um die Ermittlung der ausreichenden Filterkapazität (Vermeidung von Überschusskapazität). Ob man diese gegebene Filterkapazität dann besser auf 2 Filter aufteilt, ist sicherlich auch eine interessante Fragestellung, die man aber vielleicht besser gesondert diskutieren sollte.

Klaus

Viele Grüße
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Beitragvon RIPchen » 30. Jun 2009 14:50

Hallo Klaus,

mich nervt nicht, dass Du in der Sache fragst. Das gehört dazu und dazu ist ein Forum da. Aber Du beschränkst Dich nicht auf die Sachfrage, sondern spekulierst ohne Grundlage und auf der Basis Deiner Erfahrungen, um dann dem anderen Tipps zu geben, die sachlich nicht nachvollziehbar sind.

Ich mache mir jetzt nicht die Mühe, Dich Dir selbst zu zitieren. Du hast den zweiten Eheim von Hannes als überflüssig und Geldverschwendung hingestellt, was auf der Grundlage Deiner Erfahrungen in Ordnung sein mag. Auf der Grundlage anderer und erfahrener Diskushalter eben ist er jedoch keineswegs überflüssig. Lese Dir doch einfach die Kommentare dazu durch.

Wenn man Lernbereitschaft signalisiert, so wie Du gerade ausdrücklich, dann sollte dem auch das eigene Handeln entsprechen. Du stellst Deine geringen Erfahrungen aber nicht als verbesserungsfähig dar, obwohl sie es nach der Meinung aller erfahrener Halter, die sich beteiligt haben, offensichtlich sind. Sondern Du vertrittst Deine Meinung als absolut richtig und bist nahezu beratungsresistent. Du schreibst vieles und kritisierst auch vieles, aber eben ohne ausreichende Erfahrung und auch ohne entsprechendes Wissen. Einiges in der Diskushaltung beruht eben auf Erfahrungen, ohne dass es dazu (bereits) perfekt passende wissenschaftliche Abhandlungen gibt. Dann die Erfahrungen zu kritisieren macht keinen Sinn. Denn ich habe trotz Diskushaltung und -zucht keine wissenschaftlichen Abhandlungen über meine Erfahrungen geschrieben. Es sind eben Erfahrungen. Wenn Du sie nicht akzeptierst ist das Deine Sache. Aber sie ohne eigene Erfahrungen als falsch hinzustellen ist eine nihilistische Gedankenweise, mit der Du es Dir zu einfach machst. DAS kritisiere ich, nicht dass Du Deine Meinung sagst. Sage sie gerne, das spricht Dir keiner ab. Aber stelle nicht Deine davon abweichende Meinung als richtiger hin, ohne dass Du über ausreichend Erfahrungen verfügst. Oder streite etwas ab, nur weil man Dir keine Quelle zu Allgemeinbekanntem liefert, weil es einem zu müssig ist, geschweige denn unterstelle einem dann, man KÖNNE die Nachfrage nicht beantworten.

Und mit Dir und Helmut haben sich zwei passende Kandidaten getroffen. Erst gibt man Ratschläge, die aquaristisch daneben sind, weil man es auch einfach nicht besser weiss. Das gilt für den Leitungswasserwechsel genau wie für die Filterfrage. Wenn es eng wird modifiziert man die Diskussionsgrundlage auf abgestandenes Wasser und die pH-Schwankungen, bzw auf das eigene Projekt, das ja toll mit einem Filter läuft. Und wenn es noch enger wird, mutmaßt man lieber, warum sich genau die Mitglieder gegen Eure "guten" Ratschläge wehren, die ihr ohne Grundlage kritisiert und konstruiert hierzu nebenbei noch "Verschwörungstheorien". Und ganz allgemein beschwert man sich dagegen, dass einem der Spiegel vors Gesicht gehalten wird und die eigene Unkenntnis aufgezeigt wird, signalisiert aber angebliche Lernbereitschaft.

Ihr könnt doch schreiben was ihr wollt. Aber erwartet nicht, dass man Eure Kritik kritiklos hinnimmt. So funktioniert ein Forum. Und wer so kritisiert wie ihr beiden, der sollte chemisch schon mehr Ahnung haben als ihr und wenigstens über einen gewissen Fundus an einschlägigen Erfahrungen verfügen. Und dass das insbesondere bei Dir Klaus nicht der Fall ist, dazu muss man sich nur Deine Beiträge in diesem Thread, zuletzt den an Robert lesen, das sagt alles. Das ist MEINE Meinung. Und die sage ich in diesem Thread und in welchen von Hannes und sonstwo, ob Euch das passt oder nicht. So funktioniert eben ein Forum.

Nichts für ungut !
Lieben Gruß
Bernhard

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Beitragvon helmut257 » 30. Jun 2009 15:19

sorry,

ich find das nur mehr lachhaft. :lol:
aber ich tu mir das nicht weiter an, darum werde
ich mich aus diesem forum verabschieden.
bitte an einen admin mich aus der mitgliederliste zu streichen.
deinen kommentar dazu, lieber ripchen kannst du dir sparen, ich werde ihn nicht mehr lesen. :wink:

nur eins noch,
ich hab nie kritisiert, ich berichtete zu verschiedenen themen nur so wie ich es händle. und natürlich auch mit den erfahrungen dazu, die ich machte.
du hingegen kritisierst und unterstellst ahnungslosigkeit und unwissen.
das hab ich nicht notwendig. 8)
Liebe Grüße aus Wien
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Beitragvon Myth75 » 30. Jun 2009 15:39

Nuja rein Logisch macht der einsatz von 2 Aussenfilter schon Sinn, die Wartung wird Risikolos da man ja abwechselnd Reinigen kann. Man kann so nette Spielzeuge wie UVC, etc daran hängen und sicherer ists auch sollte es mal einen Ausfall geben.Wobei ein Eheim in der Regel mal undicht werden könnte(gerade die 2028). Rein Biologisch gesehen ,hat man den Vorteil ,weniger den Nachteil. Gerade wenn man mal eine Quarantäne oder Behandlung mal machen muss ,ist es auch nett einen eingefahren Filter als schnellen Ersatz zu besitzen.

Wenn ihr unbedingt die Keimbelastung unten halten wollt, würde ich einen geeigneten UVC dazu hängen.

Bei der Wasseraufbereitung halte ich jetzt mal zu Bernhard, da macht ihm so schnell keiner was vor :P

Grüsse Lars
Myth75
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Beitragvon RIPchen » 30. Jun 2009 15:52

Hallo Lars,

mir machen da eine ganze Menge an Leuten noch was vor :wink:
Aber eben nicht immer die, die hier am lautestens irgendwas schreien. :P
Lieben Gruß
Bernhard

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