Oh man Klaus,
du bist aber hartnäckig!
Bisher haben wir nur gute Erfahrungen damit gemacht. Es ist ja auch nicht so, als ob wir die beiden 2028 extra dafür gekauft hätten. Die waren einfach da

. Und da ich ein Anhänger von großzügigem Filtervolumen bin, habe ich mich entschieden, die beiden auch zu nutzen. Wenn ich einen neuen Außenfilter hätte kaufen müssen, dann wäre es der 2080 geworden. Da hätte ich dann auch genügend Volumen gehabt. Bums aus!
Ich bin auf deine Diskussion nicht eingegangen, weil es eh sinnlos ist. Du behauptest zwei Filter wären Quatsch, mit dem Argument, die Anzahl der Denitrifizierenden Bakterien richte sich nach der Belastung und nicht nach dem Filtervolumen. Hier gebe ich dir natürlich (teilweise) recht. Bei ausreichendem Filtervolumen ist dies sicher so. Wenn das Volumen allerdings nicht ausreicht, werden sich unter Umständen eben nicht so viele Bakterien ansiedeln, wie belastungsmäßig auch gebraucht werden. Logisch oder?
Der Punkt ist, dass keiner von uns beiden sagen kann, wie viel Filtervolumen nun effektiv im individuellen Fall benötigt werden.
Dein zweites Argument gegen die Theorie der Ausfallsicherheit und der Unempfindlichkeit gegenüber zu grobem Reinigen bei zwei gleich großen Filtern (Backup-Lösung) war, dass deiner Meinung nach das Gros der Bakterien nur in einem der beiden Filter sein würde.
1. Ist meines Wissens nach die Verteilung der Bakterien in einem solchen Fall nicht durch geeignete Methoden statistisch erforscht.
2. Stimme ich dir durchaus zu, dass durch das Entfernen (oder Ausfall) eines Filters die Abbauleistung des (Gesamt-) Filtersystem kurzfristig gestört sein könnte, ABER es dürfte auch dir klar sein, dass der verbliebene Filter ein leichteres Spiel mit der Wiederherstellung der erforderlichen Abbauleistung haben wird, als wenn du einen Filter komplett neu starten müsstest.
Fällt also bei der von dir proklamierten Ein-Filter-Lösung der Filter aus, musst du ihn komplett neu einfahren. Bei meiner Lösung hingegen, müssen sich nur die (evtl. in etwas kleinerer Anzahl vorhandenen) Bakterienstämme der alleinigen Bewältigung anpassen. Das auch in dem (deiner Ansicht nach) weniger besiedelten Filter dennoch relativ viele Bakterien mit passendem Milieu vorhanden sein dürften, wirst wohl selbst du nicht bestreiten.
Da aber die Vermehrung der Bakterien dann - wie du wissen wirst - annähernd exponentiell verlaufen dürfte, sollte jedem, der ein wenig Mathematik kann klar sein, dass z.B. 10^10 (im Fall eines kompletten Neustarts) Nitrosomas/Nitrobakter/undwiesealleheißen länger brauchen, um in ausreichender Anzahl vorhanden zu sein, als 10^10000 (im Falle der Backup-Lösung).
Ich bin auf die Diskussion nicht eingegangen, weil es eben wenig bis gar nichts wissenschaftlich Belegtes in diesem Bereich gibt, was ich vorlegen könnte.
Ich finde die Filterung jedenfalls keinesfall überdimensioniert und wenn du dir die Kommentare der anderen ansiehst, wirst du feststellen, dass auch sie die Lösung für durchaus angemessen/gut halten.
Nichts für ungut Klaus, auch ich hinterfrage ständig Sinn und Unsinn von vielen Dingen, die mir begegnen.
So long,
Hannes
EDIT:
im übrigen finde ich unseren Besatz durchaus nicht gering. Für mich ist das schon an der Schmerzgrenze.