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Das Forum rund um den Diskus und die Aquaristik

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Beitragvon milhouse » 1. Feb 2003 19:29

Hallo Forum, <br><br>seit etwa 4 Tagen steht mein ca. 2 1/2jähriger Pidgeon blood senkrecht mit dem Kopf nach oben im Becken. Um Schwimmen zu können, muß er ganz stark rudern um voran zu kommen. Nachts steht er kerzengerade auf dem Schwanz. Er frißt normal und steht auch immer bei den anderen. Es hat sich im Becken seit einem Jahr gar nichts verändert, d.h. keine neuen Fische, keine waren erkrankt. Was könnte das sein, und vor allem wie kann ich es beheben? <br><br>Gruß Isolde
milhouse
 

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Re: Dis

Beitragvon Gast » 2. Feb 2003 22:36

Hallo Isolde,<br><br>diese Symptome sind mir gänzlich unbekannt. <br><br>Mir ist nur bekannt, daß die Fische auf dem Kopf stehen ("Überdruck in der Schwimmblase") oder flach auf dem Boden liegen können("völlige Entleerung der Schwimmblase"). <br><br>Beide Erscheinungen sind meist auf eine bakterielle Infektion der Schwimmblase zurückzuführen. <br><br>Ich nehme an, daß es sich auch in ihrem Fall um eine solche Infektion der Schwimmblase handelt. Wenn keine weiteren Symptome zu erkennen sind (z.Bsp. ungewöhnlich stark aufgetriebener Bauchbereich/Blähungen o.ä.), würde ich einen Behandlungsversuch in einen gesonderten Becken mit Nifurpirinol (z. Bsp. Aqua Furan) in der angegebenen Dosierung empfehlen.<br><br>Gruß diskusmelle<br><br>PS.: Vielleicht kennt jemand diese Symptome und weiß Genaueres!?!<br><br>
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Re: Dis

Beitragvon Manfred_Wien » 3. Feb 2003 14:59

Hallo Isolde!<br><br>Hatte vor ein paar Monaten ein Männchen mit den beschriebenen Symptomen.  Leider ging das Tier verloren. Ich vermutete eine Zyste oder ähnliches an der Schwimmblase. Vielleicht auch etwas " neurologisches". <br>An eine Infektion glaube ich persönlich nicht.<br>Liebe Grüße Manfred
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Beitragvon Ahmet » 4. Feb 2003 15:36

Hallo Isolde <br><br>Hast du das mit dem kaltwasserschock schon Probiert,<br>ist die humanste lösung, nehme einen sauberen 5 l eimer <br>fülle es mit kaltem leitungswasser legen den Fisch hinein, würde sagen für den anfang 2 minuten je nach zustand ,und dann zurück ins Aquarium das  je 3 Tage lang bei mir hat es geholfen.<br>noch fragen ?<br>ciau<br>ahmet  
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Re: Dis

Beitragvon Uwe_Bolik » 5. Feb 2003 07:50

Hallo Isolde, Hallo Ahmet,<br><br>
Hast du das mit dem kaltwasserschock schon Probiert, <br>ist die humanste lösung, nehme einen sauberen 5 l eimer  <br>fülle es mit kaltem leitungswasser legen den Fisch hinein, würde sagen für den anfang 2 minuten je nach zustand ,und dann zurück ins Aquarium das  je 3 Tage lang bei mir hat es geholfen. <br>noch fragen ? <br>
<br><br>Ja...noch fragen.<br><br>Was soll den daran human sein?<br>Wenn ich einen Fisch derzeit in klates Leitungswasser lege (ca. 3-5 Grad) ist das eher eine wenig humane Methode ihn von seinen Leiden zu erlösen.<br><br>Viele Grüße<br><br>Uwe
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Re: Dis

Beitragvon Flo » 6. Feb 2003 19:23

Hi Uwe,<br><br>Ich glaube es geht nicht darum den Fische wie du schreibst "von seinen Leiden zu erlösen " darunter verstehe ich umbringen.<br><br>Sondern durch den Schock wieder zu heilen.<br><br>Ich habe ebenfalls noch nichts davon gehört, gibt es Quellen im Internett ??<br><br><br>Also mal ganz grundsätzlich, kann ich mir schon etwas darunter vorstellen, d.h. ähnlich wie das "kneipen" vom Menschen die durchblutung anregt.<br><br>Ohne Wissenschaftliche Quellen oder Behandlungsbeschreibungen in Fachbüchern wäre ich aber vorsichtig.<br><br>Ahmet hast du das irgendwo aus dem Internett ??<br><br>mfg,<br><br>Flo<br>
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Re: Dis

Beitragvon Uwe_Bolik » 7. Feb 2003 07:37

Hallo Flo,<br><br>...das mit den Leiden erlösen war ironsich gemeint....<br><br>Die Theorie, das man ein Schwimmblasenproblem durch einen Schock heilen kann, geht davon aus, dass organisch nichts vorliegt.... und das sehe ich anders.<br><br>Und überlege mal...... wenn du jetzt in eiskaltes Wasser reingeworfen wirst, kann Du froh sein, wenn das Dein Herz mitmacht.<br><br>Viele Grüße<br><br>Uwe
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Re: Dis

Beitragvon Andreas_CH » 7. Feb 2003 11:59

Hallo Uwe<br><br>Ich würde mir überlegen, solche Beiträge in Zukunft kommentarlos zu löschen. Ohne ganz genaue Angaben (Temperaturen etc.) und Begründungen sind solche "Tips" gefährlich (Nachahmungsgefahr). Oder hat schon jemand von dieser ominösen Methode gehört? Ich nicht. Solange hier Ahmet nicht ausführlich Stellung bezieht gehe ich von einem Fake aus.<br><br>Viele Grüsse, Andreas<br>
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Re: Dis

Beitragvon Uwe_Bolik » 7. Feb 2003 12:28

Hallo Andreas,<br><br>das mit dem Löschen hatte ich mir auch schon überlegt.<br><br>Ahmet ist aber wohl kein Fake..... deswegen finde ich es sehr schade, dass er solche Theorien in die Welt setzt und dann nicht mehr Stellung hierzu nimmt.<br><br>Viele Grüße<br><br>Uwe<br><br>
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Re: Dis

Beitragvon Flo » 7. Feb 2003 14:31

Hi uwe,<br><br>Desshalb habe ich ja auch geschrieben ob er eventuell einen Artikel darüber im Netzt gefunden hat, oder das irgendwo gelesen hat.<br><br>Ich würde das bei meinen Fischen sowieso nicht machen, weil es so sicher bessere mittel gibt.<br><br>Aber mich würde interessieren wie er darauf kommt,<br><br>Ahmed, gibt doch mal Quellen an, woher die "Behandlungsart "kommt !<br><br>mfg,<br><br>Flo
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Re: Dis

Beitragvon snakediskus » 7. Feb 2003 18:34

Hi Alle zusammen,<br><br>vom Löschen möchte ich auch abraten. Ich glaube Ahmet will nur mitreden können.<br><br>Besser wir diskutieren das aus und Isolde hat die Chance sich ein Bild von den Möglichkeiten zu machen die in gleichen oder ähnlichen Situationen geholfen haben.<br><br>Unser Tierarzt meint, das eine Behandlung durch "Temperaturschock" bei wechselwarmen Tieren, höchstens zum Schock führt, aber nicht zur Heilung.<br><br>Habe ich es richtig verstanden, das der Arme absinkt oder hängt er ständig an der Wasseroberfläche?<br><br>Auf jeden Fall sollte das Tier in Quarantäne. Wird oder ist die Krankheit ansteckend, dann infiziert er den restlichen Bestand noch. <br><br>Einen solchen Fall hatte ich leider auch. Der Diskus hatte sich beim Umsetzen verletzt. Er war im neuen Becken hastig in eine Ecke "geschossen" und dabei mit einen Wurzelarm heftig kollidiert. 2 Tage nach dem Malör stand er auf dem Schwanz am Boden und hat sich leider nicht wieder erholt. <br><br>Ein Medikament hätte nicht geholfen, da unter dem Mikroskop ein Riß in der Schwimmblase zu sehen war. Die Stelle war nur 0,5 mm groß.<br>
VG der Sigi

PS: Hobbys ohne Probleme sind keine echten Hobbys
oder, eine Überdosis Gesundheit kann tödlich sein.
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Re: Dis

Beitragvon Ahmet » 8. Feb 2003 18:48

Hallo Forum<br><br>Das mit dem Kalten Wasser ist Jahrelange erfahrung, aus dem Internet habe ich das nicht. Bei mir hat es geholfen und dem Diskus auch, Das Forum ist doch da um Erfahrungen auszutaushen , oder .?<br>Wenn meine Tiere sich dunkelfärben gehe ich auch nicht gleich mit Madikamenten rann , ich Fiche mir das Tier raus und mache ein Salzwasserbad, das hat auch immer geholfen, meine meinung ist ( meine Meinung ) Salz Hilft gegen Bakteriellen<br>Hautkerrankungen  Und Kiemenwürmer.<br><br>Mfg<br><br>Ahmet
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Re: Dis

Beitragvon Andreas_CH » 8. Feb 2003 19:05

Hallo Ahmet<br><br>Die Meinung wäre eigentlich gewesen, dass Du zu der "Schock-Methode" genau Stellung beziehst, und nicht gleich wieder eine neue These aufstellst, welche überhaupt nicht im Zusammenhang mit dem von Isolde geschilderten Problem liegt. Mal völlig abgesehen davon, dass ich bezweifle, dass Salz gegen KW hilft. Gegen Bakterien schon, das weiss man ja schon sehr lange.<br><br>
  • Was verstehst Du unter kaltem Wasser, welche Temperatur meinst Du genau?
  • Was bedeutet "drei Tage lang", wie oft muss die Prozedur wiederholt werden?
  • Wieviele Tiere hast schon mit dieser Methode behandelt und wieviele waren anschliessend geheilt?
<br><br>Wäre interessant, wenn Du zu diesen Fragen Stellung nehmen könntest.<br><br>Viele Grüsse, Andreas<br>
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Re: Dis

Beitragvon Thiede » 9. Feb 2003 12:44

Also mit den Bädern mache ich bei Darmparasiten auch. Wenn meine Diskus nicht so richtig fressen wollen und es zeigt sich zusätzlich noch ein weißer durchsichtiger Kot. werden meine Diskus 3 mal am Tag umgesetzt in 12-15 Grad kühles Wasser. Dies wird  2 mal getan, wobei ein Tag Pause dazwischen ist.<br>Ich kann nur von meiner Erfahrung berichten, das die Stoffwechselaktivität bei den Fischen enorm daduch gesteigert wird. Es wird bei mir aber an den Tagen nur Spinat, mit Knoblauch beträufelt, gefüttert. <br><br>Das ist einer der Gründe, warum meine Diskus noch nie Antibiotika gesehen haben.<br><br>Jetzt können alle aufschreien:  <br>Nichts ist wissentschaftlich erwiesen.<br><br>Aber es funktioniert bei mir und hier im Dortmunder Raum noch bei 5 anderen, die dies auch praktizieren.<br><br>Der Trend geht ja immer mehr weg von den ganzen chemischen Keulen.<br><br>Ich glaube fest daran, das bei leichten Erkrankungen, bestimmt 90 % mit Kanonen auf Spatzen schießen.<br><br>Es sind mir auch Züchter bekannt, die Ihre Jungfische dauerhaft in einer niedrig dosierten Antibiotika Lösung, bis sie ca. 5 cm groß sind, hältern.<br><br>Die Methode mit den Bädern, hat sich jetzt seit 22 Jahren bewährt und muß dazu aber sagen, das wenn ich richtig eingefallene Diskus aus dem normalen Zoohandel ab und zu in Pflege nehme, ist das nix mehr. Dann werden auch andere Sachen aufgefahren. <br><br><br><br>MfG THI<br><br>
Thiede
 

Re: Dis

Beitragvon Andreas_CH » 9. Feb 2003 18:35

Hallo Thiede<br><br>Solche Infos meinte ich, danke ;o). Es scheint also doch eine bekannte Methode zu sein. Bin zwar immer noch sehr skeptisch, da ich einem Diskus eine solch riesige Temperaturschwankung nicht zumuten möchte, aber offenbar scheints zu helfen. Noch eine Frage: Wie lange bleiben die Patienten jeweils im kalten Bad?<br><br>
Der Trend geht ja immer mehr weg von den ganzen chemischen Keulen.
<br><br>Hoffentlich! Denke schon, dass sich da einiges tut, aber man unterschätzt immer noch viel zu sehr, wieviel man mit einer verbesserten Wasserqualität erreichen kann. Das habe ich seit dem Einsatz meines Osmosefilters (läuft nun seit einem Monat) sehr gut beobachten können. Die Tiere sind viel aktiver geworden.<br><br>
Ich glaube fest daran, das bei leichten Erkrankungen, bestimmt 90 % mit Kanonen auf Spatzen schießen.
<br><br>Das denke ich auch!<br><br>
Es sind mir auch Züchter bekannt, die Ihre Jungfische dauerhaft in einer niedrig dosierten Antibiotika Lösung, bis sie ca. 5 cm groß sind, hältern.
<br><br>Das ist der Hammer!! Das bringt ja gar nichts, höchstens kurzfristig, aber langfristig werden doch bloss Resistenzen erzeugt, welche dann den Fischen in einem tatsächlichen Notfall zum Verhängis werden. <br><br>Nochmals danke für die Infos ;o).<br><br>Viele Grüsse, Andreas
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