es gibt was Neues zu berichten
Ich hab am Freitag völlig ahnungslos meinen 60%-igen WW gemacht und bin schlafen gegangen. Noch am Abend, kurz bevor das Licht ausging, dachte ich, dass die Sterbai WF sich irgendwie alle komisch benehmen. Sie schwammen alle ziemlich hektisch und aufgeregt durchs Becken. Mittlerweile wissen wahrscheinlich die meisten, worauf das hier hinauslaufen wird
Dazu hatte ich gehört, dass die Zucht von Sterbais (insbesondere Wildfänge) noch relativ stark von der Jahreszeit (bzw. der Wetterlage) abhängig sein würde. Dort wurde berichtet, dass Laichversuche im Herbst deutlich wahrscheinlicher sein würden und meist auch noch mit großen Mengen an sehr weichem Frischwasser (Regenzeit) nachgeholfen werde müsste.
Umso erstaunter war ich, als ich am nächsten Tag (die Sterbais drehten immer noch am Rad) überall auf den Scheiben kleine weiße Pünktchen erkennen konnte. Später entdeckte ich auch auf diversen Pflanzenblättern etliche Eier.
Also kurz überlegt und dann angefangen, die Eier abzusammeln. Insgesamt habe ich um die 50 Eier gefunden. Bestimmt habe ich einiges nicht gefunden.
Da ich unter der Woche wieder nach Aachen musste und meinen Eltern nicht auch noch die Fütterung von Jungfischen zumuten wollte, hab ich die Eier jetzt erstmal mitgenommen und hier in ein Aufzuchtbecken gelegt. Ein frischer Ansatz für Artemia-Nauplien steht mittlerweile auch schon. Verpilzt ist bisher noch nichts und ich glaube auch, dass ziemlich alles befruchtet ist (werden langsam durchsichtig).
Ich hoffe mal, dass es etwas wird, denn die Wildfänge sind wirklich schön und haben bestimmt tolle Nachzuchten.
Außerdem fühle ich mich irgendwie in der Pflicht, dadurch, dass die Tiere WF sind. Ich denke, wenn man der Natur schon Fische entnimmt, dann ist man auch irgendwie in der Verantwortung, mit ihnen der Genpool unter den Nachzuchten aufzufrischen.
Ich halte euch auf dem laufenden, wenn ihr wollt.
Gruß,
Hannes





