Cuipeua Zuchtbericht!

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Re: Cuipeua Zuchtbericht!

Beitragvon Matthias » 29. Dez 2011 20:07

Hallo Jörg.

Habe ich bei mir auch so gedacht :D :D :mrgreen:

Ich les den Thread und seh die merkwürdigen Postingzeiten, die vielen Rechtschreibefehler und erst Recht diese extreme Verbissenheit und denk mir so............

Das ist keine Art und Weise! Danke an die Mods!

Gruß, Matthias
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Re: Cuipeua Zuchtbericht!

Beitragvon issue01 » 29. Dez 2011 20:37

Servus Kubi

Danke für deine Meinung! Die Tiere(Eltern!) sind soweit ich vom verkäufer mitbekommen habe F1 NZ. Und wie du gesagt hast liegt Schönheit im Auge des Betrachters! Das ist auch gut so, den ansonsten würde jeder das gleiche wollen. Mir persönlich gefallen die Fische sehr gut. Eine so ausgebregte Farbe haben nur wenige Cuipeua. Die Fotos sind von mir selbst gemacht worden. Und ich bin alles andere als ein Fotograph. Da wurde auch mit den Farben nichts gemacht. Die Fische sind echt so schön rot!

LG.
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Re: Cuipeua Zuchtbericht!

Beitragvon kubi » 29. Dez 2011 21:03

servus

ganze ehrlich, ich bezweifle die F1 sehr.
ich werde dir mal ein paar bilder zusammenstellen und auch von derartigen kopfpartien.
das solche in der F1 auftreten wäre sehr ungewöhnlich.
auch spricht dagegen, dass der erbfaktor schon sehr gestärkt ist. denn deine NZ haben zu einem sehr hohen anteil ebenfalls diese kopfform.
ich glaube doch, schon rein beruflich, von der genetik einiges zu wissen und eben auch, dass derartig hohe prozentsätze im aussehen nix mehr mit F1 oder F2 zu tun haben.
-es hätte müssen ein 100000000 gulden schuss sein den der züchter bei den wildfängen zog.

höchst unwahrscheinlich.

schau mal bei wie vielen wf derartige papageienköpfe vorkommen.

ich hatte schon sicherlich 100erte wf in meiner anlage. noch nie einen papageienkopf dabei und auch bei den importeuren noch nie derartige fische gesehen.

daher meine argumentation.

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Re: Cuipeua Zuchtbericht!

Beitragvon Markus » 29. Dez 2011 21:19

Hallo Kubi,

die Frage ist doch, ob das genetisch bedingt ist oder ob das an anderen Parametern liegt. Ich habe ebenfalls das Gefühl, dass Cuipeua stärker zu solchen Köpfen neigen, als andere Diskus. Also scheint eine gewisse Veranlagung da zu sein.

Wenn ich aber hier die Kopfform der Elterntiere mit denen der Nachzuchten vergleiche, so ist die Kopfform der Nachzuchten besser als die der Eltern. Das würde aber eher gegen deine Fxxx-Theorie sprechen ?!?

Schöne Grüße
Markus
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Re: Cuipeua Zuchtbericht!

Beitragvon kubi » 29. Dez 2011 21:54

servus markus!

nein sehe ich nicht so.
das ist für mich eindeutig genetisch bedingt und sonst nix.
ich glaub schon über die zucht der wf ein bisserl was zu wissen und da nehm ich mir die freiheit die dinge so rein zu stellen.

bitte schau dir die jungfisch doch mal genau an. papageienköpfe kommen doch erst richtig zum vorschein wenn die tiere völlig ausgewachsen sind. im jugendalter erkennt man die doch gar nicht genau. schau dir die höckernasen an. -entschuldigung gerade du, der doch sonst immer alles genau nimmt?
meine erfahrung ist die, dass die tiere je älter sie werden die höckernasen immer stärker werden.

oft verschwinden die auch wieder durch zuchtauslese. trotzdem bleibt der züchter in der linie drinnen und hat den erfaktor mehr als nur rezessive im potential. dann auf einmal sinds wieder da. besonders gerne so in der F6
hatte mal eine ganz krasse. ähnlich dem weiblichen elterntier das hier gezeigt wird. -dachte gleich an den fisch. alle geschwister hatten damals die ansätze.
nach einer verpaarung mit einem völlig fremden tier war alles wieder o.k.
jedoch die gen.info ist da, und bringst wieder so fische zusammen hast es wieder.... usw usw

in der natur werden sich diese nasen nicht durchsetzen und verschwinden letztendlich. aber in den aquarien sieht es anders aus.


ich für meinen teil hab gelernt, dass, wenn ich das natürliche aussehen der fische erhalten will, ich völlig anders denken und meine perspektiven ändern muss.

die schönheiten der natur, sprich die wildfänge in ihrer ursprünglichen form zu züchten, erhalten ist für mich das höchste ziel in der zierfischzucht, für mich auch die größte befriedigung und freude wenns mir mal gelingt.

blubb
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Re: Cuipeua Zuchtbericht!

Beitragvon Markus » 29. Dez 2011 22:45

Hallo Kubi,

die Höckernasen sind bei den Jungfischen da und es kann durchaus sein, dass sie im Alter noch zunehmen. Was mir aber bei den Elterntieren relativ extrem auffällt, ist der Knick "unterm Kinn" ;-) Das sehe ich bei den Jungfischen noch nicht annähernd in der Ausprägung.
Auch die Schwanzflosse des Muttertieres ist seltsam rund auslaufend, dies zeigen die Jungtiere auch nicht.

ich glaub schon über die zucht der wf ein bisserl was zu wissen und da nehm ich mir die freiheit die dinge so rein zu stellen.

Das darfst und sollst Du auch :-)
In meinen Augen stellt die Zucht von Wildfängen und die Zucht von Nachzuchten keinen großen Unterschied dar, wenn man mal davon absieht, dass WF aufgrund anderer Eingewöhnungsbedingungen meist schwerer zur Nachzucht zu bringen sind. Berichtige mich, wenn Du das anders siehst, da hast Du mehr Erfahrungen!

Aber nochmal zu solchen Höckernasen: Ich hatte mal einen Rottürkisstamm, der auch aus WF herausgezüchtet wurden, was aber schon 3...4 Generationen her war. Sie hatten auch eine gewisse Neigung zu solchen Höckernasen, seltsamerweise waren aber vom gleichen Paar manche Bruten deutlich betroffen, andere wiederum gar nicht. Es kann sich also m.E. nicht um ein rein genetisch bedingtes Problem handeln, sondern hier müssen auch noch andere Umstände mit hinein spielen.

Schöne Grüße
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Re: Cuipeua Zuchtbericht!

Beitragvon Captain Harry » 29. Dez 2011 23:06

hallo

...die größten Probleme in der DiskusZUCHT sind die Inzucht und der Parasitenbefall (1.Platz Kiemenwürmer), bin froh, daß hier endlich Klartext gesprochen wird.Ein weiteres Problem ist die Namensgebung....der Name Cuipeua oder Tefe oder Nahmunda etc. ist nicht geschützt und daher kann jeder seine Tiere bezeichnen wie er will ...lgharry
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Re: Cuipeua Zuchtbericht!

Beitragvon kubi » 29. Dez 2011 23:07

Markus hat geschrieben:In meinen Augen stellt die Zucht von Wildfängen und die Zucht von Nachzuchten keinen großen Unterschied dar, wenn man mal davon absieht, dass WF aufgrund anderer Eingewöhnungsbedingungen meist schwerer zur Nachzucht zu bringen sind. Berichtige mich, wenn Du das anders siehst, da hast Du mehr Erfahrungen!

Schöne Grüße
Markus


die kunst der wf-zucht besteht in meinen augen darin, die fische so zu belassen, dass kaum oder im besten falle keine unterschiede zu echten wf zu erkennen sind.
und das können die wenigsten. und kaum einer weiß warum.

zu den höckernasen. gott ich könnte da jetzt ausholen.
sowas gibt es in jeder tierzucht. schau ich hab jetzt das selbe problem mit einem hund. (mach da bei so einem großangelegten, abenteuerlichen blutauffrischungsprogramm mit) der hat ein sogenanntes extremes übergebiss. das oberkiefer zu lang, das unterkiefer zu kurz. hab einen freund der ist echt top gentyp. einfach genetisch bedingt. und es ist meiner ansicht gleich zu argumentieren wie bei den parasiten. wieso solls bei säugetieren gegenüber fischen so extrem verschieden sein.

ggggg hehe und jetzt??????

zug um zug
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Re: Cuipeua Zuchtbericht!

Beitragvon kubi » 29. Dez 2011 23:09

Captain Harry hat geschrieben:hallo

...die größten Probleme in der DiskusZUCHT sind die Inzucht und der Parasitenbefall (1.Platz Kiemenwürmer), bin froh, daß hier endlich Klartext gesprochen wird.Ein weiteres Problem ist die Namensgebung....der Name Cuipeua oder Tefe oder Nahmunda etc. ist nicht geschützt und daher kann jeder seine Tiere bezeichnen wie er will ...lgharry



er is ah no auf.

und ich hab morgen einen zähen tag, bin aber so aufgekratzt dass ich nicht schlafen kann und schreib, weil ich eh sonst den ganzen tag nix zu schreiben hab.

zum thema:
jepp so ist es harry so ist es.

und ich zeig dir dann sogar mal ein paar geile pics......

gggggg
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Re: Cuipeua Zuchtbericht!

Beitragvon Markus » 30. Dez 2011 11:03

Hallo Kubi,

zu den höckernasen. gott ich könnte da jetzt ausholen.

Dann tu das doch bitte, hol ganz weit aus :)

wieso solls bei säugetieren gegenüber fischen so extrem verschieden sein.

Ich bin bei Dir, dass man vieles auf Fische übertragen kann. Man darf nur nicht vergessen, dass ein Fisch in einem Aquarium seinem Element nicht entfliehen kann. Biete ich dem Diskus kein gutes Wasser (aus welchen Gründen auch immer), dann ist der Diskus diesem tagtäglich ausgesetzt, er nimmt es mit Nahrung, Kiemen und über die Haut jede Sekunde auf und da ist meiner Meinung nach der Unterschied zu suchen, dass WF keine solchen Probleme zeigen. Ich habe schon F1-Bruten von Cuipeua auf Bildern gesehen, die diese Sattelnasen hatten und da die Elterntiere von Ottlik kamen, gehe ich davon aus, dass man Inzucht hierbei ausschließen konnte. Und wenn es nur genetisch bedingt wäre, müsste man mit gleichen Elterntieren immer ähnliche Fehlerraten haben.

die kunst der wf-zucht besteht in meinen augen darin, die fische so zu belassen, dass kaum oder im besten falle keine unterschiede zu echten wf zu erkennen sind.

Jain. Möchtest Du nicht auch bei Grünen die Anzahl der schönen roten Punkte erhöhen? Und den dunklen Saum besonders ausgeprägt haben? Für mich würde, wenn ich mehr Zeit u. Platz hätte, der Reiz darin liegen, die Feinheiten der Natur noch weiter herauszuarbeiten. Aber sicherlich nur bis zu einer gewissen Grenze, das Wildfangnahe muss noch deutlich zu erkennen sein.

Schöne Grüße
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