Cercarien

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Cercarien

Beitragvon ghost_fish » 10. Dez 2010 15:06

Hi

Bei den sog. Metacercarien die bereits im Fisch stecken, hier wird ja empfohlen diese nicht zu behandeln weil der absterbende Parasit zu einer Eiweißvergiftung führen würde.

Nun habe ich aber Cercarien im Aquarium durch Schnecken aus heimischen Gewässern eingeschleppt. Dummerweise waren das auch noch Landschnecken und dessen Cercarien haben dann wohl die Blasenschnecken oder TDS aus dem Aquarium befallen.
Die Schnecken habe ich schon längst aus dem Becken und normalerweise werden sie von den Fischen gefressen aber anscheinend brechen diese verkapselten Cercarien selbst nach Monaten noch auf und bohren sich dann in den Fisch.

Gibt es da denn überhaupt ein Medikament was auf diese Zysten wirkt?
Wie schauts bei Praziquantel und Flubendazol aus?

Ich glaube das diese Cercarien der Auslöser für weitere Schwächeparasiten waren und ich endlich die Ursache loswerden muss.

Ich habe zwar ein neues Becken aber dort habe ich nun schon die Pflanzen eingebracht und den Aussenfilter müsste ich dann auch mit rübernehmen.
Gruß
Thomas
ghost_fish
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Re: Cercarien

Beitragvon ghost_fish » 27. Dez 2010 22:13

Es sieht wohl so aus als ob es sich hier um Blutwürmer handelt. Diese Blutwürmer auch genannt Sanguinicola sollen ja Eier im Blut abgeben, die den Wirt dann über die Kiemen verlassen und selbige irgendwann verstopfen inkl. den Blutgefäßen. Die Fische scheuern dann und man missdeutet die Parasiten.

Ich habe es schon mit einer hohen Dosis Praziquantel (500mg pro KGW lt. Literatur) probiert aber bis jetzt nach ein paar Tagen ohne Erfolg. Der Fisch frisst auch gut. Ich weiß nur nicht wieviel von dem Wirkstoff wirklich vom Fisch aufgenommen wurde, da wenn man das ins Wasser gibt einiges davon ausgespült wird. Vielleicht wäre es besser man verfüttert es mit Agar damit alles vom Fisch aufgenommen wird aber 50mg auf 5g Futter sind eine ganz schöne Dosierung. Ich weiß nicht warum die Dosis so hoch ist, weil die Würmer im Blut und nicht im Magen stecken oder weil soviel bei der Wassergabe verloren geht.

Eine Angewohnheit die ich sehe, seit dem ich das Mittel ins Futter gab, daß der Fisch permanent direkt unter der Wasseroberfläche hängt. Ich dachte erst schon das es am Praziquantel läge welches im Wasser wäre aber auch 80% Wasserwechsel bringen keine Abhilfe.
Gruß
Thomas
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Re: Cercarien

Beitragvon ghost_fish » 7. Jan 2011 18:13

Ich habs mal mit Droncit+Artemiakrebschen in Gelatine probiert die ich bei 40°C gelöst habe, aber da ist wieder das Problem das der Fisch das nicht so gut annimt die Schweinesülze :beten
Gruß
Thomas
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