Behandlung Kiemenwürmer

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Behandlung Kiemenwürmer

Beitragvon Manfred , Wien » 21. Dez 2002 09:45

Hallo Forum !<br><br>sollte man gegen kiemenwürmer 2x behandeln? und wenn ja in welchen Abstand? 10 Tage bis die nächste Generation schlüpft die noch keine Eier legen kann? Die Eier der Würmer sind ja mit keinem Medikament zu töten. richtig?<br>was meint ihr?<br><br>>Grüße aus Wien<br>Manfred
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Re: Behandlung Kiemenwürmer

Beitragvon Flo » 6. Feb 2003 16:57

Hallo,<br><br> sollte man gegen kiemenwürmer 2x behandeln?<br><br>Auf jeden Fall,<br><br> und wenn   ja  in welchen Abstand? 10 Tage bis die nächste Generation  schlüpft die noch keine Eier legen kann?<br><br>Richtig,<br><br> Die Eier der Würmer sind ja mit keinem Medikament zu töten. richtig? <br><br>Genau,<br><br>Ein medikament kan ich dier leider nicht empfehlen, wenn du die Behandlugn noch nicht gemacht hast melde dich doch nochmal.<br>mfg,<br><br>Flo<br><br>
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Re: Behandlung Kiemenwürmer

Beitragvon Uwe_Bolik » 7. Feb 2003 07:23

Hallo Manfred,<br><br>je nach Medikament muss man 2 mal oder mehr behandeln.<br><br>Was mich aber vorab mehr interessiert, ist warum Du gegen KW behandeln willst. Hast Du eine sicherer Diagnose (Mikroskop) gestellt?<br><br>Viele Grüße<br><br>Uwe
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Re: Behandlung Kiemenwürmer

Beitragvon Manfred_Wien » 7. Feb 2003 14:46

Hallo Uwe , Hallo Forum !<br><br>Nein ich habe keine Diagnose in Form von Mikroskopie.<br>Die Anzeichen für Kiemenwürmer sind dennoch eindeutig. Einseitiges atmen , würgen , husten , scheuern an den Kiemen. Ich denke mit dieser Symptomatik kann man sich auch ohne Mikroskop darauf verlasen. Oder ? :-) <br><br>Was haltet ihr davon bei einer Behandlung die Temperatur auf 25 C zu senken und die Beleuchtung zu reduzieren? Ich denke mal das kommt den Wurmeier nicht so entgegen wie 30 C und Festbeleuchtung. Da so eine Behandlung ja meistens nur ein paar Tage dauert , dürfte die Temperaturabsenkung auch kein Problem sein.<br>Bitte empfehlt mir jetzt keine Formalinkuren , den sowas tu ich meinen Tieren sicher nicht an , und mir schon gar nicht.<br><br>Denkt ihr ist es möglich , daß man sich bei immer gleichen Medikamenteneinsatz ( immer gleicher Wirkstoff )  sowas wie einen resistenten Kiemenwurmstamm in der Anlage züchtet? Wäre die Lösung ein anderer Wirkstoff ?<br><br>So viele Fragen......:-)<br>Liebe Grüße aus Wien<br>Manfred<br><br>ps: wer Rechtschreibfehler findet , darf sie behalten :-)<br>
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Re: Behandlung Kiemenwürmer

Beitragvon Andreas_CH » 7. Feb 2003 15:20

Hallo Manfred<br><br>
Die Anzeichen für Kiemenwürmer sind dennoch eindeutig. Einseitiges atmen , würgen , husten , scheuern an den Kiemen. Ich denke mit dieser Symptomatik kann man sich auch ohne Mikroskop darauf verlasen. Oder ?
<br><br>Nein, denn es könnte sich evt. auch um ein bakterielles Problem handeln. Bevor man schon mit der chem. Keule drauflos haut, muss wenigstens eine sichere Diagnose vorliegen. Ausserdem bin ich mir ziemlich sicher, dass Du das Problem mit einer Verbesserung der Haltungsbedingungen lösen kannst. Ein Medikament, welches KW vollständig ausrottet, gibts nämlich mittlerweile kaum noch (evt. Praziquantel, bin da aber nicht der Experte).<br><br>
Denkt ihr ist es möglich , daß man sich bei immer gleichen Medikamenteneinsatz ( immer gleicher Wirkstoff )  sowas wie einen resistenten Kiemenwurmstamm in der Anlage züchtet?
<br><br>Ja! Hier kann man die Verbindung zu "unseren" resistenten Krankenhauskeimen ziehen. Wären immer wieder andere Antibiotika verwendet worden, wäre das nicht so problematisch. Verwendet man aber immer wieder dasselbe (und es gibt halt nicht unendlich viele Antibiotika!), dann findet die Natur (genetische) Auswege, um den Blockiermechanismus eines Antibiotikums zu umgehen. Bei KW-Medis wird das nicht anders sein.<br><br>
Wäre die Lösung ein anderer Wirkstoff ? <br>
<br><br>Von mir aus gesehen hilft nur die langfristige Optimierung der Umgebungsparameter (Wasserwerte, gesundes Futter, wenn möglich auch Lebendfutter etc.), denn sonst wird man immer wieder mit demselben Problem konfrontiert.<br><br>Nochwas: Hast Du das Problem bei ausgewachsenen oder bei jungen Tieren? Ich habe auch schon festgestellt, dass meine erwachsenen Tiere problemlos mit einem leichten KW Befall klarkommen, während es ihre Jungen dann aber viel schwieriger haben und im Wachstum zurückbleiben, da sie auch einen gebremsten Appetit haben. Bei der Zucht ist es imho wichtig, KW-freie Elterntiere zu haben.<br><br>Viele Grüsse, Andreas<br><br>
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