Algenproblem

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Beitragvon Fino » 10. Jul 2009 21:02

Hallo Robert,

den JBL-Test habe ich noch nicht ausprobiert. Möglicherweise funktioniert er aber anders und besser als mein "Markentest" und der Test von Filter King.

Beide Test messen in einem ersten Schritt die Fe II-Ionen und in einem 2. Schritt durch die Zugabe eines Reduktionsmittels die dann vorhandenen messbaren Fe II-Ionen (durch Reduktion der Fe III-Ionen). Die Differenz sind dann die Fe III-Ionen.

@ Hannes
Ich denke, dass möglicherweise die verwendeten Reduktionsmittel (in beiden Fällen wohl "Vitamin C") nicht geeignet sind, um zu stark chelatisierte Fe III-Ionen in messbare Fe II-Ionen zu reduzieren.

Viele Grüße

Klaus
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Beitragvon Mr. RT » 10. Jul 2009 21:14

Fino hat geschrieben:@ Hannes
Ich denke, dass möglicherweise die verwendeten Reduktionsmittel (in beiden Fällen wohl "Vitamin C") nicht geeignet sind, um zu stark chelatisierte Fe III-Ionen in messbare Fe II-Ionen zu reduzieren.

Das mag sein. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich da nicht wirklich Ahnung von habe. :wink:
Könnte man nicht einfach versuchen, ein stärkeres Reduktionsmittel zu nehmen (*Grübel* was wäre ein geeignetes Mittel mit stark saustoffbindenden Eigenschaften?)?

Wie gesagt: war nur ne Idee.

Gruß,
Hannes
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Beitragvon Fino » 10. Jul 2009 21:39

Hallo Hannes,

"Vitamin C" ist eigentlich gut oxidierbar, d.h. es gibt leicht Elektronen ab oder genauer würde sie gerne an die chelatierten Fe III-Ionen abgeben. Aber irgendwie kommen die da nicht ran.

Eigentlich kann es grundsätzlich nicht Sinn von bestimten Test sein, dass der Käufer da selbst noch irgendwas machen muss, um korrekte Ergebnisse zu erhalten.

Andererseits ist Fetrilon ja nicht für die Aquaristik konzipiert, so dass man mit den Herstellern von Aquarium-Eisentests nicht zu hart ins Gericht gehen sollte. Allerdings bleibt das Problem, dass man dann (also bei Anwendung von Fetrilon) schnell zu einer Überdosierung kommt, die sich aber (zumindest in meinem Fall) nicht negativ auf Fische und Pflanzen ausgewirkt hat.

Viele Grüße

Klaus
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Beitragvon Robert B » 10. Jul 2009 21:40

Hallo zusammen,

Fe(III)-EDTA ist ein sehr starker Komplex und selbst Fe(II) bildet noch einen recht stabilen Komplex mit EDTA.
Wenn die der Fe-EDTA-Komplex stärker ist als der Komplex mit dem Reagenz dann ist keine quantitative Bestimmung möglich. Gilt ähnlich auch für die anderen Komplexbilder, wie NTA, usw. und ist bei allen Eisentests immer ein Problem.

Es kann auch durchaus sein dass der JBL-Test nach einem anderem Prinzip arbeitet, da es mehrere Farbreaktionen für Fe gibt.
Viele Grüße,
Robert
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Beitragvon Robert B » 10. Jul 2009 21:42

Hallo Klaus,

das in Fetrilon enthaltene EDTA ist auch in vielen Aquarien-Eisendüngern enthalten.
Viele Grüße,
Robert
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Beitragvon Fino » 10. Jul 2009 21:56

Hallo Robert,
das in Fetrilon enthaltene EDTA ist auch in vielen Aquarien-Eisendüngern enthalten.

Vielleicht sollte ich die auch mal mit meinem "Markentest" überprüfen oder besser lieber nicht :wink: .

Anderer Erklärungsansatz für meine Messergebnisse wäre natürlich auch, dass der Fetrilon-Dünger deutlich weniger Eisen enthält als die angegeben 2.600 mg je Packung. Da hat mir allerdings der Hersteller (hab in Münster mal angerufen) glaubhaft versichert, dass dem nicht so sei. Aber wer weiß :wink: .

Viele Grüße

Klaus
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