Hallo Tristan,
das mim Abtrennen ist ein guter Tipp.
Das kannst Du im selben Becken, z.B. mit einer blauen Filtermatte machen. Was ich auch mal irgendwo gelesen habe, daß es auch hilft, den Störenfried "sichtbar" abzutrennen - also so, daß die Fische sich gegenseitig sehen können.
Z.B. mit einem feinen Gitternetz o.ä., in welchen sich die Fische auch mit den Strahlen der Rückenflosse nicht verfangen können.
Der "Ausgegrenzte" ist nach 2 Wochen wohl so froh, nicht mehr alleine den anderen zugucken zu müssen, daß er ganz kleinlaut wieder friedlich bei der Gruppe mitschwimmt.
Wir hatten so eine Abtrennung mal gebaut fürs Aufzuchtbecken, aus feinerem, aber stabilen grünen Kunststoffgitter (Bauhaus, so lang wie das Becken hoch und breit wie das Becken tief ist), einem Stück AQ-Schlauch oder -Rohr so lang wie das Becken tief ist, und einem Stück Holz (z.B. Dachlattenstück), ebenfalls so lang wie das Becken tief.
Mit Kabelbindern befestigst Du das Gitter am Schlauch/Rohr und befestigst auch gleichzeitig 2-4 AQ-Saugnäpfe. Oben befestigt Du das Gitter am Holz. Nun hängst Du das Holz übers Becken (diese Glasstreben, die normalerweise innen ums Becken rumlaufen, als "Aufhänger" verwenden), und befestigst die Saugnäpfe am AQ-Boden - dann einfach Deinen Bodengrund wieder dadrüberschaufeln

dadurch hält es besser.
Dann sehen die Fische sich, aber der Störenfried kann die anderen nicht attackieren
Außerdem funktioniert die Wasserbewegung ungehindert weiter, was bei der Filtermattenvariante nicht gegeben ist.
Bei uns hat das im Aufzuchtbecken wunderbar funktioniert, als wir "unsere" von denen abgetrennt hatten, die wir verkaufen wollten.
Bilder hab ich leider keine, ich hoffe, Du kannst mit der Beschreibung was anfangen!
Vielleicht meldet sich ja noch der eine oder andere mit Vorschlägen.
Viel Erfolg!
Liebe Grüße,
Anita